Freitag, 29. Mai 2020

Rückschläge in der Reha

407 Spiele hat Toss
für Gauloises bestritten.
Elf Monate nach seiner beim Soccer-Sommerturnier im Juni 2019 erlittenen Knieverletzung kämpft Toss weiterhin darum, wieder fit zu werden. Doch nach einigen guten Fortschritten gab es zuletzt in der Reha Rückschläge.

Die Coronavirus-Pandemie sorgte dafür, dass der 43-Jährige die vergangenen acht Wochen alleine trainierte, da die physiotherapeutische Betreuung wegen der Kontaktbeschränkungen ausfiel. Das Stabilisations- und Kraftraining, das Toss mehrmals die Woche absolvierte, zeigte zunächst Wirkung, auch auf dem Ergometer konnte der Gallier deutliche Fortschritte erzielen, was Dauer und Intensität der Belastung anbelangt.

Doch mit der gesteigerten Anstrengung gingen nach und nach Beschwerden am geschädigten linken Knie einher. Nun schmerzen selbst alltägliche Belastungen wieder – etwa längeres Gehen.

Gut, dass die Anti-Corona-Maßnahmen gelockert wurden und der frühere Mannschaftsführer die physiotherapeutische Behandlung kürzlich wieder aufnehmen konnte. Der Physiotherapeut stellte bei Toss sogleich fest, dass die Wadenmuskeln verkrampft sind und die Oberschenkelmuskulatur zu fest ist. Letzteres könnte dazu führen, dass zu viel Kraft auf die Kniescheibe wirkt, was die neuerlichen Beschwerden verursachen könnte. Diese These hätte zumindest den Vorteil, dass die Schmerzen nicht vom Kniegelenk selbst stammen.

Nun muss sich der Hesse wieder herantasten und verstärkt die Durchblutung der Muskeln fördern. Dazu hat er sich eigens eine Faszienrolle besorgt. Mit ihr lassen sich Druck- und Dehnreize auf das Gewebe ausüben, was gegen die Muskelverspannungen wirkt.

Ursprünglich hatte Toss zum Start seiner Reha im Januar gehofft, im April draußen erste Joggingversuche unternehmen zu können. Doch bis jetzt ist das nicht möglich. Utopisch erscheinen derzeit Gedanken daran, wieder Fußball zu spielen. Es wird also immer wahrscheinlicher, dass der Gauloises-Gründungsvater seine Laufbahn beenden muss.

Samstag, 23. Mai 2020

Coronavirus in Brasilien: Schos in großer Sorge

Augen zu und durch, so wie die Katze. Schos'
Bart passt nicht mehr in den Mund-Nasen-Schutz.
In Brasilien spitzt sich die Coronavirus-Pandemie dramatisch zu. Mehr als 20.000 neue Ansteckungen pro Tag und schon über 21.000 Todesfälle meldet das südamerikanische Land, in dem Gauloises-Präsident Schos lebt.

Insgesamt sind in Brasilien nach aktuellem Stand vom 23. Mai 330.890 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert – im weltweiten Vergleich weisen nur die USA (1,6 Millionen) höhere Zahlen aus. Zum Vergleich: Deutschland kommt aktuell auf 179.730 Infizierte, 689 Neuinfektionen pro Tag und 8241 Todesfälle.

„Ich mache mir große Sorgen. Die Zahlen, die genannt wurden, sind nur die offiziellen. Wir können davon ausgehen, dass es eine sehr hohe Dunkelziffer gibt. Auch finden in Brasilien viel weniger Tests auf das Coronavirus statt als etwa in Deutschland“, berichtet der Gallier.

In Sao Paulo, wo Schos die deutsche Pfarrei St. Bonifatius betreut, ist die Lage besonders heikel. Der mit rund 45 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Bundesstaat in Brasilien hat nun weitere Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Auch wird darüber nachgedacht, eine Ausgangssperre zu verhängen.

Gouverneur Joao Doria führte einen „Mega-Feiertag“ ein, der von Mittwoch, 20. Mai, bis Montag, 25. Mai, geht. Hintergrund ist, dass es den Bürgern besser gelingt, sich an die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu halten, wenn sie nicht zur Arbeit müssen. „Für den Mega-Feiertag wurden mehrere Feiertage aus anderen Monaten vorgezogen“, erläutert Schos und ergänzt süffisant: „Wenn das so weitergeht, feiern wir nächste Woche schon Weihnachten.“

Doch die Lage vor Ort ist alles andere als zum Lachen. Auf seine persönliche Situation angesprochen, gesteht der 43-Jährige: „Ich habe schon ein sehr mulmiges Gefühl“. Der Gauloises-Vorstand versucht so gut es geht, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Das Haus verlässt er kaum noch, zum Einkaufen geht er mit Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen. Seine Kirche hält Schos seit März geschlossen, die Gemeinde betreut er aus der Ferne, etwa per Telefon und Whatsapp.

Trotz der rasant steigenden Infektionszahlen in Brasilien denkt der Priester nicht daran, seine Sachen zu packen und nach Deutschland zu kommen: „Ich will die Pfarrei in dieser schwierigen Zeit nicht alleine lassen. Außerdem habe ich ja Katzen und Pflegekinder, um die ich mich kümmern muss.“ Bleibt zu hoffen, dass das südamerikanische Land das Infektionsgeschehen bald irgendwie in den Griff bekommt.

Die Tagesschau hat am 21. Mai einen Beitrag über die Entwicklungen in Brasilien gesendet:

Dienstag, 19. Mai 2020

Manager-„Geister“-Spiel: Holt Fritzi „der Große“ das Double?

Spielleiter Michi hat bekannt gegeben, wie die gallische Managerspiel-Saison gewertet wird,
sollte die Fußball-Bundesliga-Spielzeit wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen werden.
Leider ist nicht hundertprozentig sicher, ob die Bundesliga-Saison in unseren Corona-Zeiten zu Ende gespielt werden kann. Sollte der Spielbetrieb tatsächlich abgebrochen werden müssen, hat Spielleiter Michi auf jeden Fall schon mal eine Lösung parat: in diesem Fall wird er einfach die Spieltagswertungen aus dem „Postillon“ übernehmen. Sollte ihm die Berechnung der Punktzahl jedoch zu aufwändig sein, wird er halt einfachheitshalber die letzte aktuelle Tabelle als Endstand werten. Wie gehabt gibt es einen Meister, drei Ab- und drei Aufsteiger. Außerdem einen Pokalsieger: für das Gallische Pokalfinale werden die Ergebnisse des dritt- und vorletzten Spieltags gewertet – im Normalfall also wie gehabt der 32. und 33. Spieltag.

Nach insgesamt 26 absolvierten Spieltagen festigt sich zunehmend auch das Tabellenbild in den beiden Gallischen Ligen: Fritzi dominiert die Gallische Eliteliga und hat damit die große Chance seinen ersten Meistertitel einzufahren – mehr noch: da er in das Gallische Pokalfinale eingezogen ist, kann er als vierter gallischer Manager auch das Double holen! Die Beste Gallische Liga ist fest in Lospoto-Hand: David und Papa Gaetano haben sich beide an der Spitze festgesetzt. Der dritte Aufstiegsplatz bleibt umkämpft.

Fritzi obenauf - für Lucijan wird es langsam eng

In der Gallischen Eliteliga führt Fritzi mit mittlerweile 1008 Punkten die Tabelle an. Hinter ihm lauert Seppo (945 Punkte), der in der Hinrunde lange Zeit vorne lag, in der Rückrunde aber immer mehr abbaute. Alle dahinter liegenden Manager haben kaum noch eine Chance in den Meisterschaftskampf einzugreifen. Jürgen (790) liegt als Tabellendritter schon über 200 Punkte zurück.

Es folgen Werner (785), Vorjahresmeister Luca (779), Julia (753), Jens (735) und Philipp (734). Dahinter beginnt der Abstiegskampf. Becki (694) würde nach derzeitigem Stand die Klasse halten, doch Aufsteiger Ketty (668) kämpft sich immer weiter heran. Auch für Toss (647) ist der Zug noch nicht abgefahren. Für Lucijan (609) hingegen wird es langsam eng.

Lopos dürfen fest mit Aufstieg rechnen

In der Besten Gallischen Liga können David (960 Punkte) und Lopo (917) schon fest mit dem Aufstieg rechnen. Der drittplatzierte Felix (899) aber muss noch zittern. Hinter ihm rückt Michi (851) immer näher heran und auch Manfred (807) hat noch Chancen. Für alle anderen Manager ist der Abstand nach oben wohl schon zu groß. Maxi (787), Fabi (742), der die Hinrunde lange Zeit dominierende Kalle (698), Nino (694), Minh (609), Franziska (586) und Nicole (446) sollten jetzt schon für eine weitere Spielzeit in Liga 2 planen.

Gallische Eliteliga im ligeninternen Vergleich vorne 

Im internen gallischen Ligen-Duell beweist die Gallische Eliteliga einmal mehr, dass sie zurecht die Nummer 1 ist. Mit 762,3 Punkten im Durchschnitt belegt sie derzeit Platz 2.350 von über 8.800 teilnehmenden Ligen. Die Beste Gallische Liga ist jedoch nicht weit entfernt: mit 748,5 Punkten im Schnitt liegt sie auf Rang 3.109.

Auch anhand der Einzelergebnisse lässt sich eine starke Leistung der Zweitliga-Manager erkennen: David zum Beispiel wäre näher an Spitzenreiter Fritzi dran als der derzeitige Zweite Seppo. Felix, Michi und Manfred lägen allesamt vor dem Drittplatzierten Jürgen.

Fabi und Fritzi stehen im Pokalfinale!

Auch im Pokalfinale gibt es ein Ligen-Duell: der im Zweitliga-Mittelfeld dahin dümpelnde Favoriten-Schreck Fabi hat es mit zwei zuletzt ganz knappen Siegen geschafft ins Pokal-Finale einzuziehen. Sollte er gewinnen, wäre es bereits sein dritter Pokalsieg! So viele hat bislang nur Kalle aufzuweisen.

Im Finale trifft Fabi nun auf Fritzi, der nach Fabi (2007), Jürgen (2010) und Werner (2012) als vierter Double-Sieger in die Gallische Managerspiel-Geschichte eingehen könnte. Es bleibt also spannend! - Michi -