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Freitag, 1. März 2019

Kopy: Nie mehr Burghauser Halle!

Keeper Kopy will nicht mehr beim 1868-Turnier mitspielen. (c) Ulla
Der gallische Schlussmann Kopy zieht Konsequenzen aus seiner beim 1868-Turnier erlittenen Verletzung. „Ich werde nicht mehr in der Burghauser Halle mitspielen. Das ist sicher“, kündigt der „Gallier des Jahres“ an.

Beim Budenzauber des TV 1868 Burghausen Mitte Januar war Kopy im vierten Gruppenspiel gegen Athletic Binblau umgeknickt. Sein linker Knöchel schwoll schnell an, die Diagnose ein paar Tage später lautete schwere BänderdehnungVier Wochen war der BMW-Arbeiter außer Gefecht gesetzt, und noch immer trägt er beim Arbeiten eine Schiene als Schutz und zur Stabilisation.

Wann er ins Tor zurückkehren wird, ist ungewiss. Unwahrscheinlich, dass dies schon beim nächsten geplanten Wettkampf der Fall ist. Am 27. April wollen die Gallier beim KFF-Frühjahrsturnier mitspielen.

Nicht mehr mit ihm zu rechnen ist bei künftigen 1868-Budenzauber. Das liegt weniger am Turnier selbst, sondern mehr an der Besonderheit der Halle. Sie ist quadratisch, was die Feldspieler erfreut, weil der Weg von Tor zu Tor kurz ist. Den Torhütern beschert das aber viel Arbeit, weil aus allen Lagen und allen Distanzen geschossen wird. Beim letzten Turnier fielen in Spielen mit gallischer Beteiligung 43 Tore (14 erzielte und 29 kassierte) - bei sieben Partien also sechs Treffer pro Match. Das sind mehr als bei jedem anderen Turnier.

Je mehr Bälle auf den Kasten kommen, desto häufiger ist der Schlussmann gefordert. Jedes Hechten bedeutet einen schmerzhaften Bodenkontakt. „Es macht als Torwart wenig Spaß“, bilanziert Kopy. „Die Halle ist einfach zu klein, und die Tore sind zu groß.“

Seine generelle Absage an das 1868-Turnier bringt die Emmertinger Freizeitmannschaft künftig in die Bredouille - schließlich steht in Seppo nur noch ein weiterer Torhüter im Kader. Und sollte dieser für die Burghauser Turniere ausfallen, müssten die Gallier ganz ohne erfahrenen Schlussmann antreten. Ob sie dann beim anspruchsvollen Wettkampf noch mithalten können, ist fraglich. Diesmal fiel es schon schwer, sie wurden Siebte. Dabei machte Elnino, der nach Kopys Verletzung im Tor einsprang, seine Sache eigentlich gut.

Was Kopy zudem besonders wurmt, ist, dass sein Ausfall und die Blessuren zweier weiterer Gallier aus dem 1868-Turnier dazu führten, dass die Emmertinger kein Team für die Soccer-Trophäe am 2. März stellen können. „Wenn wir in Burghausen mitspielen, ist das Risiko groß, dass sich Spieler vor dem legendären Highlight des Jahres verletzen und wir dann die Soccer-Trophäe absagen müssen. So wie in diesem Jahr geschehen“, erläutert der 42-Jährige. Für ihn ist das Hallenturnier der Gendorfer immer etwas Besonderes, wie er in seinem persönlichen Rückblick auf 25 Jahre Gauloises Emmerting hervorhebt.

Dienstag, 26. Februar 2019

Rückblick: Die Soccer-Trophäe und ihr besonderer Zauber

Der Jubel über den Titel bei der Soccer-Trophäe aus dem Jahr 2015.
Gauloises Emmerting feiert 2019 das 25-jährige Jubiläum. Deshalb lassen wir die gallische Geschichte in einer Zeitreise durch die Jahre Revue passieren und erinnern an unvergessliche Erlebnisse und Meilensteine. Auch berichten Gallier in ihrem persönlichen Rückblick über die schönsten Momente.

Heute blicken wir auf die Soccer-Trophäe. Das Hallenturnier der Gendorfer Soccer hat eine lange Tradition, es wird heuer im 16. Jahr ausgetragen. Nach wie vor versprüht die Soccer-Trophäe einen besonderen Zauber, der die Freizeitkicker jeglicher Teams in den Bann zieht. In diesem Jahr muss das Turnier aber ohne Gauloises über die Bühne gehen, weil die Emmertinger nicht genügend Spieler zusammentrommeln konnten.

Die Gallier halten bei der Soccer-Trophäe zwei Rekorde: Keine andere Mannschaft hat so oft mitgespielt (13 Mal) wie sie. Und Gauloises ist diejenige Formation, die am häufigsten den Titel gewonnen hat. Formal stehen drei Turniersiege zu Buche.

2017 und 2015 schafften es die Mannen um Kapitän Toss, das Finale jeweils gegen Inter Bavaruss zu gewinnen. In den Analen der Soccer-Trophäe werden die Emmertinger auch 2004 als Turniersieger geführt, doch damals verloren sie das Endspiel gegen die Alztal Brasilianer um den jetzigen stellvertretenden Gauloises-Kapitän Jens. Da der Gegner aber zu viele Aktive aufgeboten hatte, wurde er disqualifiziert.

2015 überraschten die Gallier mit dem Coup. Der Turniersieg kam völlig unerwartet in Anbetracht des gallischen Aufgebots, das gespickt mit „Oldies“ war. Gauloises machte mit der Catenaccio-Taktik alles richtig, aber es war sehr, sehr viel Glück dabei, dass am Ende Platz 1 heraussprang. Die Gallier waren an dem Tag definitiv nicht die beste Mannschaft des Turniers.

Zwei Jahre später war alles anders: Der Turniersieg 2017 war der verdiente und gerechte Lohn für eine tolle und homogene Mannschaftsleistung. Zwar war auch etwas Glück dabei, vor allem was den Gruppensieg anbelangt, aber auch im Finale, doch insgesamt zeigte Gauloises die beste Form und Leistung aller Teams. In allen Partien waren die Gallier die dominierende Mannschaft, die zudem in Maxi und Fritzi das torgefährlichste Duo in ihren Reihen hatten.

Apropos besondere Torgefahr: Die Emmertinger stellten vier Mal den Torschützenkönig: Becks, der bei seinem Comeback im Jahr 2015 auftrumpfte, sowie Fritzi und Kipf. Fritzi gelang dieses Kunststück beim Budenzauber 2014 (vier Tore). Kipf schoss sich gar zwei Mal zum Toptorjäger des Turniers: 2002 mit sieben Treffern in fünf Partien und beim Wettkampf zwei Jahre später mit zehn Toren in sieben Spielen.

Beck's-Show und Elninos kurioser Kopfballtreffer

Und es gab viele weitere Besonderheiten: So stand 2003 ein wahrer Fußball-Marathon an, denn der Spielplan sah elf Spiele (!) für die Teams vor - und am Ende wurden die Gallier Vize-Meister. Und noch einmal wurden sie Zweite: 2006 ging das Finale gegen die SVG-Bolzer verloren.

Unvergessen auch die Beck's-Show 2011: Als Torwart schaffte er es, den Ball nach einem Rückpass von Fabi mit einem Schuss über das gesamte Spielfeld im Tor unterzubringen. Zudem flog er in zwei Partien vom Feld. Oder 2014 Elninos kurioses Kopfballtor im Spiel um Platz 3, das die Gallier ins Siebenmeterschießen brachte.

Und da war noch die Personalie Roberto: In den Jahren, in denen er kurzzeitig nicht den Gendorfer Soccer angehörte, half er zwei Mal bei Gauloises aus: 2009 im Tor und 2010 als Feldspieler - da gelang ihm sogar ein Tor für die Gallier, beim 1:3 gegen das Team Halli Galli.

Insgesamt weist Gauloises eine gute Bilanz bei der Soccer-Trophäe aus, wie die nachfolgende Übersicht zeigt. Die Premiere 2001 ging allerdings in die Hose: Die Gallier wurden Gruppenletzte - aber viel schlimmer war: Sie kassierten die wohl schmerzhafteste Pleite in ihrer Soccer-Trophäe-Geschichte: Das Derby gegen die Ghetto People ging mit 1:4 verloren. Die Übersicht:

2001 (Gruppenletzter), siehe Blamage im Dorfderby
2002 (7. Platz), siehe Die Ein-Mann-Show
2003 (2. Platz), siehe Gallier räumen beim Soccer-Marathon ab
2004 (2. Platz), siehe Zweiter - und doch Turniersieger
2005 (7. Platz), siehe In den Dienst der Sache
2006 (2. Platz), siehe Mit Ruhe und Gelassenheit zu Platz 2
2007 (5. Platz), siehe Von Jubiläen und Premieren.
2008 (4. Platz), siehe Mit neuer Taktik auf Platz 4
2009 (4. Platz), siehe Ungeschlagen bis zum Halbfinale
2010 (8. Platz), siehe Nicht der Tag der Gallier
2011 (3. Platz), siehe Beck's sorgt für beste Unterhaltung
2012 und 2013 gab es keine Soccer-Trophäe
2014 als Young Boys Cup (3. Platz), siehe 3. Platz rundet erfolgreiche Hallensaison ab
2015 (1. Platz), siehe Gauloises-"Oldies" landen Turniersieg!
2016 war Gauloises nicht am Start
2017 (1. Platz), siehe Gallier wiederholen Turniersieg!
2018 war Gauloises nicht am Start

Mehr zur gallischen Geschichte findet sich unter historie.

Montag, 11. Februar 2019

Soccer-Trophäe ohne Gauloises

Die verlängerte Frist für die Doodle-Abstimmung hat nichts genützt: Die Gallier können nicht genügend Spieler für die Soccer-Trophäe am 2. März zusammentrommeln. Daher muss der beliebte und traditionsreiche Budenzauber der Gendorfer Soccer wieder ohne Gauloises über die Bühne gehen.

Es bleibt bei den acht Zusagen, die schon zum ursprünglichen Stichtag am 3. Februar vorlagen. Dem stehen neun Absagen gegenüber. Die Hoffnung, durch den Aufschub des Deadline Days um eine Woche noch Personal zu rekrutieren, hat sich zerschlagen, da kein weiteres „Ich bin dabei!“ mehr hinzugekommen ist.

Neben Kopy, der mit einer schweren Bänderdehnung ausfällt, laborieren zwei weitere Gallier an den Folgen einer Verletzung aus dem 1868-Turnier, weshalb nicht sicher ist, dass sie rechtzeitig fit werden. Und auch der Gallier, dessen berufliche Zukunft sich gerade verändert, konnte kein grünes Licht für einen Einsatz geben.

Somit müssen die Gallier in den sauren Apfel beißen und ihre Teilnahme absagen. Bitter, weil es das zweite Mal in Folge ist: Im vergangenen Jahr mussten sie kurzfristig die Flinte ins Korn werfen, nachdem fünf Spieler unmittelbar vor dem Wettkampf ausgefallen waren. Damit war die Mission Titelverteidigung nicht möglich.

Soccer-Trophäe: Heute fällt Entscheidung über gallische Teilnahme

Ob Gauloises Emmerting bei der Soccer-Trophäe am 2. März antritt, wird sich im Laufe des heutigen Tages entscheiden, wenn die fehlenden Rückmeldungen eingetroffen sind.

Dabei stehen vor allem drei Gallier im Fokus: Zwei sind noch lädiert vom 1868-Turnier und werden eine Prognose abgeben, ob sie bis zum Budenzauber der Gendorfer Soccer fit werden oder nicht, und bei einem Gallier entscheidet sich heute die weitere berufliche Zukunft.

Zwei Zusagen sind nötig, um die Mindestkadergröße zu erreichen. Bislang haben acht Spieler ihre Teilnahme angekündigt. Sobald feststeht, ob Gauloises bei der Soccer-Trophäe mitmacht oder nicht, folgt eine News.

Sonntag, 3. Februar 2019

Abstimmung über Soccer-Trophäe geht in die Verlängerung

Ob Gauloises Emmerting bei der diesjährigen Soccer-Trophäe am 2. März an den Start geht, ist noch nicht final geklärt. Die Doodle-Abstimmung, die der stellvertretende Kapitän Jens Anfang der Woche gestartet hat, brachte bislang keine endgültige Entscheidung - deswegen geht sie in die Verlängerung.

Acht Gallier sagten ihre Teilnahme zu, daher fehlt nicht viel, um die Mindestkadergröße von zehn Mann zu erreichen. Zwei Gallier sind noch lädiert vom 1868-Turnier Mitte Januar und haben fürs Erste abgesagt, weil aktuell noch nicht einzuschätzen ist, ob sie für den traditionsreichen Budenzauber der Gendorfer Soccer fit werden. Zudem stellt sich bei einem Gallier erst im Laufe der Woche heraus, wie es beruflich bei ihm weitergeht und ob er deswegen am 2. März Zeit hat, mitzuspielen.

Es klärt sich also in den nächsten Tagen, ob Gauloises bei der 16. Soccer-Trophäe mitspielen wird. Soccer-Chef Roberto gewährt den Galliern erfreulicherweise einen Aufschub bis 10. Februar. Spätestens am kommenden Sonntag fällt also die finale Entscheidung über die gallische Teilnahme.