Montag, 9. März 2026

So lief die Kommunalwahl für die gallischen Kandidaten

Die Kommunalwahl in Bayern
fand am 8. März statt.

Bei der bayerischen Kommunalwahl am gestrigen Sonntag haben sich vier Gauloises-Mitglieder und ein gallischer Kicker-Manager zur Wahl gestellt. Das sind ihre vorläufigen Wahlergebnisse:

Doc holt die meisten Stimmen in Reischach

Doc Scheiz zieht erneut in den Reischacher Gemeinderat ein. Er holte sage und schreibe 1.835 Stimmen. Das sind die meisten Stimmen aller Kandidaten der Holzland-Gemeinde. Damit geht der gallische Hausarzt, der zuletzt gar Zweiter Bürgermeister war, in seine vierte Amtszeit.

Erneut undankbarer Platz für Diego

Diego ist erneut nicht in den Emmertinger Gemeinderat gewählt worden. Er kandidierte für die Freien Wähler und konnte 571 Stimmen auf sich vereinen. Das waren die sechstmeisten Stimmen der Freien Wähler. Da diese aber nur fünf Sitze holen, scheitert Diego einmal mehr denkbar knapp - so wie bei den beiden Wahlen zuvor. „Leider wieder knapp vorbei. Aber es sind mehr Stimmen als das letzte Mal. Ist dann schon ok“, sagte Diego zu seinem Ergebnis.

Shorty zufrieden mit seiner Premiere

Shorty erreichte bei seiner Premiere ein beachtliches Ergebnis, für den Einzug in den Gemeinderat reicht es aber nicht. Er stand als Unabhängiger auf der SPD-Liste und kam auf 349 Stimmen. Die SPD erhält zwei Sitze, der Edelfan kommt als Vierter ins Ziel. „Keine Ahnung, wie das passieren konnte“, kommentierte Shorty süffisant sein gutes Abschneiden: „Für das erste Mal und auf der SPD-Liste kann man das als Erfolg verbuchen.“

Michi wird nicht gewählt

Ebenfalls leer ging Michi aus. Der SPDler schaffte nicht den Sprung in den Altöttinger Stadtrat. Er erhielt 422 Stimmen und beendete die Wahl auf Position 12 der Sozialdemokraten. „Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden. Vor allem bin ich froh, dass wir vier Stadträte reingebracht haben“, bilanzierte der Gallier.

Jürgen wird nicht Bürgermeister, aber Gemeinderat

In Mehring stellte sich der gallische Kicker-Manager Jürgen der Wahl zum Bürgermeister. Er kandidierte für den Wählerverbund „Bürger FÜR Mehring“, den er selbst mitinitiiert hat. Jürgen konnte sich nicht durchsetzen, er erreichte 22,6 Prozent. „Über 20 Prozent aus dem Stand ist nicht selbstverständlich. Das freut mich wirklich sehr“, sagte Jürgen zum Alt-Neuöttinger Anzeiger. Der 58-Jährige kann sich politisch aber trotzdem einbringen. Er zog in den Gemeinderat ein, weil er die zweitmeisten Stimmen (913) in Mehring holte.

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