Mittwoch, 28. Februar 2024

Rat zur Abschiedsgala: Spieler sollten sich etwas fit machen

Für viele Gallier rollt der Ball bei der Abschiedsgala zum letzten Mal.

Bei der großen Abschiedsgala am 29. Juni werden etliche gallische Veteranen zum letzten Mal gemeinsam kicken. Das Großfeld-Retro-Match gegen Mighty Altöttings im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums ermöglicht ihnen eine gebührende Verabschiedung in großer Runde. Eine Sportheim-Party rundet die Veranstaltung ab.

Diejenigen Gallier, die bei diesem Highlight mitspielen wollen, aber schon lange keinen Sport mehr gemacht haben, sollten darauf achten, erst die erforderliche Fitness zu erlangen. „Von null auf hundert geht in unserem Alter nicht mehr“, erinnert Kapitän Jens und betont: „Jeder sollte sich erst etwas fit machen, sonst ist die Verletzungsgefahr groß“.

Wer jetzt einfach von der Couch aufsteht und meint, er könne aus dem Stegreif gleich wieder Fußball spielen, der irrt nicht nur, sondern unterschätzt die enorme Verletzungsgefahr. Darauf weist auch Doc Scheiz hin: „Der Körper ist nach langer Pause quasi eingerostet. Muskeln, Bänder und Sehnen haben sich zurückentwickelt. Die muss man behutsam wieder aufbauen.“ Sein Rat an die Kameraden: Erst Fitness, dann Fußball. Tipps, wie das konkret aussehen kann, wird der Hausarzt in der nächsten News am Ende der Woche verraten.

Samstag, 24. Februar 2024

Abschiedsgala: DJ und Disco bei Sportheim-Party

So ähnlich soll es am 29. Juni auch werden: Bert, Alexandra und Schos
auf der Tanzfläche bei einem Disco-Besuch im Jahr 2018.

Für Gauloises Emmerting gibt es am 29. Juni viele Gründe zum Feiern: Etliche verdiente Veteranen laufen im Rahmen der gallischen Abschiedsgala zum letzten Mal auf, ehe sie ihre Schuhe an den Nagel hängen. Zudem gibt es ein großes Wiedersehen mit alten Weggefährten der Mighty Altöttings, das auch auf dem Platz stattfindet. Und schließlich gilt es für die Gallier, auf ihr beeindruckende Jubiläum von 30 Jahren anzustoßen.

Wir alle sollten uns an diesem Tag feiern für diese 30 Jahre und für die vielen schönen Momente und Erlebnisse, die wir gemeinsam erlebt haben“, sagt der frühere Mannschaftsführer Toss. „Deswegen hoffen wir, dass viele Spieler, ehemals Aktive, Freunde und Fans zur Abschiedsgala kommen.“

Am 29. Juni soll es am Emmertinger Sportplatz ein Spektakel werden: Zunächst ab 17 Uhr auf dem satten Grün, wo sich Gauloises und Mightys auf dem Großfeld ein allerletztes Mal gegenüber stehen. Es wird eine ganz besondere Partie, da beide Teams viele Spieler aufbieten, die schon bei der Premiere im Jahr 1994 am Ball waren. „Mehr Retro geht nicht!“, findet Toss.

Und im Anschluss steigt eine Feier im neuen Sportheim und auf dessen Terrasse. Auch für die musikalische Umrahmung ist gesorgt: Ab 22 Uhr soll es einen kleinen Disco-Betrieb geben, mehrere DJ wechseln sich beim Auflegen ab. Es werden Musikwünsche gespielt und auch etliche Songs laufen, die zu diesem besonderen, nostalgischen Abend passen.

Dienstag, 20. Februar 2024

Doc Scheiz: „Endlich mal wieder alle Gallier treffen!“

Gauloises Emmerting wird 30 Jahre alt. Dieses beachtliche Jubiläum nehmen etliche Gallier zum Anlass, in den Fußball-Ruhestand zu treten. Im Rahmen einer Abschiedsgala werden sie gebührend verabschiedet. Einer davon ist Doc. Er hatte die Idee für die Abschiedsgala, die am 29. Juni nun stattfindet.

Doc Scheiz ist Gründungsmitglied.
Name: Doc Scheiz
Rückennummer: 16
Bei Gauloises seit: 1994
Einsätze / Tore: 108 / 49
Letzter Einsatz: 31.05.2018
Geburtsjahr: 1977
Wohnort: Reischach
Weitere Infos im Spielersteckbrief!

Warum siehst du die Zeit gekommen, deine Fußballschuhe endgültig an den Nagel zu hängen?


Hauptsächlich wegen unseres Alters, wir gehen ja stramm auf die 50 zu. Hinzu kommt die Verletzungsgefahr: Die steigt, je älter man ist. Fußball ist ohnehin ein Sport mit hohem Verletzungsrisiko. Das liegt zum einen an den schnellen, wechselnden Bewegungen, die man beim Kicken hat, und zum anderen daran, dass es Gegenspieler gibt, die auch an den Ball wollen. Da kann schnell etwas passieren, wenn man aufeinander trifft - auch ungewollt. Das war auch der Grund, warum ich in den letzten Jahren selten mitgespielt habe.

Worauf freust du dich bei der Abschiedsgala am meisten?


Ich hoffe darauf, endlich mal wieder alle Gallier zu treffen. Das ist schon ewig her, dass sich die alten Hasen versammelt haben. So kam ich auf die Idee für ein gemeinsames Abschiedsspiel. Als ich das Toss vorschlug, war er gleich begeistert. Dass die Idee auch in unserer Mannschaft so gut ankommt, freut mich sehr.

Mit welchem Gallier würdest du bei der Abschiedsgala gerne zusammen auf dem Platz stehen?


Im Grunde mit allen! Es gibt keine spezielle Person, ich hatte immer mit allen Galliern großen Spaß beim Kicken.

Was wird Dir besonders in Erinnerung bleiben aus 30 Jahren Gauloises?


Das erste Spiel 1994 war schon etwas Besonderes. Und dass es jetzt 30 Jahre später die Neuauflage gibt mit den Mighty Altöttings von damals, ist echt klasse. Als Gallier aus Reischach waren für mich die Spiele gegen die Reischacher Hütte natürlich die Highlights. Unvergessen ist auch das Spanferkelessen unter der Alzbrücke.

Sonntag, 18. Februar 2024

Schos ist seit 20 Jahren im Dienste Gottes

Schos bei einer seiner vielen Predigten. (c) Gemeinde Bonifacio
Besonderes Jubiläum für Schos: Der Gauloises-Präsident ist seit 20 Jahren ein Geistlicher. Am Valentinstag 2004 war er vom damaligen Passauer Diösezanbischof Wilhelm Schraml feierlich zum Diakon geweiht worden. Damit trat er in den Dienst als Kleriker.

Am 26. Juni 2004 gab Schos schließlich sein Versprechen ab, ein Leben lang Gott zu dienen. Vor den Augen seiner gallischen Freunde weihte Bischof Schraml ihn zum Priester. Seht selbst: Im folgenden Video zeichnen wir Schos' Weg zum Priester nach - von der Diakonenweihe am 14. Februar 2004 über die Priesterweihe bis hin zur feierlichen Primiz, die er am 4. Juli 2004 in seiner Heimatstadt Trostberg gefeiert hatte.



Seine erste Heilige Messe stand unter dem Leitspruch „Wir sind Helfer zu Eurer Freude“ - eine Aussage, die für Schos und Gauloises jetzt noch gilt, da der 47-Jährige die gallische Gemeinschaft nach wie vor bereichert, obwohl er seit 2009 in Brasilien als Missionar tätig ist.

Zum Ausdruck kam das auch in seiner diesjährigen Video-Neujahrsansprache (siehe unten). Schos spricht über den beachtlich langen Zeitraum von drei Jahrzehnten, in denen das Team und die Freundschaft unter den Galliern schon existieren, sowie über den Abschied, den viele nun nehmen wollen: Im Rahmen einer großen Abschiedsgala am 29. Juni werden etliche Spieler ihre fußballerische Laufbahn gemeinsam beenden.


Seit Januar 2015 ist Schos in Sao Paulo tätig, nachdem er fünf Jahre in Bahia seinen Dienst verrichtet hatte. Der "Gallier des Jahres 2014" ist für 400.000 deutsche und deutschsprachige Katholiken verantwortlich. Er arbeitet für die Gemeinde Sankt Bonifatius in Sao Paulo - und das auch noch bis 2028.