Montag, 23. November 2020

Gallische Weihnachtsfeier diesmal virtuell

Wegen der Coronavirus-Pandemie wird die Hobbyfußballmannschaft Gauloises Emmerting ihre traditionelle Weihnachtsfeier im Mehringer Sportheim heuer nicht abhalten. Stattdessen gibt es eine virtuelle Runde zum Jahresabschluss.

Kapitän Jens brachte via Whatsapp die Idee vor, mehrere Spieler zeigten sich begeistert und sagten zu. An welchem Tag genau das gallische Skype-Meeting stattfindet, wird in Kürze mittels einer Doodle-Umfrage geklärt. Jens kündigte an, mehrere Termine zur Auswahl zu stellen.

Wie bei der traditionellen Weihnachtsfeier üblich wird es auch einen kurzen offiziellen Teil geben. Darin wird unter anderem über die Kassenfinanzen berichtet, der Entwurf eines neuen Logos besprochen und über einen möglichen Neuzugang abgestimmt.

Anschließend wird es ein launiges Fußballquiz geben, bei dem die Gallier ihr Fachwissen unter Beweis stellen können. Lustig und unterhaltsam wird es auf jeden Fall, schließlich fungiert Maxi als Quizmaster. Somit ist alles bereitet für einen spaßigen gallischen Jahresabschluss – wenn auch diesmal in virtueller Runde.

Sonntag, 15. November 2020

Steini: Karriere-Ende noch kein Thema

Den Ball im Blick wird Steini
auch weiterhin haben.
Dauerbrenner Steini wird Gauloises Emmerting weiterhin als Spieler erhalten bleiben. „Ich spiele so lange, wie mir der Fußball Spaß macht. Und er macht noch Spaß“, sagte der Angreifer am Rande des gallischen Minigolf-Wettbewerbs, den er selbst gewann. Damit ist ein baldiges Karriere-Ende des 44-Jährigen vom Tisch – sehr zur Freude seiner Teamkameraden.

Anders klang das bei der Soccer-Trophäe im Februar, als Steini verkündete, seine Schuhe an den Nagel zu hängen, wenn er den 500. Einsatz hinter sich gebracht hat. Oder wie hat er das damals gemeint? „Ich habe gesagt: Wenn ich 500 habe, höre ich auf. Aber ich habe nicht gesagt, ob das Spiele oder Tore sind“, erläutert das Gauloises-Gründungsmitglied mit einem Schmunzeln.

Eine sehr gute Nachricht für die Emmertinger Hobbymannschaft, die nur schwer auf ihre treue Seele verzichten könnte. Seit 26 Jahren ist der Gallier eine Stütze des Teams: Er hat seither 499 Spiele bestritten und 157 Treffer erzielt - damit ist Steini der Spieler mit den meisten Einsätzen und Toren. Und das wird er somit auch in der nächsten Zeit bleiben.

Montag, 2. November 2020

Erneut fußballfreie Zeit angeordnet

Von heute (2. November) an gelten in Deutschland wieder Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Bund und Länder hoffen, mit einem mindestens vierwöchigen Teil-Lockdown die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen hierzulande täglich stark gestiegen.

Amateur- und Freizeitsportlern ist es nun wieder verboten, im Team Sport zu treiben. Damit ist wie schon im Lockdown zu Beginn der Pandemie eine fußballfreie Zeit angeordnet. Für Gauloises ist das aktuell nicht dramatisch, schließlich war ohnehin kein gemeinsames Kicken in nächster Zeit geplant. Dafür war eine gemeinschaftliche Unternehmung angedacht, die Kapitän Jens vor zwei Wochen schon abgesagt hat, weil er die Entwicklung des Corona-Infektionsgeschehens richtig vorhersah.

Sehr unwahrscheinlich ist auch, dass die Emmertinger ihr traditionelles Weihnachtsfest im Mehringer Sportheim austragen können. Möglich wäre allerdings eine virtuelle Weihnachtsfeier. Wie diese Idee bei den Galliern ankommt, soll demnächst in einer Umfrage ermittelt werden.

Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland im Vergleich:



Dienstag, 27. Oktober 2020

Managerspiel: Erste Runde im Gallischen Pokal

Die erste Runde im Gallischen Pokal-Wettbewerb ist gespielt und 16 von insgesamt 21 Teilnehmer am Kicker-Managerspiel ziehen ins Achtelfinale ein.

Spannend: In der ersten Runde treffen die beiden letzten Pokalsieger – Fabi als Titelverteidiger und Toss als Sieger im Jahr davor – aufeinander. Auch interessant sind das Vater-Sohn-Duell zwischen Jürgen und Luca oder das zwischen Julia und Minh.

Die erste Runde wurde wie bisher am 4. und 5. Bundesliga-Spieltag ausgespielt. Für das Achtelfinale gesetzt war Fabi als Titelverteidiger, für alle anderen zählte die an diesen beiden Spieltagen errechnete Gesamtpunktzahl; bei Punktgleichheit entschied das bessere Einzelergebnis.

Daraus ergab sich folgende Wertung:

Gesetzt: Fabi ((45+45 = 90)). Danach folgen: 1. Becki (100 Punkte; 38+62); 2. Nicole (98; 60+38), 3. Ketti (95; 35+60); 4. Minh (93; 41+52); 5. Luca (82; 25+57); 6. Kalle (82; 32+50); 7. Manfred (80; 44+36); 8. Werner (77; 63+14); 9. David (77; 27+50); 10. Jürgen (76; 39+37); 11. Julia (75; 44+31); 12. Lopo (68; 12+56); 13. Jens (68; 17+51); 14. Felix (64; 38+26); 15. Toss (63; 43+20).
 

Nicht qualifizieren konnten sich: Franziska (59; 35+24); Michi (57; 31+26); Lucijan (49; 21+28); Maxi (46; 21+25) und Diego (34; 12+22).

Das Achtelfinale wird am 11. und 12. Spieltag ausgespielt. Die Paarungen und den weiteren Verlauf könnt Ihr dem Pokaltannenbaum entnehmen (siehe Bild und siehe Meldung auf Twitter).

Die nächste News folgt nach dem 9. Spieltag. Weiterhin viel Spaß und viel Erfolg!

Freitag, 16. Oktober 2020

Wohl keine gemeinsame Veranstaltungen mehr in diesem Jahr

Die steigenden Zahlen der Corona-Neuinfektion wirken sich auch auf den gallischen Terminkalender aus. Da aufgrund zu weniger Spieler das Jubiläums-Nachholturnier bereits ausfallen musste, war angedacht Ende Oktober oder Anfang November noch eine gemeinsame Unternehmung in Angriff zu nehmen. 

Toss und Jens sind sich diesbezüglich einig. Aufgrund der ungewissen Aussichten wollen beide schweren Herzens darauf verzichten. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Nachbarlandkreis Mühldorf bei 83,7. Dort wurden die Maßnahmen bereits verschärft. Aktuell dürfen sich derzeit nur noch fünf Personen aus verschiedenen Hausständen treffen. 

"Das hätte keinen Sinn gemacht. Die Gesundheit geht auch vor", schildert Jens. An diesem Wochenende hätte eine Doodle-Umfrage starten sollen. Im Raum stand ein Wirtshausbesuch, Kegelabend oder GoKart-Fahren. 

Auch für eine gemeinsame Weihnachtsfeier sehen beide schwarz. Toss schlug deshalb eine virtuelle Feier vor. Diese Idee wäre auf jeden Fall ein Alternative, sollte das Infektionsgeschehen bis Jahresende nicht deutlich besser werden. Davon kann allerdings ausgegangen werden. 

Damit hat Gauloises Emmerting weiterhin nur zwei gemeinsame Veranstaltungen gehabt. Am 15. Februar belegten die Gallier den vierten Platz bei der Gendorfer Soccer-Trophäe. Im August traf man sich zum gemeinsamen Minigolf in Burghausen

Freitag, 2. Oktober 2020

Toss happy: Er kann schmerzfrei joggen

407 Spiele hat Toss
für Gauloises bestritten.
Gute Nachrichten von Toss: Der ehemalige Mannschaftsführer macht nach seiner im Juni 2019 erlittenen Knieverletzung große Fortschritte in der Rehabilitation. Seit kurzem kann er sogar wieder schmerzfrei joggen.

Nach diversen Rückschlägen geht es seit einiger Zeit bei Toss bergauf: Das Stabilisations- und Kraftraining, das der Gallier seit Monaten mehrmals die Woche absolviert, zeigt Wirkung. Auf dem Ergometer erzielt er deutliche Fortschritte, was Dauer und Intensität der Belastung anbelangt. „Sichtbar ist das auch an den Wadenmuskeln, die nun etwas kräftiger ausfallen“, so Toss.

Selbst Joggen ist nun wieder möglich. Der rekonvaleszente Abwehrspieler ist bereits mehrmals eine Strecke zwischen fünf und sechs Kilometer gelaufen – ohne Schmerzen während oder nach der Belastung. „Auf dieses Ziel habe ich lange hingearbeitet. Es ist toll, dass Laufen wieder klappt“, freut sich Toss.

Bestimmte Bewegungen machen ihm allerdings noch zu schaffen, etwa in die Hocke gehen. „Im Alltag merke ich aber nichts mehr von den Knieproblemen. Und wenn jetzt Joggen wieder geht, bin ich sehr zufrieden“, sagt der 43-Jährige.

Ob er seine Laufbahn bei Gauloises fortsetzt, ist ungewiss. Toss müsste ohnehin noch viel trainieren und Muskeln aufbauen, bis er wieder mitkicken könnte. Derzeit verspürt er aber nicht das Bedürfnis, wieder auf den Fußballplatz zurückzukehren und sich der Gefahr einer erneuten Verletzung auszusetzen. Zu froh ist der Gallier darüber, was er in der Reha nach seiner Knieverletzung bislang erreicht hat.

Sonntag, 20. September 2020

Gallisches Managerspiel: Zwei Youngster mit Traumstart

Spielleiter Michi hat die Idee der verlängerten Deadlines für Spätstarter verworfen.
Das Gallische Kicker-Managerspiel ist in die neue Saison 2020/21 gestartet. Zwei Youngster erwischten dabei einen Traumstart: Felix und David, gerade erst in die „Gallische Eliteliga“ (Liga 1) aufgestiegen, führen diese nach dem 2. Spieltag an. In der „Besten Gallischen Liga“ (Liga 2) trumpft der wieder eingestiegene Diego groß auf.

Nach Turbulenzen zum Saisonstart steht nun auch die Teilnehmerzahl fest: Elf Manager starten in Liga 1, zehn Manager in Liga 2. Alle 21 Manager spielen den „Gallischen Pokal“ aus, der wie gehabt in „K.O.“-Spielen ermittelt wird. (siehe Pokal-Modus)

Trotz mehrfacher Erinnerung und verlängerter Deadline stellten Vorjahresmeister Fritzi und Seppo kein Team mehr für die Liga 1 auf. Damit sind auch die von Spielleiter Michi angedachten 70 Strafpunkte für Spätstarter vom Tisch – ebenso wie die im ersten Kommentar unter dieser News von Jürgen aufgeworfene Frage, ob diese Regelung gerecht gewesen wäre. Spielleiter Michi entschuldigt sich an dieser Stelle für die Turbulenzen und wird in Zukunft eine Verlängerung der Deadline nicht mehr in Betracht ziehen.

Ebenso nicht mehr teilnehmen wird diese Saison Nino in Liga 2. Außerdem nicht mehr dabei: Philipp, der vergangene Saison aus Liga 1 abgestiegen war. Wieder mit dabei ist dafür Diego (s.o.), der in den vielen Jahren seit Bestehen des Spiels schon oft teilgenommen hat. Damit sind heuer insgesamt 21 Manager am Start gegenüber 24 in der vergangenen Spielzeit.

Es bleibt dabei: Drei Absteiger und drei Aufsteiger werden ermittelt

Rekordmeister und Chefanalytiker Jürgen hatte, wie bereits gemeldet, seinen „Rücktritt vom Rücktritt“ bekannt gegeben und macht weiter mit. Da Spielleiter Michi nach dem angekündigten Rücktritt von Jürgen dem Drittletzten der vergangenen Saison, Lucijan, den Ligaverbleib zugesichert hatte, sind nun – nach dem Ausstieg von Fritzi und Seppo – in Liga 1 elf statt ursprünglich zwölf Manager am Start.

Trotz reduzierter Teilnehmerzahl in Liga 1 wird Michi in dieser Spielzeit die bestehende Regel zum Auf- und Abstieg nicht ändern. Wie gehabt werden die letzten drei Manager aus Liga 1 absteigen und die ersten drei Manager aus Liga 2 aufsteigen. Spielleiter Michi wird wie bisher die Spieltagswertungen via Twitter bekannt geben. Lopo, der dankenswerterweise die Verantwortung als Administrator in Liga 2 übernommen hat, wird ihn dabei unterstützen.

Liga-Neulinge an der Spitze

Nach dem 2. Spieltag führt Felix die „Gallische Eliteliga“ mit 89 Punkten an vor David (80 Punkte) und Becki (79). Hinter ihnen sind die Teilnehmer noch dicht beieinander: auch Werner (74), Jens (74), Toss (68), Jürgen (68), Michi (68) und Ketti (64) können zufrieden sein. Einen weniger guten Start erwischten Luca (41) und Lucijan (28).

In der „Besten Gallischen Liga“ hat Spitzenreiter Diego (113 Punkte) nach zwei Spieltagen bereits 30 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Fabi (83). Bemerkenswert: Auch in Liga 1 wäre Diego klar vorne! Dahinter folgen Nicole (81), Franziska (72), Lopo (67), Maxi (67), Minh (66), Julia (63), Manfred (54) und Kalle (37).

Freilich lässt sich aus den Ergebnissen nach erst zwei Spieltagen noch keine sichere Aussage über den weiteren Saisonverlauf ableiten. Prognosen sind dennoch erwünscht: im Kommentarbereich unter dieser News können sehr gerne auch heuer wieder Teamanalysen veröffentlicht werden. Viel Spaß!

Dienstag, 15. September 2020

Nachholturnier vor ungewisser Zukunft

Das Jubiläumsturnier steht weiterhin unter keinem guten Stern. Die jüngste Doodle-Umfrage ergab lediglich sieben Zusagen für einen möglichen Nachholtermin am 12. September. Zuvor konnte es aus verschiedenen Gründen nicht stattfinden - sei es aufgrund einer fehlenden Spielstätte oder zu kleinen Kader. Selbst bei genügend Zusagen für den 12. September wäre es fraglich gewesen, ob eine Durchführung machbar gewesen wäre. 

Zwar hätte sich Diego an diesem Tag als Hygienebeauftragte zur Verfügung gestellt und auch der Emmertinger Sportplatz wäre frei gewesen. Doch selbst der BFV hat für die untersten Ligen bisher noch keine Freigabe für den Spielbetrieb. Darüber soll das Bayerische Kabinett am 14. September entscheiden. Parallel dazu stimmen auch die Vereine nochmal ab, ob die Saison baldmöglichst fortgesetzt werden soll. 

"Unter diesen Voraussetzungen hätte es meiner Meinung nach keinen Sinn gemacht über ein kleines Turnier nachzudenken", so Teamchef Jens. Ob es in diesem Jahr noch möglich sein wird, ist daher mehr als fraglich. Selbst wenn es erlaubt sein sollte, müssten die Gallier eine Mannschaft zusammen bekommen, der Platz frei sein und Diego als Hygienebeauftragter zur Verfügung stehen. Doch zunächst müssen auch die Gallier erstmal auf eine Entscheidung der Politik warten.

Freitag, 11. September 2020

Managerspiel: Anmeldung für die Gallische Ligen jetzt einfacher

Spielleiter Michi läutet die neue Saison im gallischen Managerspiel ein.

Das Kicker-Managerspiel startet am 18. September in die Saison 2020/21 und präsentiert sich in einer neuen Aufmachung. Die Manager können jetzt ihre Kader nicht nur mobil zusammenstellen und verwalten, auch die Modalitäten zur Anmeldung für die beiden Gallischen Ligen haben sich geändert: anstatt sich für eine Liga zu bewerben, können sich Auf- und Absteiger sowie Neu-Manager ganz einfach per Link anmelden.

Teilnehmer der letzten Saison sind bereits gesetzt

Alle Manager der 1. und 2. Gallischen Liga, die vergangene Saison mitgespielt haben (und weder auf- noch abgestiegen sind), sind automatisch gesetzt und müssen sich nicht mehr extra bewerben. Sie müssen nur bis zum Saisonstart am 18. September um 20:30 Uhr ihr Team zusammenstellen.

1. Liga: Die beiden Aufsteiger in die 1. Liga (Gauloises Emmerting 1) – David und Felix – erhalten den Einladungslink per E-Mail.

2. Liga: Die Absteiger aus der 1. Liga – Julia und Philipp – sowie alle Neumanager, die kommende Saison (wieder) mit einsteigen wollen, können sich über diesen unten stehenden Link für die 2. Liga (Gauloises Emmerting 2) anmelden: (Der Link wurde mittlerweile deaktiviert)

Auch für sie gilt: Einfach auf den Link klicken, im Managerspiel anmelden, die Einladung bestätigen – und los geht’s! Wer ganz neu am Managerspiel teilnehmen möchte, muss sich zuvor über die Website von www.kicker.de registrieren und einen eigenen Kicker-Account erstellen. Unter der Rubrik „Games“ und „Interactive“ kann jeder Teilnehmer bis zum Saisonstart am 18. September ein Team zusammenstellen.

Die beiden Links sind jeweils für 72 Stunden gültig. Spielleiter Michi wird sie bis zum Saisonstart am 18. September alle drei Tage erneuern, sodass keine zeitliche Lücke entsteht. Sollte einer der beiden Links für kurze Zeit dennoch nicht funktionieren, versucht es bitte später noch einmal. Falls dann immer noch technische Probleme auftauchen, dann gebt bitte in der Gallischen Whatsapp-Gruppe oder Spielleiter Michi direkt Bescheid.

Lopo neuer Administrator für die „Beste Gallische Liga“

Da Spielleiter Michi vergangene Saison in die „Gallische Eliteliga“ (Liga 1) aufgestiegen ist, ist nun Lopo neuer Administrator für die „Beste Gallische Liga“ (Liga 2). Dieser hat die Aufgabe, Michi nach jedem Spieltag Screenshots mit den Wertungen/Tabellenstand zu schicken, damit er diese wie gehabt auf Twitter bekannt geben kann. - Michi - 

Sonntag, 23. August 2020

Steini siegt beim gallischen Minigolf

Mit einer konstant guten Leistung hat sich Steini beim gallischen Minigolf am 22. August die Krone aufgesetzt. Auf der Burghauser Anlage siegte der Fußball-Rekordspieler mit 55 Schlägen vor Agnes (61) und Nicole (63). Insgesamt zehn Gallier haben ihr Glück auf den 18 Löchern versucht. 

Während Steini und Agnes mit je zwei Hole-in-One-Schlägen auftrumpften, gelang dieses Kunststück auch den etwas abgeschlagenen Toss, Fabi und Forsti. Kapitän Jens, der nach neun Löchern knapp vor Steini und Agnes in Führung gelegen hatte, zeigte besonders am Ende Nerven und musste sich mit dem geteilten fünften Platz zufrieden geben. Die Platzierungen im Überblick: Steini (55), Agnes (61), Nicole (63), Wiebke (64), Jens und Diego (je 66), Toss (70), Forsti (72), Fabi (75) und Diegos Sohn Tobi (77).

Doppelter Golf-Titel für Steini

Steini darf sich nach seinem Sieg über einen doppelten Golf-Titel freuen. Denn bereits 2017 siegte er beim gallischen Fußballgolf. Mit seinem Triumph beim Minigolf ist er der erste Gallier, der in beiden Sportarten siegreich war.  

Eine Diashow vom gallischen Minigolf gibt es hier zu sehen.

Freitag, 21. August 2020

Samstag Minigolf, danach zum Wirt

Am morgigen Samstag ist es soweit. Die Gallier treffen sich nach langer Zeit wieder. Aufgrund der Corona-Pandemie sind einige Termine im aktuellen Kalenderjahr ausgefallen. 

Und auch wenn es dieses Mal nicht zum Fußball spielen geht, wird es trotzdem sportlich. Um 14 Uhr ist Treffpunkt an der Burghauser Minigolf-Anlage. Im Anschluss kehren die Gallier beim Augustiner am Stadtplatz ein. Bisher haben 8 Gallier zugesagt. Kurzentschlossene sind natürlich herzlichst eingeladen.

Die aktuelle Wettervorhersage prognostiziert derzeit noch keinen Niederschlag am Nachmittag. Regnet es doch, soll gegen 17 Uhr zumindest ein gemütliches Beisammensein im Augustiner stattfinden. Spontan könnte dabei im Vorfeld auch die ein oder andere Schafkopf-Runde stattfinden.

Donnerstag, 13. August 2020

So lustig ist gallisches Minigolf

 
Michi, Steini, Alexandra, Toss und Diego bei der Minigolf-Meisterschaft 2019.
Minigolf & Biergarten: Der Samstag, 22. August, steht wieder ganz im Zeichen gallischer Geselligkeit

Nach sieben Jahren Pause ermitteln die Hobbyfußball von Gauloises Emmerting wieder ihren Minigolf-Champion. Mitmachen können alle Gallier samt Familie, die gallischen Manager sowie Freunde und Fans. Spannung ist programmiert, denn bei den ersten drei Veranstaltungen gab es jeweils einen neuen Sieger.

Als Einstimmung aufs Einlochen gibts einen Mix aus den schönsten Bildern der bisherigen Minigolf-Turniere. Leider funktioniert die Diashow nicht auf mobilen Endgeräten, sondern nur am PC oder Laptop.

Die erste Bildergalerie zeigt das Treiben 2013 in Burghausen:



In der nachfolgenden Diashow sind Fotos von zwei Minigolf-Veranstaltungen zusammengefasst: von 2008 in Burghausen und 2009 in Viechtach:

Donnerstag, 6. August 2020

Gallisches Minigolf: Jedes Mal ein neuer Meister

Am 22. August kommen die Gallier endlich mal wieder zusammen – auch wenn es nicht zum gemeinsamen Fußballspielen ist. Sportlich wird es trotzdem, denn es steht die 4. gallische Minigolf-Meisterschaft auf dem Programm. Ab 14 Uhr gehts auf der Anlage in der Burghauser Altstadt zur Sache.

Wer wird diesmal triumphieren? Bei den bisherigen drei Veranstaltungen in den Jahren 2008, 2009 und 2013 hat jeweils ein anderer Gallier das Rennen gemacht. Ein kurzer Rückblick:

Hofi gewinnt erste Minigolf-Meisterschaft
Hofi nimmt Maß.

Hofi setzt sich bei der Premiere 2008 in Burghausen mit 64 Schlägen in einem dramatischen Finale gegen Diego und Berges durch – und das, obwohl er zwischendurch mal gestürzt war. Für den noch größeren Lacher sorgt aber Shorty mit einem kuriosen Hole-in-one. Der Edelfan schießt aus der Bahn, trifft einen Stein, von dem der Ball zurück auf die Bahn und ins Loch hüpft.

Diego siegt in der Hitzeschlacht
Unvergessen für alle Beteiligten auch der zweite Wettkampf im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums 2009, der als „Hitzeschlacht von Viechtach“ in die Annalen einging. Das Finish ist legendär: Vor dem finalen Putt liegt ein Trio knapp hintereinander an der Spitze: Diego, dem die Schweißtropfen nur so auf der Stirn stehen, führt mit einem Schlag Vorsprung vor Steini und dem Tandem Kalle/Isi.

Die Spannung knistert. Der Spitzenreiter nimmt einen kräftigen Schluck aus der Bierflasche, um die Nerven zu beruhigen. Denn er muss vorlegen. Doch der Youngster bleibt cool. Diego locht mit vier Schlägen ein und hat somit in alle 18 Löcher getroffen. Danach ist Steini an der Reihe. Seine starke Aufholjagd im zweiten Teil des Parcours endet aber an der Schlussetappe, die ihn mit sechs Schlägen auf Rang 4 (58) zurückwirft. 

Diego im Moment des Triumphes.
Nun sind die Augen auf Kalle und Isi gerichtet, die sich abwechselnd den Löchern widmen. Kalle benötigt aber wie Diego vier Anläufe, um den Ball ins Ziel zu bringen. Als Kalle seinen dritten Versuch versemmelt, reißt Diego die Arme in die Höhe und bejubelt seinen Triumph. Dass er die "Hitzeschlacht von Viechtach" zu seinen Gunsten entschieden hat, liegt auch daran, dass er das meiste Zielwasser getrunken hat. Der Blondschopf kommt auf 55 Schläge, knapp dahinter folgen Kalle und Isi (56).

Kalle zeigt Bestleistung beim dritten Wettkampf
Beim Wettkampf im Jahr 2013 krönt sich Kalle zum neuen gallischen Minigolf-Champion - und das nach einer beeindruckenden Leistung. Er setzt sich auf der Burghauser Anlage klar durch und sorgt mit seinen 49 Schlägen für einen gallischen Rekord

Kalle siegte 2013, hier das komplette Teilnehmerfeld.

Wer wird diesmal die Oberhand behalten? Diese Gallier haben ihre Teilnahme zugesagt. Auch Kurzentschlossene können sich noch anschließen.

Freitag, 17. Juli 2020

Nächster Termin fix: Minigolf am 22. August

So ähnlich wird es wieder: Eine Aufnahme vom Minigolfen im Jahr 2013.
Der nächste gallische Termin steht fest. Am Samstag, den 22. August, treffen sich die Gallier auf eine Runde Minigolf. Anschließend soll gemeinsam noch ein Biergarten aufgesucht werden. Acht Gallier haben ihre Zusage bei der Doodle-Umfrage für 22. August gegeben, dagegen nur zwei positiven Rückmeldungen für 29. August.


Aufgrund der Corona-Krise fielen leider einige Termine in diesem Jahr bereits aus. So musste das Jubiläumsturnier im April auf den Herbst verschoben werden. Auch ein Kleinfeld-Duell oder ein Tagesausflug für gallische Familien im Mai musste ausfallen wie auch das Sommerturnier der Gendorfer Soccer am 25. Juli. 

Das letzte Zusammentreffen war im Februar, als Gauloises Emmerting den 4. Platz bei der Gendorfer Soccer-Trophäe belegteDa Fußballwettbewerbe im Amateurbereich allerdings laut Bayerischem Fußballverband erst wieder ab September erlaubt sind, wird es mit Minigolf eine Alternative geben.

Geplant ist derzeit gegen 14 Uhr zu starten. Auch spontan können sich noch weitere Gallier an diesem Tag anschließen. 

Samstag, 11. Juli 2020

Doodle-Abstimmung: Minigolf und Biergarten

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten leider einige geplante Termine ausfallen. Da sich die Lage aber zum Glück gebessert hat und viele Lockerungen beschlossen worden sind, wird es Zeit für den nächsten gallischen Termin.

Da Fußballwettbewerbe im Amateurbereich allerdings laut Bayerischem Fußballverband erst wieder ab September erlaubt sind, wird es eine altbewährte Alternative geben. Geplant ist eine Runde Minigolf mit anschließender Einkehr in einen Biergarten. Zuletzt trafen sich die Gallier vor fünf Jahren zum Minigolf.

In der aktuellen Doodle-Abstimmung stehen zwei Termine zur Auswahl: Samstag, der 22. August und eine Woche später am 29. August. Stichtag ist der kommende Mittwoch, 15. Juli.

Montag, 29. Juni 2020

Fritzi ist Meister, Fabi holt Cup, kurioses Saisonfinale und ein Rücktritt

Spielleiter Michi zieht Bilanz: Eine denkwürdige Spielzeit mit allerlei Kuriosem ist zu Ende gegangen.
Eine denkwürdige Saison 2019/20 ist im Gallischen Kicker-Managerspiel zu Ende gegangen: „Geisterspiele“ in der Bundesliga, ein turbulenter letzter Spieltag, ganz knappe Entscheidungen in beiden Gallischen Ligen, zwei Premieren und eine traurige Nachricht stehen am Ende zu Buche. Fest steht: Fritzi holt sich zum ersten Mal den Gallischen Meistertitel und Youngster David dominiert die 2. Liga und steigt zum ersten Mal auf. Weitere Auf- und Absteiger gibt es auch, aber dazu später mehr.

Der erfolgreichste gallische Manager hört auf

Da fragt sich nun freilich, welche Geister in der Bundesliga eigentlich wirken – der Heilige Geist ganz gewiss nicht. So oder ähnlich hat sich das auch Jürgen gedacht, als er dem Spielleiter Michi Anfang Juni mitgeteilt hat, dass er in Zukunft nicht mehr am Managerspiel teilnehmen möchte. Als Gründe führte er an: zum einen die „unsägliche Entwicklung im Profifußball“ sowie ein „sehr schlechtes Handling des Spiels“ vonseiten des Kicker. Aua! Das tut weh!

Jürgen, bester Manager und Chefanalytiker: Seine 
Analysen und Prognosen waren allseits geschätzt.
Mit Jürgen verlässt der erfolgreichste Manager und darüber hinaus der Gallische Experte und „Chefanalytiker“ das Spiel. Insgesamt spielte er 14 Jahre lang mit. Jürgen wurde drei Mal Meister (2010, 2013 und 2016) und gewann zwei Mal den Pokal (2008, 2010). 

Allerdings muss auch der gallische Spielleiter einsehen, dass Jürgen – der seine Gründe sehr ausführlich darlegte – für seine Entscheidung sehr gute Argumente hat. Dennoch hofft Michi, dass nicht noch weitere Manager seinem Beispiel folgen, denn: „Die Spiel-Idee an sich und auch das Spiel trotz seiner Mängel machen mir immer noch Spaß! Halt auch, weil da so viele unterschiedliche Leute in verschiedenen Altersgruppen mitmachen und mitfiebern.“

Der Ausstieg Jürgens ändert freilich auch die Entscheidungen über den Abstieg. Zuvor jedoch erst einmal ein Blick auf die Ergebnisse:

Fritzi holt erste Meisterschaft - Toss macht 55 Punkte wett

In der „Gallischen Eliteliga“ (Liga 1) reichten dieses Mal 1.235 Punkte zum Sieg und zu Fritzis erstem Meistertitel. Am 20. Spieltag hatte er Seppo vom Thron gestoßen und Platz 1 nicht mehr wieder hergegeben. Vizemeister Seppo (1.206 Punkte) fehlten am Ende nur 29 Punkte. Dahinter ist jedoch schon ein großer Abstand. Vorjahresmeister Luca (1.099) schaffte dieses Mal nur Platz 3 vor Jürgen (1.018).

Die Mittelfeldplätze belegten Werner (985), Becki (965) und Jens (941). Den Klassenerhalt geschafft hat auch Neuling Ketty (938), der lange auf einen der drei Abstiegsplätzen stand, dann aber noch eine erfolgreiche Aufholjagd hinlegte. Dahinter wird es dann kurios. Klar ist, dass die beiden Tabellenletzten – Julia (887) und Philipp (882) – den Weg in die Zweite Liga antreten müssen. 

Platz 9 teilen sich mit je 893 Punkten Toss und Lucijan. Kurios ist nicht nur die Punktgleichheit, sondern auch die Tatsache, dass sie am vorletzten Spieltag noch auf den beiden hintersten Plätzen gelegen hatten. Toss war am 33. Spieltag Letzter mit 55 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, Lucijan Vorletzter mit 35 Punkten Rückstand. Nun müsste einer der beiden eigentlich trotzdem absteigen – laut Regelwerk wäre dies Lucijan, der im direkten Vergleich mit Toss mit 15:19 gewonnenen Spieltagswertungen den Kürzeren zöge. Tatsächlich aber wird auch Lucijan in der Liga bleiben, da – siehe oben – Jürgen nächstes Jahr nicht mehr mitspielen wird. Für Lucijan also ein „Glück im Unglück“! Hier die finale Tabelle.

2. Liga: Die Jüngsten machen es am besten

Knapp war auch die Entscheidung über den Aufstieg in der „Besten Gallischen Liga“ (Liga 2). Hier wurde David (1.239 Punkte) souverän Meister vor Felix (1.163). Die beiden jüngsten Teilnehmer des KM-Spiels spielen nächstes Jahr also in Liga 1! Den dritten Aufstiegsplatz sicherte sich Michi (1.123), der am letzten Spieltag noch Lopo (1.105) auf Platz 4 verdrängen konnte. 

Lange um die Aufstiegsplätze mitgespielt hatte auch Manfred (1.056), dem am Ende der Saison dann aber die Luft ausging. Dahinter folgten Fabi (1.006), Maxi (1.003), Elnino (961), Kalle (874), Minh (786), Franziska (741) und Nicole (540). Sie können nächstes Jahr noch einmal ihr Glück versuchen. Zur Abschlusstabelle.

Fabi schafft Pokal-Sensation

Einen großen Erfolg konnte in dieser Saison auch Fabi verbuchen: nach 2007 und 2015 holte er heuer bereits zum dritten Mal den Gallischen Pokal. Damit ist er nun neben Kalle (2011, 2016, 1018) Rekord-Pokalsieger. Er besiegt den favorisierten Fritzi mit 69:57. 

Mit Fabi schnappte sich also ein Zweitliga-Manager den Pokal. Für die „Beste Gallische Liga“ ist dies die Krönung einer insgesamt sehr guten Saison: mit 965,3 Punkten im Durchschnitt belegte sie heuer Platz 4.311 von insgesamt über 8.800 teilnehmenden Ligen. 

Damit liegt sie zwar hinter der „Gallischen Eliteliga“ (Rang 2.908, 995,2 Punkte im Schnitt), dafür spricht aber etwa das Ergebnis in der Meisterschaft für die „Beste Gallische Liga“: Zweitligameister David hätte mit seinen 1.239 Punkten auch die Erste Liga vor Fritzi (1.235) gewonnen. - Michi -

Gallisches Managerspiel: Alle Meister, alle Pokalsieger

Fritzi hat mit 1235 Punkten seine erste Meisterschaft eingefahren. Den Pokal schnappte sich mit Fabi ein Zweitligist. Rückblick auf die bisherigen Meister und Pokalsieger:
 
2019
Meister: Luca (1.412 Punkte)
Pokalsieger: Toss

2018
Meister: Seppo (1.260)
Pokalsieger: Kalle

2017
Meister: Doc Scheiz (1.599)
Pokalsieger: -

2016
Meister: Jürgen (1.621 – die höchste jemals erreichte Punktzahl eines Gallischen Managers!)
Pokalsieger: Kalle

2015
Meister Steini (1.457)
Pokalsieger: Fabi

2014
Meister: Michi (1.541)
Pokalsieger: Seppo

2013
Meister: Jürgen (1.384)
Pokalsieger: Lucijan

2012
Meister: Werner (1.410)
Pokalsieger: Werner

2011
Meister: Steini (1.338)
Pokalsieger: Kalle

2010
Meister: Jürgen (1.329)
Pokalsieger: Jürgen

2009
Meister: Lopo (1.042)
Pokalsieger: Forsti

2008
Meister: Werner (1.060)
Pokalsieger: Jürgen

2007
Meister: Fabi (907)
Pokalsieger: Fabi

2006
Meister: Werner (950)

2005
Meister: Toss (1.231)

2004
Meister: Kipf (925)

2003
Meister: Diego (165)

2002
Meister: Kipf (162)

2001
Meister: Becki (?)

Freitag, 26. Juni 2020

Corona-Drama in Brasilien: El trägt jetzt Schutzhelm

Daumen hoch: der Schutz sitzt!

Die Welt blickt entsetzt nach Brasilien, wo sich die Corona-Welle zu einer wahren Flut entwickelt hat: Zuletzt zählte das südamerikanische Land knapp 40.000 Neu-Infektionen - täglich, wohlgemerkt. 

Das bedeutet, dass in Brasilien an zwei Tagen genau so viele COVID-19-Patienten neu hinzukommen wie es in China, wo die Pandemie ja ihren Anfang nahm, bislang überhaupt gibt. Das zeigt das wahre Ausmaß des Desasters.

Und mittendrin im Corona-Drama in Brasilien ist Schos. Der Gauloises-Präsident, der heute vor exakt 16 Jahren in Passau zum Priester geweiht wurde, lebt in Sao Paulo, einem der COVID-19-Hotspots des Landes

Auf die immer stärker aufkommende Gefahr für ihn persönlich hat er reagiert und die Schutzmaßnahmen verstärkt. Wenn El Presidente das Haus verlässt, um etwa Einkaufen zu gehen, trägt er seit Kurzem neben einem Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen auch einen Helm mit Plexiglas, der bis über seinen langen Bart reicht. 

Auch wenn es etwas lustig aussieht, fühle ich mich dadurch sicherer“, berichtet der Gauloises-Vorstand. „Man muss sich ja irgendwie schützen bei den vielen Menschen und den hohen Infektionszahlen.“ Gekauft hat er den Schutzhelm übrigens schon vor Wochen im Internet für lediglich vier Euro, als er zur Erkenntnis gelangt war, dass Brasilien eine heftige Corona-Welle bevorsteht

Große Hoffnung, dass sich die Zustände vor Ort in nächster Zeit verbessern, hat er indes nicht – ganz im Gegenteil. „Am Montag machen die Bars wieder auf, da wird es dann richtig rund gehen mit den Ansteckungen“, befürchtet er. Bleibt zu hoffen, dass seine Schutzmaßnahmen greifen und ihm eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Erreger erspart bleibt.

Das Infektionsgeschehen in Deutschland hat hingegen deutlich nachgelassen – von lokalen Corona-Ausbrüchen wie etwa in Nordrhein-Westfalen mal abgesehen. Wie viele COVID-19-Fälle die einzelnen Stadt- und Landkreise seit Beginn der Pandemie aktuell zählen, zeigt die nachfolgende Grafik.

Montag, 15. Juni 2020

Die DVD über die große 10-Jahres-Party jetzt auf Youtube!

Die Freizeitfußballer von Gauloises Emmerting haben im vergangenen Jahr ihr großartiges 25-jähriges Jubiläum mit einem unvergesslichen Wochenende in einer 800 Jahre alten Villa im Salzburger Land gefeiert. Viel wilder und ausgefallener wurde allerdings 2004 gefeiert, als die Gallier noch jünger waren und der 10. Geburtstag des Teams begossen wurde. An mehreren Tagen ging es auf dem Emmertinger Sportplatz rund: Am Freitag stieg Hofis Junggesellenabschied, am Samstag fanden ein Kleinfeldturnier, ein Musikkonzert und eine Party mit Barbetrieb statt, und selbst am Sonntag beim Aufräumen war Spaß Trumpf.

Highlights aus diesem Party-Wochenende hatte Videomann Kopy damals als Bonus-DVD zur 10-Jahres-DVD herausgegeben. Vor Kurzem hat er nun die kompletten Video-Inhalte auf Youtube hochgeladen. Ihr könnt Euch also die 10-Jahres-DVD in voller Länge anschauen, oder eben die DVD über die große Party - nachfolgend sind die einzelnen Clips aufgeführt. Viel Spaß bei der nostalgischen Zeitreise!







Donnerstag, 4. Juni 2020

Soccer-Sommerturnier fällt aus

Auf dieses Bild müssen wir heuer verzichten: Soccer-Chef Roberto veranstaltet kein Sommerturnier.
Nun steht es fest: Das Sommerturnier der Gendorfer Soccer fällt in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie aus. „Das Turnier wird nicht stattfinden“, teilte Soccer-Chef Roberto mit. Ursprünglich sollte das sportliche Treiben am 25. Juli in Altötting über die Bühne gehen.

Lange haben die Gendorfer gehofft, dass es vielleicht doch möglich ist, den allseits beliebten Wettkampf auch heuer durchführen zu können. Doch da Fußballspielen mit den Anti-Corona-Maßnahmen weiterhin nicht vereinbar ist, und dies womöglich noch Wochen oder Monate so bleiben wird, macht es für die befreundeten Alztaler wenig Sinn, sich nun in die Planung und Organisation eines Turniers zu stürzen, von dem man nicht weiß, ob es überhaupt stattfinden kann.

„Wir haben entschieden, uns jetzt schon auf unser Hallenturnier zu konzentrieren. Wir hoffen, dass zumindest die Soccer-Trophäe dann stattfinden kann“, sagt Roberto.

Gedankenspiele um Freizeitkick 

Das heißt aber nicht, dass die Soccer nicht doch in diesem Jahr Gauloises für ein Kräftemessen auf den Rasen bitten. Denn sie stellen eine Art Freizeitkick in Aussicht, den sie ausrichten wollen, sobald es in Bayern wieder möglich ist, dass gebolzt werden kann.

Roberto spielt mit dem Gedanken, bis zu vier Teams einzuladen, die dann „zwanglos, dem sportlichen Ehrgeiz zuliebe, gegeneinander kicken“. Und die Gallier wären dafür dann gesetzt.

Freitag, 29. Mai 2020

Rückschläge in der Reha

407 Spiele hat Toss
für Gauloises bestritten.
Elf Monate nach seiner beim Soccer-Sommerturnier im Juni 2019 erlittenen Knieverletzung kämpft Toss weiterhin darum, wieder fit zu werden. Doch nach einigen guten Fortschritten gab es zuletzt in der Reha Rückschläge.

Die Coronavirus-Pandemie sorgte dafür, dass der 43-Jährige die vergangenen acht Wochen alleine trainierte, da die physiotherapeutische Betreuung wegen der Kontaktbeschränkungen ausfiel. Das Stabilisations- und Kraftraining, das Toss mehrmals die Woche absolvierte, zeigte zunächst Wirkung, auch auf dem Ergometer konnte der Gallier deutliche Fortschritte erzielen, was Dauer und Intensität der Belastung anbelangt.

Doch mit der gesteigerten Anstrengung gingen nach und nach Beschwerden am geschädigten linken Knie einher. Nun schmerzen selbst alltägliche Belastungen wieder – etwa längeres Gehen.

Gut, dass die Anti-Corona-Maßnahmen gelockert wurden und der frühere Mannschaftsführer die physiotherapeutische Behandlung kürzlich wieder aufnehmen konnte. Der Physiotherapeut stellte bei Toss sogleich fest, dass die Wadenmuskeln verkrampft sind und die Oberschenkelmuskulatur zu fest ist. Letzteres könnte dazu führen, dass zu viel Kraft auf die Kniescheibe wirkt, was die neuerlichen Beschwerden verursachen könnte. Diese These hätte zumindest den Vorteil, dass die Schmerzen nicht vom Kniegelenk selbst stammen.

Nun muss sich der Hesse wieder herantasten und verstärkt die Durchblutung der Muskeln fördern. Dazu hat er sich eigens eine Faszienrolle besorgt. Mit ihr lassen sich Druck- und Dehnreize auf das Gewebe ausüben, was gegen die Muskelverspannungen wirkt.

Ursprünglich hatte Toss zum Start seiner Reha im Januar gehofft, im April draußen erste Joggingversuche unternehmen zu können. Doch bis jetzt ist das nicht möglich. Utopisch erscheinen derzeit Gedanken daran, wieder Fußball zu spielen. Es wird also immer wahrscheinlicher, dass der Gauloises-Gründungsvater seine Laufbahn beenden muss.

Samstag, 23. Mai 2020

Coronavirus in Brasilien: Schos in großer Sorge

Augen zu und durch, so wie die Katze. Schos'
Bart passt nicht mehr in den Mund-Nasen-Schutz.
In Brasilien spitzt sich die Coronavirus-Pandemie dramatisch zu. Mehr als 20.000 neue Ansteckungen pro Tag und schon über 21.000 Todesfälle meldet das südamerikanische Land, in dem Gauloises-Präsident Schos lebt.

Insgesamt sind in Brasilien nach aktuellem Stand vom 23. Mai 330.890 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert – im weltweiten Vergleich weisen nur die USA (1,6 Millionen) höhere Zahlen aus. Zum Vergleich: Deutschland kommt aktuell auf 179.730 Infizierte, 689 Neuinfektionen pro Tag und 8241 Todesfälle.

„Ich mache mir große Sorgen. Die Zahlen, die genannt wurden, sind nur die offiziellen. Wir können davon ausgehen, dass es eine sehr hohe Dunkelziffer gibt. Auch finden in Brasilien viel weniger Tests auf das Coronavirus statt als etwa in Deutschland“, berichtet der Gallier.

In Sao Paulo, wo Schos die deutsche Pfarrei St. Bonifatius betreut, ist die Lage besonders heikel. Der mit rund 45 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Bundesstaat in Brasilien hat nun weitere Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Auch wird darüber nachgedacht, eine Ausgangssperre zu verhängen.

Gouverneur Joao Doria führte einen „Mega-Feiertag“ ein, der von Mittwoch, 20. Mai, bis Montag, 25. Mai, geht. Hintergrund ist, dass es den Bürgern besser gelingt, sich an die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu halten, wenn sie nicht zur Arbeit müssen. „Für den Mega-Feiertag wurden mehrere Feiertage aus anderen Monaten vorgezogen“, erläutert Schos und ergänzt süffisant: „Wenn das so weitergeht, feiern wir nächste Woche schon Weihnachten.“

Doch die Lage vor Ort ist alles andere als zum Lachen. Auf seine persönliche Situation angesprochen, gesteht der 43-Jährige: „Ich habe schon ein sehr mulmiges Gefühl“. Der Gauloises-Vorstand versucht so gut es geht, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Das Haus verlässt er kaum noch, zum Einkaufen geht er mit Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen. Seine Kirche hält Schos seit März geschlossen, die Gemeinde betreut er aus der Ferne, etwa per Telefon und Whatsapp.

Trotz der rasant steigenden Infektionszahlen in Brasilien denkt der Priester nicht daran, seine Sachen zu packen und nach Deutschland zu kommen: „Ich will die Pfarrei in dieser schwierigen Zeit nicht alleine lassen. Außerdem habe ich ja Katzen und Pflegekinder, um die ich mich kümmern muss.“ Bleibt zu hoffen, dass das südamerikanische Land das Infektionsgeschehen bald irgendwie in den Griff bekommt.

Die Tagesschau hat am 21. Mai einen Beitrag über die Entwicklungen in Brasilien gesendet:

Dienstag, 19. Mai 2020

Manager-„Geister“-Spiel: Holt Fritzi „der Große“ das Double?

Spielleiter Michi hat bekannt gegeben, wie die gallische Managerspiel-Saison gewertet wird,
sollte die Fußball-Bundesliga-Spielzeit wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen werden.
Leider ist nicht hundertprozentig sicher, ob die Bundesliga-Saison in unseren Corona-Zeiten zu Ende gespielt werden kann. Sollte der Spielbetrieb tatsächlich abgebrochen werden müssen, hat Spielleiter Michi auf jeden Fall schon mal eine Lösung parat: in diesem Fall wird er einfach die Spieltagswertungen aus dem „Postillon“ übernehmen. Sollte ihm die Berechnung der Punktzahl jedoch zu aufwändig sein, wird er halt einfachheitshalber die letzte aktuelle Tabelle als Endstand werten. Wie gehabt gibt es einen Meister, drei Ab- und drei Aufsteiger. Außerdem einen Pokalsieger: für das Gallische Pokalfinale werden die Ergebnisse des dritt- und vorletzten Spieltags gewertet – im Normalfall also wie gehabt der 32. und 33. Spieltag.

Nach insgesamt 26 absolvierten Spieltagen festigt sich zunehmend auch das Tabellenbild in den beiden Gallischen Ligen: Fritzi dominiert die Gallische Eliteliga und hat damit die große Chance seinen ersten Meistertitel einzufahren – mehr noch: da er in das Gallische Pokalfinale eingezogen ist, kann er als vierter gallischer Manager auch das Double holen! Die Beste Gallische Liga ist fest in Lospoto-Hand: David und Papa Gaetano haben sich beide an der Spitze festgesetzt. Der dritte Aufstiegsplatz bleibt umkämpft.

Fritzi obenauf - für Lucijan wird es langsam eng

In der Gallischen Eliteliga führt Fritzi mit mittlerweile 1008 Punkten die Tabelle an. Hinter ihm lauert Seppo (945 Punkte), der in der Hinrunde lange Zeit vorne lag, in der Rückrunde aber immer mehr abbaute. Alle dahinter liegenden Manager haben kaum noch eine Chance in den Meisterschaftskampf einzugreifen. Jürgen (790) liegt als Tabellendritter schon über 200 Punkte zurück.

Es folgen Werner (785), Vorjahresmeister Luca (779), Julia (753), Jens (735) und Philipp (734). Dahinter beginnt der Abstiegskampf. Becki (694) würde nach derzeitigem Stand die Klasse halten, doch Aufsteiger Ketty (668) kämpft sich immer weiter heran. Auch für Toss (647) ist der Zug noch nicht abgefahren. Für Lucijan (609) hingegen wird es langsam eng.

Lopos dürfen fest mit Aufstieg rechnen

In der Besten Gallischen Liga können David (960 Punkte) und Lopo (917) schon fest mit dem Aufstieg rechnen. Der drittplatzierte Felix (899) aber muss noch zittern. Hinter ihm rückt Michi (851) immer näher heran und auch Manfred (807) hat noch Chancen. Für alle anderen Manager ist der Abstand nach oben wohl schon zu groß. Maxi (787), Fabi (742), der die Hinrunde lange Zeit dominierende Kalle (698), Nino (694), Minh (609), Franziska (586) und Nicole (446) sollten jetzt schon für eine weitere Spielzeit in Liga 2 planen.

Gallische Eliteliga im ligeninternen Vergleich vorne 

Im internen gallischen Ligen-Duell beweist die Gallische Eliteliga einmal mehr, dass sie zurecht die Nummer 1 ist. Mit 762,3 Punkten im Durchschnitt belegt sie derzeit Platz 2.350 von über 8.800 teilnehmenden Ligen. Die Beste Gallische Liga ist jedoch nicht weit entfernt: mit 748,5 Punkten im Schnitt liegt sie auf Rang 3.109.

Auch anhand der Einzelergebnisse lässt sich eine starke Leistung der Zweitliga-Manager erkennen: David zum Beispiel wäre näher an Spitzenreiter Fritzi dran als der derzeitige Zweite Seppo. Felix, Michi und Manfred lägen allesamt vor dem Drittplatzierten Jürgen.

Fabi und Fritzi stehen im Pokalfinale!

Auch im Pokalfinale gibt es ein Ligen-Duell: der im Zweitliga-Mittelfeld dahin dümpelnde Favoriten-Schreck Fabi hat es mit zwei zuletzt ganz knappen Siegen geschafft ins Pokal-Finale einzuziehen. Sollte er gewinnen, wäre es bereits sein dritter Pokalsieg! So viele hat bislang nur Kalle aufzuweisen.

Im Finale trifft Fabi nun auf Fritzi, der nach Fabi (2007), Jürgen (2010) und Werner (2012) als vierter Double-Sieger in die Gallische Managerspiel-Geschichte eingehen könnte. Es bleibt also spannend! - Michi -

Donnerstag, 14. Mai 2020

Weiter geht's im gallischen Managerspiel

Nach zweimonatiger Pause infolge der Coronavirus-Pandemie nimmt die Fußball-Bundesliga am Wochenende wieder ihren Spielbetrieb auf. Somit geht's auch im gallischen Managerspiel weiter - und zwar in der Liga und auch im Pokal.

Da der 26. Spieltag ausgetragen wird, gehen auch gleich die Halbfinal-Rückspiele über die Bühne. Und Spannung ist programmiert, da die Hinspiele äußerst eng verliefen. Das erste Duell zwischen Elite-Manager Werner und Zweitligist Fabi endete unentschieden. Und im Erstliga-Vergleich behielt Beck's knapp über Fritzi die Oberhand, sechs Punkte beträgt die Differenz (siehe nachfolgenden Tweet von Spielleiter Michi).


Fritzi ist die Wende im Pokal noch zuzutrauen. Als Tabellenführer der gallischen Bundesliga will er zudem seinen guten Lauf in der Meisterschaft fortsetzen. Ärgster Verfolger ist Seppo, der mehr als 50 Zähler Rückstand aufweist. Im Tabellenkeller hoffen Ketty, Toss und Lucijan, dass ihnen eine Aufholjagd glückt - und somit der Klassenerhalt. Das war Michis Tweet von der "Gallischen Eliteliga" nach dem 25. Spieltag:


Im gallischen Unterhaus hat David die besten Aussichten, dass es mit dem Aufstieg klappt. Hinter dem Spitzenreiter haben es sich außerdem Lopo und Felix auf den Aufstiegsplätzen gemütlich gemacht. In den letzten neun Spieltagen wollen sie ihren Vorsprung vor den lauernden Michi, Manni und Maxi verteidigen. Das war Michis letzter Tweet über die "Beste Gallische Liga" vor der Corona-Pause:

Mittwoch, 6. Mai 2020

Freizeitfußball-Spiele bleiben verboten

Bund und Länder haben heute weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen. So ist Freizeitsport unter freiem Himmel wieder erlaubt – das gilt aber nicht für Fußballspiele. Denn oberstes Gebot bleibt die Vorgabe: Abstandhalten und Kontaktlosigkeit, weshalb nur Trainingsformen ohne Körperkontakt erlaubt sind. Somit ruht für die Hobbykicker von Gauloises Emmerting weiterhin der Ball.

Die Fußball-Bundesliga hingegen erhielt von Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Bundesländer grünes Licht, ihre Spiele in der zweiten Mai-Hälfte wieder austragen zu dürfen – allerdings ohne Zuschauer. Das bedeutet für das gallische Managerspiel somit, dass es bald wieder los geht. Die DFL gab bekannt, dass die Saison am 16. Mai fortgesetzt wird.

Auch andere Einschränkungen, die das öffentliche Leben in Deutschland wegen der Coronavirus-Pandemie in den vergangenen Wochen betroffen haben, werden langsam aufgehoben. Dass es zu einem erneuten „Lockdown“ kommt, ist aber nicht ausgeschlossen. Vor allem regional können Beschränkungen zurückgenommen werden, wenn das Infektionsgeschehen wieder zunimmt.

Laut dem Beschluss von Bund und Ländern ist das dann der Fall, wenn in einem Zeitraum von sieben Tagen mehr als 50 Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Stadt oder einem Landkreis gezählt werden. Aktuell ist die Altöttinger Region weit davon entfernt: Laut der Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) gab es an den vergangenen sieben Tagen von heute gezählt nur 4,5 gemeldete COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner. Ein Überblick über alle deutschen Kreise:

Dienstag, 21. April 2020

Jubiläumsturnier auf September verschoben

Das Coronavirus legt den Sport lahm.
Die Coronavirus-Pandemie und die daraus resultierenden Beschränkungen lassen es derzeit nicht zu, dass der Ball für Gauloises Emmerting rollt. Wann es wieder möglich sein wird, dass die Hobbyfußballer zusammenkommen, ist derzeit schwer vorherzusagen.

Klar ist, dass das Jubiläumsturnier, das die Gallier ursprünglich im April nachholen wollten, auch im Mai nicht stattfinden kann. Die neuen Planungen sehen nun vor, den Kleinfeld-Wettkampf mit den befreundeten Teams im September über die Bühne gehen zu lassen.

Vieles von dem, was sich Gauloises für dieses Jahr vorgenommen hat, muss entfallen. Wie etwa der Familien-Tagesausflug im Mai, den die sportliche Führung bei ihrer ursprünglichen Jahresplanung im gallischen Terminkalender festgehalten hatte.

„Wir müssen die aktuellen Entwicklungen abwarten, aber wenn es möglich ist, könnten wir im August einen Ausflug machen und im September dann das Jubiläumsturnier austragen“, erläutert Kapitän Jens.

Dass die Emmertinger in diesem Frühling und Sommer zum Kicken kommen, ist eher unwahrscheinlich. Fest eingeplant war die Teilnahme am Soccer-Kleinfeldturnier am 25. Juli, doch auch das Event dürfte der Coronavirus-Pandemie zum Opfer fallen. „Wir werden unser Sommerturnier auch absagen müssen“, sagt Soccer-Chef Roberto. Hier gehts zur abgespeckten gallischen Jahresplanung!

Donnerstag, 9. April 2020

Die gallische 10-Jahres-DVD ist in voller Länge online!

In dieser verrückten Corona-Zeit sind alle Bürger angehalten, zu Hause zu bleiben. Wer nach den vielen Tagen in den eigenen vier Wänden das angebotene Fernsehprogramm satt hat und in gallischen Erinnerungen schwelgen möchte, für den gibt es hier einen Leckerbissen.

Videomann Kopy hat kürzlich die komplette gallische 10-Jahres-DVD, die er 2004 anlässlich des ersten großen Jubiläums des Emmertinger Hobbyteams angefertigt hat, auf Youtube hochgeladen. Nachfolgend findet Ihr die fünf einzelnen Clips. Viel Spaß bei der nostalgischen Zeitreise in die Vergangenheit!









Freitag, 3. April 2020

Kopy in Kurzarbeit - Testergebnis bei Toss

In diesen verrückten Corona-Zeiten sind die Bundesbürger angehalten, zu Hause bleiben. Viele Berufstätige sind ins Homeoffice gewechselt, um sich und ihre Kollegen vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen. Doch es gibt Jobs, in denen es unmöglich ist, von daheim aus zu arbeiten. In einem solchen Beruf arbeitet Kopy, der diesmal von den Auswirkungen der Corona-Krise auf sein Leben berichtet - nach Schos und Jens, Maxi und Michi sowie Doc Scheiz und Toss, bei dem es auch Neuigkeiten gibt.

Kopy zum Nichtstun verdammt

Kopy schwört beim Schutz vor einer Corona-Ansteckung
auf Mund-Nasen-Schutz und Sicherheitsbrille,
damit die Tröpfchen nicht in die Augen gelangen.
Die Automobilindustrie ist ein Wirtschaftszweig, in dem Homeoffice praktisch nicht möglich ist. Die verschiedenen Prozesse finden in den Werken an den Produktionsbändern statt, wo viele Menschen zusammenkommen, um Hand anzulegen. Ein gut getaktetes Zusammenspiel ist für eine solche Produktionskette nötig, einzelne Tätigkeiten lassen sich aus dem Prozess nicht herausbrechen – und nicht an irgendeinem anderen Ort, etwa in der heimischen Wohnung, fortführen. Daher hat Kopy, der direkt in der Herstellung von Fahrzeugen arbeitet, natürlich überhaupt keine Möglichkeit, ins Homeoffice zu wechseln.

Dennoch ist der Gallier momentan zu Hause. Das liegt daran, dass seine Firma ihn in die Freizeit geschickt hat. Weil durch die Corona-Krise aktuell erheblich weniger Autos bestellt werden, hat der Autohersteller die Produktion unterbrochen und für die Belegschaft Kurzarbeit beantragt. Für mindestens drei Wochen stehen die Bänder still. „Ich habe bis zum 13. April Kurzarbeit. Dann werde ich angerufen und mir wird mitgeteilt, ob ich kommen soll oder nicht“, erzählt Kopy. So wie ihm geht es allen Arbeitern, die keinen Puffer im Zeitkonto haben. „Die Kollegen, die Plusstunden haben, müssen diese jetzt abbauen“, berichtet er.

Kurzarbeit bedeutet für ihn persönlich also, zum Nichtstun verdammt zu sein, aber dennoch bezahlt zu werden. 93 Prozent des Nettolohns erhält Kopy in dieser Zeit, die er hauptsächlich bei seinen Eltern in Emmerting verbringt.

Große Sorgen macht sich der Gauloises-Stammtorwart, wenn er an die Zukunft denkt. Er befürchtet, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise heftig sein werden: „Die Zeit nach Corona wird eine Katastrophe. Ich denke, der Absatzmarkt in der Automobilindustrie wird um 70 Prozent einbrechen. Viele Menschen werden ihr Auto stornieren oder zurückgeben, weil sie die Raten nicht zahlen können. Und wenn alles einbricht, bin ich bald arbeitslos.“

Hoffnung zieht der 43-Jährige aus der Tatsache, dass er in einer Abteilung arbeitet, die Autos produziert, die weltweit verkauft werden – etwa nach USA, China und Südafrika. Sowie Motorradteile für das Werk in Berlin. „Wenn ich nur für den Markt in Deutschland arbeiten würde, hätte ich ein Problem“, vermutet er.

Erfahrung mit Kurzarbeit und einer wirtschaftlichen angespannten Lage in seiner Branche hat Kopy schon 2008 gesammelt, als die Finanzkrise dazu führte, dass sein Arbeitgeber die Produktion für längere Zeit unterbrach. „Das war verrückt damals. Zuerst hatten wir fünf Wochen lang Kurzarbeit und dann Sonderschichten samstags bis Jahresende“, schildert Kopy. Denkbar, dass sich dieses Szenario wiederholt - es wären rosige Aussichten für ihn und seine Kollegen in der derzeit angespannten Corona-Krise.

Testergebnis bei Toss liegt vor

Gute Nachrichten vermeldet indes Toss. Der Gallier, der Kontakt zu einem COVID-19-Erkrankten hatte und Symptome eines Infekts aufwies, ist negativ auf das Coronavirus getestet worden. „Ich bin erleichtert, hätte aber auch nichts dagegen gehabt, es sozusagen durchgestanden zu haben“, berichtet er.

Mehrere Tage dauerte es, bis das Ergebnis ihm zugestellt wurde. In dem Brief schränkt das Labor allerdings ein, dass es durchaus denkbar ist, dass eine Infektion vorgelegen haben könnte, diese aber schlichtweg jetzt nicht mehr nachweisbar ist. Das kann in solchen Fällen vorkommen, in denen zu spät getestet wurde. Nach medizinischen Erkenntnissen lassen sich die Coronaviren im Rachen der Menschen bis zu vier Tage nach Erkrankungsbeginn nachweisen, bei Toss fand der Test deutlich später statt.

„Wie auch immer. Es war ein sehr komischer Infekt, den ich hatte, und ich bin froh, dass ich mich wieder gesund fühle“, erzählt Toss. Auch freut er sich darüber, dass er seine Wohnung nach der 14-tägigen Quarantäne wieder verlassen darf. Der vom Gesundheitsamt angeordnete Hausarrest endet am Samstag.

Coronavirus und die Gallier: Weitere Artikel findet Ihr hier!

Montag, 30. März 2020

Docs Kampf gegen das Coronavirus - Toss in Quarantäne

"Wirbleibenzuhause" - eine Aktion des Ministeriums für
Gesundheit. Wer als Corona-Verdachtsfall gilt, muss
für zwei Wochen in heimische Quarantäne.
Das neuartige Coronavirus sorgt täglich für immer mehr Infizierte in Deutschland. Auch steigt die Zahl der Menschen, die sich in heimischer Quarantäne befinden, weil sie als Verdachtsfälle gelten. Nun hat es auch einen Gallier erwischt.

Nach Schos und Jens sowie Maxi und Michi berichten diesmal Doc Scheiz und Toss, wie sich die Corona-Krise auf ihr berufliches und privates Leben auswirkt.


Doc Scheiz: Als Hausarzt an vorderster Front

Ärzte, Pflegekräfte und Klinikmitarbeiter sind die Helden der derzeitigen Coronavirus-Pandemie. Sie stellen sich der unbekannten, unsichtbaren Gefahr und selbstlos in den Dienst der Menschen. Das gilt auch für Doc Scheiz, der als Hausarzt durch das neue Coronavirus SARS-CoV-2 gerade intensive Zeiten erlebt. „Viel telefonieren, viel beraten und beruhigen ist aktuell angesagt“, erzählt der Gallier. Denn jeder Patient, der sich krank fühlt oder den Verdacht hegt, infiziert zu sein, sucht nach Hilfe und Antworten.

Die Lage in Deutschland wird sich noch zuspitzen, wenn die Erkrankungszahlen weiterhin täglich so stark steigen. „Wir stehen erst am Anfang der Epidemie“, mutmaßt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Diese Auffassung teilt Scheiz: „Wir rennen in einen Tsunami rein.“ Darauf sind das deutsche Gesundheitssystem und die Ärzteschaft nicht richtig vorbereitet, wie sich an einigen Stellen zeigt. Ein großes Problem ist, dass seit Wochen keine Schutzmaterialien für die Mediziner zur Verfügung stehen. „Wir haben schon länger keine Schutzkittel und keinen medizinischen Mundschutz mehr. Über Handwerker konnten wir wenigstens ein paar Atemschutzmasken organisieren“, erzählt er. Somit ist oft kein ausreichender Schutz für ihn als Arzt möglich.

Um die Patienten davor zu schützen, dass sie sich gegenseitig anstecken, haben Scheiz und seine Kollegen in der Praxis verschiedene Maßnahmen ergriffen. So haben sie vor dem Eingang ins Gebäude einen Pavillon errichtet, in dem die Menschen empfangen werden - damit es nicht zu einem vollen Wartezimmer mit hohem Ansteckungsrisiko kommt. Die Arzthelferinnen fragen die Patienten draußen nach dem Anliegen. Und jene, die nur ein Rezept oder eine Krankmeldung abholen wollen, erhalten die nötigen Unterlagen, ohne dass sie die Arztpraxis betreten müssen. Patienten, die eine Behandlung benötigen, erhalten natürlich Zutritt – wobei darauf geachtet wird, dass sich nicht zu viele Menschen gleichzeitig in den Praxisräumen aufhalten.

Um das besser koordinieren zu können, werden nun alle Patienten aufgerufen, erst anzurufen, ehe sie in die Sprechstunde kommen. Dadurch wollen die Ärzte auch vermeiden, dass Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder die Lungenkrankheit COVID-19 entwickelt haben, plötzlich in der Praxis stehen. Hilfreich sind da natürlich die staatlichen Anweisungen an die Patienten: Jeder mit Corona-Verdacht soll sich telefonisch beim Hausarzt, beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 oder beim zuständigen Gesundheitsamt melden, und nicht einfach einen Arzt aufsuchen.

Bei den steigenden Infektionszahlen in Deutschland ist es wenig verwunderlich, dass es auch im Landkreis Altötting immer mehr Corona-Fälle gibt. Auch Doc Scheiz hat Erkrankte behandelt - zu einem Zeitpunkt, wo noch nicht klar war, dass sich diese mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Doch glücklicherweise wurde er nicht infiziert, so dass er weiterhin für seine Patienten da sein und den Kampf gegen SARS-CoV-2 fortführen kann. Gut so, denn Helden wie er werden in der derzeitigen Coronavirus-Pandemie dringend gebraucht.


Coronavirus-Verdacht bei Toss

Mit dem neuen Coronavirus hat sich womöglich Toss infiziert. Der Hesse befindet sich derzeit in behördlich angeordneter Corona-Quarantäne. Die Wohnung in Dreieich darf er zwei Wochen lang nicht verlassen.

„Mich hat das Gesundheitsamt angerufen und darüber informiert, dass bei einem Arbeitskollegen SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde. Dieser hat mich als eine der Personen genannt, mit der er engen Kontakt hatte“, berichtet der ehemalige Gauloises-Mannschaftsführer. „Ich hatte an einem Tag intensiv mit ihm zusammengearbeitet und bin deswegen jetzt in Schutz-Quarantäne.“

Täglich ruft das Gesundheitsamt nun an, um sich zu erkundigen, wie es ihm geht. Die Behörde hat Toss angewiesen, sich einem Corona-Test zu unterziehen. Dazu muss er eines der hessischen Testcenter aufsuchen, wie etwa das an der Frankfurter Uniklinik. Dort wartet man draußen in einer Schlange, bis man durch ein geöffnetes Fenster von einem Arzt in Schutzanzug einen Rachenabstrich gemacht bekommt. Der Test wird anschließend in ein Labor geschickt, das Ergebnis steht erst nach einigen Tagen fest. Und dieses könnte positiv ausfallen, denn Toss weist Symptome eines Infekts auf.

„Ich hatte kurz Fieber und etwas Schüttelfrost, aber habe keinen Husten und keine Halsschmerzen - also nicht die klassischen Symptome, die die meisten COVID-19-Erkrankten aufweisen“, schildert der Gallier. Dafür habe er ein starkes Krankheitsgefühl und mit brutalen Kopf- und Gliederschmerzen sowie mit Durchfall zu kämpfen. Laut Gesundheitsamt könnten auch das Anzeichen einer Coronavirus-Infektion sein.

Sollte sich Toss angesteckt haben, muss er dann angeben, mit wem er zuletzt intensiven Kontakt hatte. Doch das waren nicht viele Menschen, denn der Online-Redakteur wechselte schon vor zwei Wochen ins Homeoffice und ging seither selten aus dem Haus.

Coronavirus und die Gallier: Weitere Artikel findet Ihr hier!