Freitag, 22. Juli 2022

Die doppelten Lopos: Erstmals Vater und Sohn auf dem Platz

Die doppelten Lopos: Vater Lopo geht raus, Sohn David kommt rein.

Premiere der besonderen Art beim Kleinfeld-Duell gegen die Soccer: Erstmals in der 28-jährigen Geschichte der Emmertinger Hobbymannschaft stand ein Gallier mit seinem Sohn gemeinsam auf dem Platz. Lopo und David zeigten dabei eindrucksvoll, dass sie auch auf dem satten Grün gut harmonisieren.

Beim 17:4-Erfolg trafen sowohl der Papa (zwei Mal) als auch der Sohnemann (drei Mal) ins Schwarze – und sie bereiten sich sogar gegenseitig die Tore vor. Davids Premieren-Treffer zum 5:1 kam nach Zuspiel seines Vaters zustande. Knapp eine halbe Stunde später revanchierte sich der 14-Jährige - und Lopo vollendete nach einem Einwurf zum 11:2. Auch an weiteren Treffern war David direkt und indirekt beteiligt.

Mit seinem erfolgreichen Einstand katapultierte sich Lopo junior in die Analen: David ist der jüngste Debütant und Torschütze in der gallischen Geschichte. „Es war ein super Einstieg“, frohlockt der stolze Vater, der zugibt, dass es für ihn ein „unbeschreibliches Gefühl“ war, mit seinem Sprössling für Gauloises zu spielen. „Es ist schön zu sehen, dass David schon so groß ist, dass er bei uns mithalten kann - beziehungsweise dass er einige von uns läuferisch in die Tasche steckt. Man hat auch deutlich gemerkt, dass er großen Spaß hatte.“

Dem stimmt der Sohn zu. „Es hat Spaß gemacht mit allen“, sagt David schüchtern. Früher saß er als kleiner Bub bei Hallenturnieren im Kinder-Trikot mit auf der Auswechselbank und fieberte mit. Diesmal war er aber nicht nur nah dran am Team, sondern mittendrin. „Es war ein tolles Spiel. Hoffentlich kommen da noch mehr“, sagt der laufstarke Offensivspieler, der seit dieser Saison in der U15 von Wacker Burghausen spielt.

Dass ein Gallier mit seinem Sohn gemeinsam auf dem Platz stand, das war neu – die Kombination allerdings nicht ganz. Einmal war es der Fall, dass Kopy und sein Vater Tadeus im gallischen Kader standen. Doch beim Soccer-Sommerturnier im Jahr 2017 teilten sie sich den Posten im Tor, waren also nicht beide gleichzeitig auf dem Feld. Andere familiäre Konstellationen sind oder waren bei Gauloises üblich: So schnürten schon Geschwister (Maxi/Fabi, Bert/Diego) und Cousins (Elnino/Lopo) und auch Schwiegervater mit Schwiegersohn (Heli/Elnino) die Schuhe für das Freizeitfußballteam. 

Wird man die doppelten Lopos also öfter sehen? Nach der tollen Premiere darf man auf mehr hoffen.

Mittwoch, 20. Juli 2022

Die Geschichten des Derbys

Die Gallier setzten im El Classico ein paar besondere Glanzpunkte.

Das Ergebnis des Kleinfeld-Matchs zwischen Gauloises Emmerting und Gendorfer Soccer war am vergangenen Sonntag zweitrangig. Im Vordergrund stand die Tatsache, dass nach über zwei Jahren endlich wieder das Runde ins Eckige befördert werden konnte und das allen Beteiligten Freude bereitet hat. In den 60 Minuten klingelte es insgesamt 21 Mal. Der 17:4-Erfolg der Gallier war übrigens nicht der höchste Sieg der Geschichte (eigene News folgt), dennoch gab es einige andere erwähnenswerte Geschichten:

Stürmermotivation Eis

"Für jedes Tor bekommt Forsti eine Kugel Eis", erklärte Nici während dem Spiel. Da hatte ihr Mann bereits vier Tore erzielt. Kurz vor Ende erhöhte der Stürmer sein Konto nach einem Doppelpack auf sechs. Doch nicht nur als Vollstrecker überzeugte Forsti, sondern er bereitete auch vier Tore vor und war somit an zehn der 17 gallischen Toren beteiligt. Hut ab. Eine beeindruckende Leistung war es auf jeden Fall - ob es jetzt an der Extramotivation lag oder nicht. 

Jüngster Debütant und Torschütze

Lopos Sohn David schnürte im Derby zum ersten Mal die Fußballschuhe für Gauoises. Hat er früher noch immer Zuschauen müssen/dürfen, konnte er endlich mit seinem Vater gemeinsam auf dem Platz stehen. Und das tat er sehr überzeugend. Mit seinen 14 Jahren ist er nicht nur der jüngste Debütant der gallischen Geschichte, sondern mit seinen drei Toren auch der jüngste Torschütze/Doppelpacker/Triplepacker. 

Gallier mit Köpfchen

Wer ein Spiel so klar gewinnt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit klug gespielt haben. Doch besonders ins Auge fällt, dass die Gallier drei Kopfballtore erzielten. Jens war zunächst nach einer Ecke von Fabi mit dem Kopf erfolgreich (2:1). "Sauber, Kopfball-Tor nach einer Ecke. Das glückt uns ja äußerst selten!", kommentierte Toss, der den Live-Ticker verfolgte. Doch Forsti legte nach und nickte zwei Mal ein - nach einer Flanke von Fabi und einmal sogar nach einem Einwurf von David.

Montag, 18. Juli 2022

Rundum freudige Gesichter beim torreichen Comeback

Die Teams von Gauloises und den Soccer beim Comeback nach der langen Corona-Pause. 

Sie sind zurück – und wie! Die Gallier haben am gestrigen Sonntag nach zweieinhalbjähriger Corona-Pause ein fulminantes Comeback gefeiert. Beim Kleinfeld-Duell gegen die befreundeten Gendorfer Soccer gelang im Emmertinger Waldstadion ein starker 17:4-Erfolg.

Doch das Ergebnis im El Clasico ist zweitrangig, weshalb bei beiden Teams nur freudige Gesichter zu sehen waren. Schließlich sind alle Beteiligten froh, endlich die lange Zeit der sportlichen Enthaltsamkeit infolge der Coronavirus-Pandemie beendet zu haben. Gemeinsam ging es nach Abpfiff noch ins neue Sportheim.

Zuvor auf dem Platz zeigten die Gallier, dass sie in der Phase der Abstinenz nichts verlernt haben. Kopy im Tor überzeugte mit etlichen Paraden und die Feldspieler stellten im Match über 3 x 20 Minuten ihr Können unter Beweis. Allen voran brillierte Forsti, der mit sechs Toren und vier Vorlagen aufwartete. 

Auch die weiteren Gallier konnten sich in die Torschützenliste eintragen: Fabi, Lopo, Maxi, Michi, Jens und David, der erstmals bei Gauloises aushalf. Damit gab es eine Premiere der besonderen Art: Erstmals standen in Lopo und David ein Gallier mit seinem Sohn gemeinsam auf dem Platz (eigene News folgt). - Das Spiel nachzulesen in Tweets.

Sonntag, 17. Juli 2022

Rückkehr auf den Platz: Heute spielt Gauloises vs. Soccer!


Das lange Warten hat endlich ein Ende: Heute steigt um 16 Uhr im Emmertinger Waldstadion ein Kleinfeld-Duell mit den Gendorfer Soccer.

Damit kehren die Gallier nach einer zweieinhalbjährigen Corona-Pause auf den Fußballplatz zurück. Mit dem El Clasico ist ein feierlicher Rahmen für das Comeback gegeben.

Treffpunkt ist um 15:15 Uhr vor Ort. Nach der Partie wird ins neuen Sportheim eingekehrt.

Freitag, 15. Juli 2022

Comeback nach Corona-Pause: Diese Gallier sind am Start

Endlich geht es wieder rauf auf das Grün: Der kommende Sonntag (17.7.) steht ganz im Zeichen von Gauloises. Erst steht das Kleinfeld-Duell mit den Gendorfer Soccer an, anschließend wird es gesellig im neuen Emmertinger Sportheim. Treffpunkt ist um 15:15 Uhr im Waldstadion.

Der Anpfiff erfolgt um 16 Uhr. Mit wie vielen Spielern pro Team gespielt wird und wie lange die Spielzeit beträgt – das alles wird vor Ort entschieden, wenn abzusehen ist, über wie viele Akteure jede Mannschaft verfügt.

Auch bei Gauloises steht noch nicht fest, wer alles dabei ist, doch der Kader ist auf jeden Fall ausreichend besetzt. Bei der Umfrage hatten sich sieben Gallier angemeldet: Lopo, Maxi, Kopy, Jens, Fabi, Forsti sowie Toss, der aber wegen einer Zahn-Operation passen muss. Dafür steht Michi nun Gewehr bei Fuß - und womöglich auch Fritzi.

Und es könnten noch Spieler hinzukommen, ein Duo hatte bei der Umfrage mit „Vielleicht“ abgestimmt: Doc Scheiz und Noll. Die Teamkameraden sind voll freudiger Erwartung, denn die beiden Reischacher haben schon eine Zeit lang nicht mehr mitgespielt. Der Doc war 2018 das bisher letzte Mal am Ball und Noll hatte 2017 zuletzt die Schuhe geschnürt.

Und wahrscheinlich gibt es den einen oder anderen Überraschungsspieler. So steht etwa ein junges Talent auf dem Sprung ins Team. Sollten sich noch Veränderungen am Kader ergeben, erfährt Ihr davon via Twitter.

Die Vorfreude der Gallier auf das Ende der fußballfreien Zeit ist groß. Der feierliche Rahmen könnte auch nicht besser sein, schließlich sind die Gendorfer Soccer die ältesten Wegbegleiter des 1994 gegründeten Emmertinger Hobbyteams. Ideale Voraussetzungen für ein famoses Comeback!

Dienstag, 12. Juli 2022

Kapitän Jens: „Wir setzen damit auch ein Zeichen“

Gesellig wie hier nach dem Soccer-Sommerturnier 2019 soll es auch
diesmal werden: Nach dem Spiel geht es ins neue Emmertinger Sportheim. 
Es geht wieder los! Mit dem El Clasico beendet die Emmertinger Freizeitfußballmannschaft am kommenden Sonntag (17. Juli) die Corona-Zwangspause. Die Vorfreude bei den Beteiligten ist riesig.

„Es ist schön, nach der langen Corona-Pause endlich wieder mit den gallischen Kameraden zu kicken“, findet Kapitän Jens. Auch Keeper Kopy sehnt dem Kleinfeld-Match gegen die Gendorfer Soccer entgegen: „Gauloises is back with the El Clasico… Nothing else matters.“

Dieselbe Gefühlslage bei Lopo. „Schön, dass wieder etwas zusammengeht. Ich freu mich schon“, kommentiert das Vorstandsmitglied und schiebt nach: „Es ist gefühlt das 957. Duell mit den Soccer. Aber ich bin heiß, wie vor dem ersten Aufeinandertreffen.“

Dass nach zweieinhalb Jahren die fußballlose Zeit vorüber ist, freut auch Maxi: „Ich denke an unsere Fans, die lange gehungert haben und sich auf diesen Moment freuen – so wie wir Spieler.“ Er erwartet ein tolles Match, denn: „Gegen die Soccer ist es immer ein Spektakel“. Auch ist der Mittelfeldmann bereit: „Ich bin so fit wie vor der Pandemie.“ 

Frohen Mutes ist auch Stürmer Fritzi, der sich „fit wie ein Turnschuh“ fühlt. „Wir haben die zweieinhalb Jahre ohne Spiel überbrückt. Jetzt gibt es für die Fans wieder etwas zum Zungeschnalzen.“

Soccer-Chef: „Die Freundschaft zählt“

Auch die Gendorfer können es kaum erwarten, dass die traditionsreiche Geschichte der Duelle Gauloises vs. Soccer um ein Kapitel reicher wird. Doch die weltpolitische Lage trübt bei Soccer-Chef Roberto etwas die Vorfreude auf das Kicken. „Es ist schön, dass wir uns nach zwei Jahren Pause nun wieder treffen können, um gemeinsam Fußball zu spielen. Und damit beweisen, dass trotz Pandemie, Ukraine-Krieg, Hass, Dummheit, Neid und Missgunst, die in der jetzigen Zeit vorherrschen, noch immer die Freundschaft zählt.“ Roberto erwartet „ein geiles Fußballspiel, bei dem das Ergebnis absolut zweitrangig ist“.

Dem stimmt Jens zu. „Wichtiger als Sieg oder Niederlage ist die Tatsache, dass es für beide Mannschaften weitergeht“, betont der gallische Kapitän. „Mit unserer Rückkehr auf den Platz setzen wir gleichzeitig auch ein Zeichen: Gauloises wird weiterleben!

Dass etliche Mannschaften nach der langen Spielpause nicht mehr zurückkommen, davon gehen viele in der Hobbyszene aus. Soccer-Chef Roberto prophezeit, dass jedes zweite Team auf der Strecke bleibt. Am kommenden Sonntag um 16 Uhr folgt der Beweis: Gauloises und die Soccer werden dazu nicht zählen.

Samstag, 9. Juli 2022

Mit El Clasico raus aus der Corona-Tristesse

Beim bisher letzten Aufeinndertreffen im September 2019 gewann Gauloises gegen die Soccer mit 9:5.

Am Sonntag, 17. Juli, ist es endlich soweit: Gauloises kehrt nach 883 Tagen Spielpause als Folge der Coronavirus-Pandemie auf den Fußballplatz zurück. Und für den perfekten Rahmen des feierlichen Comebacks ist gesorgt, denn die Gegner sind die langjährigen Wegbegleiter der Gendorfer Soccer. Was kann es Schöneres geben? Gespielt wird auf dem Kleinfeld in Emmerting, Anpfiff ist um 16 Uhr.

Die Paarung Gauloises vs. Soccer hat eine mehr als 20 Jahre lange Tradition. Äußerst ungewöhnlich, dass es Mannschaften so lange gibt. Beide Teams werden sich zum insgesamt 53. Mal gegenüber stehen, weshalb man in der lokalen Hobbyfußballszene ruhig vom El Clasico sprechen kann.

Die Bilanz fällt aus gallischer Sicht äußerst positiv aus: Bei 29 Matches ging Gauloises als Sieger hervor, die Soccer siegten 20 Mal. Kurios ist der Fakt, dass es nur drei Remis in den bisherigen 52 Spielen gab.

Erste Duelle im Jahr 2000

Das erste Mal trafen beide Mannschaften am 24. Juni 2000 aufeinander. Beim Kleinfeld-Turnier des Brucker Wirts auf dem Sportplatz in Halsbach standen gleich zwei Spiele an, da der Wettkampf im Modus mit Hin- und Rückspielen ausgetragen wurde. Beide Male siegten die Emmertinger mit 1:0, und beide Male schoss Tom das entscheidende Tor.

Gauloises räumte beim jenem Turnier alles ab. Die Emmertinger holten den Turniersieg, gewannen die Auszeichnung der fairsten Mannschaft und stellten in Tom den Torschützenkönig. Dementsprechend ausgelassen fiel die Stimmung bei der Siegerehrung und danach aus. Äußerst spendabel zeigte sich an dem Tag Soccer-Kapitän Roberto, der ausgiebig die Geburt seines Sohnes Nico feierte. Seither sind er und die Soccer mit Gauloises sehr verbandelt.

So gut man sich außerhalb des Rasens auch verstand, auf dem Platz entwickelte sich über die Jahre eine gesunde Rivalität, die diesem Duell auch die besondere Note gibt. Es waren meist enge und packende Spiele zwischen Galliern und Gendorfern. Dass ein Treffer für die Entscheidung reichte, war vor allem in der Anfangszeit der „Alztalderbys“ Standard. Zwischen 2000 und 2002 galt stets die Devise: Wer das erste Tor schießt, der gewinnt. Insgesamt 15 Mal stand in den 19 Jahren ein 1:0 oder 0:1 zu Buche.

Doch es gab auch klare Erfolge – auf beiden Seiten. Gauloises bejubelte mal ein 6:1 (beim Hallenfreizeitkick im November 2016) und ein 5:0 (2. Freizeitkick im April 2006). Doch die Emmertinger mussten auch mal ein 0:5 (8. Soccer-Trophäe im März 2008) und ein 1:5 (Raitenhaslacher Blitzturnier im Oktober 2013) einstecken.

Zu-Null-Spiel 2005 in Teising

Unvergessen ist auch das Spiel am 30. April 2005 in Teising, das die Gallier mit 3:0 gewannen. Es war das erste und einzige „Zu-Null“-Ergebnis auf dem Großfeld über 90 Minuten in der 25-jährigen Geschichte.

Besonders erfolgreich waren die Emmertinger in Duellen mit den Gendorfern zwischen März 2011 und November 2016. In diesen fünfeinhalb Jahren gab es neun Partien, von denen Gauloises sieben gewann und nur eines verlor. Eine kleine Durststrecke hatten Steini, Kopy, Lopo und Co. zuvor zu überstehen. Zwischen Mai 2009 und März 2011 glückte in vier Spielen gegen die Jungs um Roberto kein einziger Sieg.

Das bisher letzte Aufeinandertreffen auf dem Kleinfeld datiert vom 14. September 2019: Im Emmertinger Waldstadion siegten die Gallier auf dem Kleinfeld mit 9:5. 

Soccer sind längste Wegbegleiter

Die Soccer sind also die längsten Wegbegleiter von Gauloises. Und sie haben die Geschichte des Emmertinger Freizeitteams stark mitgeprägt. Allein schon durch die Wettkämpfe, die die Gendorfer jährlich austragen: Die Soccer-Trophäe im Winter und das Kleinfeldturnier im Sommer sind seit jeher fester Bestandteil des Gauloises-Terminkalenders und für viele Gallier die Highlights des Jahres.

Man hat viel zusammen erlebt, die Verbundenheit ist etwas Besonderes. Schön, dass die traditionsreiche Geschichte der beiden Teams am nächsten Sonntag mit dem 52. Duell um ein weiteres Kapitel reicher wird. Erst recht nach der fast zweieinhalbjährigen Corona-Pause.

Dienstag, 5. Juli 2022

Freizeitkick gegen Gendorfer Soccer am 17.7

Endlich: Nach über zweijähriger Pause (Februar 2020) schnüren die gallischen Kicker endlich wieder ihre Fußballschuhe. Bei der jüngsten Umfrage stimmten sieben Spieler für dieses Datum. Hinzu kommen noch zwei "vielleicht"-Antworten. Zudem hofft Teamchef Jens noch auf die ein oder andere Zusage, da nicht alle Spieler abgestimmt haben. 

Gespielt wird am Sonntag, 17. Juli, um 16 Uhr am Emmertinger Sportplatz. Gegner werden die Gendorfer Soccer sein. Die Rahmenbedingungen (Spielzeit und -form) werden vor Ort spontan ausgemacht. 

Im Anschluss soll noch im neuen Emmertinger Sportheim eingekehrt werden. Die Vorfreude ist auf jeden Fall groß. 

Montag, 27. Juni 2022

Wer spielte und wer traf: Alle gallischen Spiele im Steno

Seit ihrer Gründung 1994 hat die gallische Freizeitfußballmannschaft exakt 611 Spiele bestritten. Einige sind in guter Erinnerung, aber die Anzahl ist natürlich zu groß, um alles genau im Kopf zu haben. Doch zumindest statistisch ist das Meiste erfasst

Die Ergebnisse sind komplett überliefert, zudem Torschützen und die Aufstellung bei Turnieren oder gar einzelnen Spielen. Auch das genaue Datum und der Ort des Events. Selbst Besonderheiten wurden stets notiert: Etwa wenn es einen Strafstoß oder eine Hinausstellung gab oder ein Spieler-Jubiläum, oder wenn ein Gallier später ins Turnier eingestiegen oder früher ausgeschieden ist. 

Und das Beste: Alles dargestellt kompakt und übersichtlich auf einer Seite. Dadurch lässt sich dort gut nach Spielernamen, Gegner oder Datum suchen. Es ist also ein satter statistischer Überblick über alle gallischen Spiele in Stenogramm-Form – zu finden unter historie dann Steno
Blick auf die Emmertinger Ortsmeisterschaft 2014. Die Statistik aller gallischen Spiele ist überliefert.

Sonntag, 26. Juni 2022

Umfrage: Freizeitkick im Juli

Im Juli soll es endlich soweit sein: Das erste Spiel nach der Corona-Durststrecke. Geplant ist ein Freizeitkick in Emmerting gegen die Gendorfer Soccer. Abhängig von den Zusagen werden wir die Spielform und Zeit mit dem Gegner aushandeln. 

Zur Auswahl bei der Umfrage stehen folgende Termine:
17.7
24.7

Anstoß soll am späten Nachmittag sein, um den Abend gemütlich im neuen Emmertinger Sportheim ausklingen zu lassen. Stichtag der Umfrage ist am Mittwoch, 29.6.!

Sonntag, 29. Mai 2022

Managerspiel: Toss ist Meister, Luca Pokalsieger

Eine spannende Saison im Gallischen Managerspiel ging zu Ende: Spielleiter Michi zieht ein Fazit.

Die 22. Gallische Kicker-Managerspiel-Saison ist zu Ende gegangen und damit steht fest: Toss hat nach 2005 seinen zweiten Meistertitel geholt. Luca triumphierte im Gallischen Pokal; er gewann außerdem die Meisterschaft im Gallischen Unterhaus und war der beste Gallier im Kicker-Gesamtranking. Mit ihm kehren Franziska und Lucijan in die 1. Liga zurück.

Am 15. Spieltag übernahm Toss die Tabellenführung in der „Gallischen Eliteliga“ (1. Liga) und gab diese nicht mehr her. Nach dem 34. Spieltag hatte er 2.298 Punkte auf seinem Konto und über 93 Punkte Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger, Vizemeister Jürgen (2.205 Punkte). Toss landete übrigens auf Platz 311 im Kicker-Gesamtranking. Eine beachtliche Leistung bei insgesamt 128.158 Teilnehmern.


Auch die Punkte-Ausbeute von Toss ist historisch. Zum Vergleich: Vorjahresmeister Ketti – heuer Dritter mit 1.944 Punkten – reichten vergangene Saison noch 1.412 Punkte. Hier zeigen sich aber vor allem auch die Auswirkungen der Regeländerungen seit dieser Saison. Statt bislang zwei gab es vier Punkte für Spieler in der Startaufstellung, zwei statt zuvor einen für Einwechslungen. Und das machte sich Toss zu Nutze. 


„Von den 22 Spielern im Kader habe ich 21 eingesetzt, die mir auch jeweils Punkte gebracht haben. Den einzigen, den ich nicht einsetzen konnte, war der dritte Torwart, weil er nicht gespielt hat“, bilanziert Titelträger Toss und ergänzt: „Über diese Meisterschaft freue ich mich sehr, weil ich das Gefühl habe, sie wirklich selbst ermanagt zu haben. Und ich hatte wirklich einen Lauf. Es gibt nur vier oder fünf Spieltage, an denen ich überhaupt keinen Torschützen hatte. Meist waren es ja sogar zwei oder noch mehr."


1. Liga: Becki, Lopo und Werner steigen ab

Im Mittelfeld der Liga landeten heuer David (4. Platz, 1.942 Punkte), Manfred (5., 1.937), Fabi (6., 1.895) und Jens (7., 1.866).


Spannend war vor allem der Abstiegskampf. Bis kurz vor Ende der Saison machten sich gleich drei Manager noch Hoffnung auf den letzten Nicht-Abstiegsplatz, den schließlich Spielleiter Michi (8., 1.801) erreichte. Am 27. Spieltag war er noch auf dem vorletzten Platz gelegen, punktete danach aber zuverlässig und konnte sogar noch fast 80 Punkte Vorsprung auf Becki (9., 1722) und 120 auf Lopo (10., 1.681) herausholen. Dritter Absteiger ist Werner (11., 1.476). Zur Abschlusstabelle!


2. Liga: Luca ist Meister – und schließt auf Rang 212 im Kicker Gesamtranking ab!

Noch besser als Toss machte es diese Saison Luca, der insgesamt 2.318 Punkte sammelte – diese bedeuteten nicht nur die souveräne Meisterschaft in der „Besten Gallischen Liga“ (Liga 2), sondern auch den direkten Wieder-Aufstieg – und: den rekordverdächtigen Rang 212 im Kicker-Gesamtranking. Chapeau!


Franziska und Lucijan steigen auf

Dahinter holte sich Franziska ebenfalls sehr souverän die Vize-Meisterschaft in Liga 2. Sie erreichte 2.109 Punkte (+70 weitere Punkte am 18. Spieltag, die der Kicker aus ungeklärten Gründen unter den Tisch hat fallen lassen). Dritter Aufsteiger ist Lucijan (3. Platz, 1.771 Punkte) – auch ihm gelang damit die direkte Rückkehr in die „Gallische Eliteliga“. Er musste jedoch bis zuletzt bangen, da ihm Andreas (4., 1.715) und Maxi (5., 1.713) dicht auf den Fersen waren.


Dahinter konnte keiner mehr direkt ins Aufstiegsrennen eingreifen. Zwar waren nach der Hinrunde sowohl Volker (6., 1.558) als auch Alessandro (7., 1.513) noch sehr gut platziert gewesen, beide bauten dann in der Rückrunde jedoch stark ab. Auf den weiteren Plätzen folgten Nicole (8., 1.265), Minh (9., 1.259), Julia (10., 1.206), Nino (11., 1.175), Kalle (12., 1.144) und Birgit (13., 974). Zur Abschlusstabelle!


Interner Ligen-Vergleich: Eliteliga klar besser

Im internen Ligen-Vergleich musste sich die „Beste Gallische Liga“ der „Gallischen Eliteliga“ klar geschlagen geben: 1.887,9 Punkte im Schnitt in Liga 1 stehen 1.516,9 in Liga 2 gegenüber. Da war die 2. Liga in den vergangenen Spielzeiten sehr viel näher dran! Wäre Zweitliga-Meister Luca in Liga 1 angetreten, so hätte er auch dort den Titel erobert. Auch Franziska wäre immerhin Vierte geworden. Dahinter aber zeigt sich ein klares Gefälle: Dritter Lucijan hätte in Liga 1 gegen den Abstieg spielen müssen.


Pokal: Die „Beste Gallische Liga“ dominiert

Dafür aber konnten Manager der „Besten Gallischen Liga“ umso mehr im Gallischen Pokal überzeugen. Gleich drei Zweitligisten zogen ins Halbfinale ein, im Finale waren dann zwei unter sich. Dort konnte sich Luca gegen Lucijan durchsetzen und seinen ersten Pokaltitel einfahren. Zum Pokal-Tannenbaum!

Gallisches Managerspiel: Alle Meister, alle Pokalsieger

Toss hat mit 2.298 Punkten seine zweite Meisterschaft eingefahren. Erstmals zum Pokalsieger krönte sich Luca. Die bisherigen Meister und Cupgewinner im gallischen Managerspiel in der Überblick:

2022
Meister: Toss (2.298 Punkte)
Pokalsieger: Luca

2021
Meister: Ketti (1.412 Punkte)
Pokalsieger: David

2020
Meister: Fritzi (1.235 Punkte)
Pokalsieger: Fabi

2019
Meister: Luca (1.412 Punkte)
Pokalsieger: Toss

2018
Meister: Seppo (1.260)
Pokalsieger: Kalle

2017
Meister: Doc Scheiz (1.599)
Pokalsieger: -

2016
Meister: Jürgen (1.621)
Pokalsieger: Kalle

2015
Meister Steini (1.457)
Pokalsieger: Fabi

2014
Meister: Michi (1.541)
Pokalsieger: Seppo

2013
Meister: Jürgen (1.384)
Pokalsieger: Lucijan

2012
Meister: Werner (1.410)
Pokalsieger: Werner

2011
Meister: Steini (1.338)
Pokalsieger: Kalle

2010
Meister: Jürgen (1.329)
Pokalsieger: Jürgen

2009
Meister: Lopo (1.042)
Pokalsieger: Forsti

2008
Meister: Werner (1.060)
Pokalsieger: Jürgen

2007
Meister: Fabi (907)
Pokalsieger: Fabi

2006
Meister: Werner (950)

2005
Meister: Toss (1.231)

2004
Meister: Kipf (925)

2003
Meister: Diego (165)

2002
Meister: Kipf (162)

2001
Meister: Becki (?)

Mittwoch, 25. Mai 2022

Kein Freizeitkick - nächste Chance im Juli/August

Noch rollt der Ball
für Gauloises nicht.
Die jüngste Umfrage hat leider keinen Spieltermin ergeben. An allen drei möglichen Optionen gab es maximal 7 Zusagen. "Leider brauchen wir neun Spieler, da erfahrungsgemäß immer 1-2 Spieler kurzfristig ausfallen. Nach der langen Pause wäre es zudem sehr riskant mit einem kleinen Kader ein Spiel auszurichten", so Teamchef Jens. 

Auch die kurzfristige Suche nach Aushilfen blieb erfolglos, da zwar Bereitschaft vorhanden war, jedoch die Zeiten nicht gepasst hätten. Somit müssen sich die Gallier weiterhin gedulden, ihren ersten Einsatz nach der Corona-Pause zu absolvieren. Eine Möglichkeit wäre im Juli/August ein Spiel in Mettenheim zu bestreiten. Eine Anfrage diesbezüglich erreichten die Gallier, über das bald abgestimmt werden soll. 

Sonntag, 15. Mai 2022

Umfrage: Mai-Wiesn und Freizeitkick

Der Ball rollt hoffentlich bald wieder. Nach über zweijährigen Corona-Pause wollen die Gallier endlich mal wieder das Runde ins Eckige befördern. Angedacht ist ein Freundschaftsspiel in Emmerting mit anschließender Einkehr im neuen Sportheim. Gegner wird nach der Umfrage angefragt, aber erste Option werden die Gendorfer Soccers sein. Zur Auswahl stehen der 4., 5. und 12. Juni - jeweils ab 14 Uhr. Mindestkadergröße beträgt zwischen neun und zehn Spieler.

Und da nächste Woche die Mai Wiesn auch wieder stattfindet, könnten sich auch hier die Gallier auf eine gemütliche Runde treffen. Zur Auswahl stehen hier die beiden Samstage am 21. und 28. Mai. Stichtag ist 18. Mai.

Montag, 18. April 2022

Gallier räumen ab


Eine neunköpfige gallische Truppe hat sich am Karsamstag zum Bowling in Burgkirchen im Fitnesscenter Castello getroffen. Lopo, Steini, Michi, Diego, Tobi, Fritzi, Domi, Forsti und Nino bewiesen eine ruhige Hand und Kraft im Arm und räumten jede Menge Pins ab.

Insbesondere Fritzi war auf dem „Guten-Laune-Zug“ unterwegs – der Stürmer freute sich über die meisten Strikes und er gewann auch beide Runden (à 10 mal 2 Würfe). Auch Diego gelangen einige Strikes und er war dem Tagessieger dicht auf den Fersen. Steini und Lopo schlugen sich tapfer; Michi, Forsti und Domi übten kräftig und kämpften sich Schritt für Schritt nach vorne.

Für gute Laune sorgte vor allem das spannendste Duell des Abends zwischen Nino und Diegos Sohn Tobi. Gallier Nino war der festen Überzeugung, dass diese (Finger-)Löcher in den Bowling-Kugeln sowieso völlig nutzlos seien und dass ein echter Kerl so eine 2,7 bis 7,3 Kilogramm schwere Kugel auch locker und geschmeidig aus dem Handgelenk heraus werfen kann – das sah in der Tat sehr beeindruckend aus, war dann aber im Ergebnis eher nicht so erfolgreich. Youngster Tobi (Gallische E-Jugend) wiederum war zum ersten Mal beim Bowlen und musste sich erst einmal einwerfen. Musste er sich in der ersten Runde noch knapp geschlagen geben, konnte er in Runde 2 Nino bereits klar übertrumpfen und kam auch sehr nah an die sieben anderen älteren Jungs der gallischen Truppe heran.

Steini und Michi waren übrigens an diesem Tag schon länger sportlich aktiv. Bereits um 15.30 Uhr trafen sie sich im Castello zu einer Partie Squash. Nach einem harten einstündigen Fight im Squash-Court begaben sich die beiden Stürmer dann kurz für rund zwei Stunden in den Sauna- und Wellness-Bereich des Fitnesscenters, um nach dem Abendesse schließlich ins Bowling-Geschehen einzugreifen. - Michi - 

Montag, 11. April 2022

Bowling am Karsamstag

Comeback mit Bowling - bei Gauloises geht es wieder in die Vollen! (c) Deutscher Bowling Verband


Nun ist es fix. Am kommenden Samstag, 16. April, geht es für Gauloises in die Vollen. Zum ersten Mal geht es für die Freizeitkicker zum Bowling. Treffpunkt ist um 19 Uhr im Castello in Burgkirchen. Zunächst können sich alle noch ein wenig stärken, ehe es ab 20 Uhr zum Abräumen geht. 

Aktuelle Corona-Beschränkungen gibt es keine mehr. Es wird also weder ein 3G-Nachweis oder eine Maske benötigt. Auf freiwilliger Basis empfehlen wir jedoch einen Schnelltest. Spezielle Schuhe können vo Ort gegen eine kleine Gebühr ausgeliehen werden. Es dürfen keine eigenen Hallenschuhe benutzt werden. Alle Infos findet ihr auch auf der Homepage vom Castello.

Bei der Doodle-Abstimmung haben sechs Gallier zugesagt. Wer noch spontan Lust hat oder einfach nur Zuschauen möchte ist herzlichst eingeladen. Bitte hierfür nur kurz eine Info an Jens.

Freitag, 1. April 2022

Gauloises ist Back! Bowling am Karsamstag

Die Corona-Durststrecke ist vorbei. Nach gut zwei Jahren ohne Fußball und Weihnachtsfeier - lediglich ein Treffen zum Fußballgolf - startet die gallische Saison 2022 mit einem Bowlingabend. Start ist am 16. April um 19 Uhr. Abgeräumt wird im Castello in Burgkirchen. Bitte stimmt hierfür bei der Doodle-Umfrage ab, ob ihr kommen könnt, damit wir dementsprechend reservieren können. Eine Mindestanzahl gibt es hierfür nicht. Stichtag ist Sonntag, 3. April. 

Doch auch für den Mai gibt es schon grobe Pläne. So plant Teamchef Jens für Ende Mai einen Freizeitkick mit anschließendem Besuch der Burghauser Mai Wiesn. Die Planungen hierfür laufen.

Dienstag, 15. Februar 2022

Soccer-Chef Roberto: Werden jedes zweite Team nicht wiedersehen

Daumen hoch für Soccer-Chef Roberto. Er ist seit mehr als 25 Jahren eine Koryphäe im
lokalen Hobbyfußball. Im Interview mit Toss wagt er eine Prognose, wie sich die zweijährige
Corona-Pandemie und die damit verbundene Sportpause auf den Freizeitfußball auswirken.

Heute vor exakt zwei Jahren waren die Gallier das bisher letzte Mal am Ball: Bei der Soccer-Trophäe am 15. Februar 2020 holten sie den 4. Platz. Den damaligen Wettkampf richtete wie üblich Soccer-Chef Roberto aus, der seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine Koryphäe in der lokalen Hobbyfußballszene ist. 

Im Gespräch mit Toss spricht er über seine Erinnerungen an dieses Turnier und die skurrile Geschichte mit dem ominösen Geldspender, aber auch darüber, wie die Gendorfer Soccer die beiden Pandemie-Jahre erlebt haben. Und Roberto wagt eine Prognose, wie sich die coronabedingte lange Sportpause auf den Vereinsfußball und Freizeitsport auswirken wird.

Der letzte gallische Wettkampf war deine Soccer-Trophäe vor genau zwei Jahren. Welche Erinnerungen hast du an das Turnier?

Roberto: Es war ein schönes Turnier mit KFF Mettenheim, Jugoslavia, Euch und anderen Teams. Und es gab diese Geschichte mit dem ominösen Spender, der Euch die Getränke spendiert hat. Insgesamt war der Tag ziemlich cool: Es gab tolle Spiele, wir als Gendorfer Soccer hatten uns als Mannschaft das erste Mal ein bisschen gefunden. Dann das Zusammensitzen und Feiern nach dem Turnier, das geht einem schon ab. Bei der Soccer-Trophäe hatten wir auch immer die richtigen Mannschaften dafür. Eine schöne Erinnerung. Wer weiß, ob die Soccer-Trophäe nochmal stattfinden kann - wir werden aber alles daran setzen.

Damals war ja nicht abzusehen, dass es das letzte Turnier für lange Zeit sein wird. Wie haben du und die Gendorfer Soccer die beiden Pandemie-Jahre erlebt? Habt Ihr trainiert oder Euch anderweitig getroffen?

Roberto: Trainiert haben wir schon, so zwei oder drei Mal. In Unterneukirchen und auch in Töging, dort zusammen mit den Allstars, das war ganz lustig. Es ist schade, wir hätten zwei, drei neue Spieler für unsere Mannschaft gehabt, aber dann ging ja nichts mehr zusammen. Wir hatten uns vorbereitet und darauf gehofft, dass es weiter geht und haben uns neue Trikots gekauft. Jetzt freuen wir uns darauf, sie endlich mal einzuweihen. Aber das kann ja noch dauern. Sonst getroffen haben wir uns nicht. Wir wollten letztes Jahr zwar ein kleines Sommerfest machen, aber dann waren mehrere Spieler krank und wir ließen es sein. Man muss halt sagen: Corona hat uns in der Hand.

Was noch dazu kam: Meine Frau und ich sind ja systemrelevant, ich bei der Post und sie im Kindergarten. Wir haben beruflich mit so vielen Menschen zu tun, deswegen haben wir extrem darauf geachtet, uns nicht anzustecken und die Corona-Krise unbeschadet zu überstehen. Das ist uns bislang geglückt, war aber nicht leicht. Daher habe ich auch nicht daran gedacht, eine Veranstaltung zu organisieren, das war zweitrangig.

Noch immer ist nicht abzusehen, wann die Pandemie endet und wann wieder die sportliche Normalität zurückkommt mit regelmäßigen Spielen und Turnieren. Was glaubst du: Wie wird sich die Pandemie mit der langen Wettkampfpause auf die lokale Hobbyfußballszene auswirken?

Roberto: Die Auswirkungen werden alle spüren, nicht nur der Hobbyfußball, sondern auch der Vereinssport und generell der Freizeitsport. Es wird sich in vielen Bereichen vieles verändern. Ein Beispiel: Für die Soccer-Trophäe haben wir immer die Halle am Hallenbad beim Landratsamt angemietet. Werden wir sie auch künftig bekommen? Ich glaube: Corona werden wir nicht mehr los, wir werden lernen müssen, mit dem Virus, den Impfungen und der Infektionsgefahr zu leben. Aber das Landratsamt muss ja die Gefahr der Ansteckung so gering wie möglich halten für alle Vereinssportler und Schüler, die diese Halle normalerweise nutzen und die Vorrecht haben. Daher wird die Frage sein, ob wir als Hobbymannschaft überhaupt nochmals die Chance bekommen, die Halle anzumieten. Ich bin da ehrlich gesagt skeptisch.

Auf die lokale Hobbyfußballszene werden große Probleme zukommen. Viele Mannschaften wird es nach dem Ganzen nicht mehr geben. Nicht nur aus sportlichen Gründen. Wir von den Gendorfer Soccer finanzieren uns über die Turniere, die wir ausrichten. Wenn es die nicht mehr gibt, wird es schwierig. Insgesamt rechne ich damit, dass wir sechs oder sieben der zwölf Mannschaften, die bei unseren Turnieren immer mitgespielt haben, nicht mehr sehen werden.

Auch der Amateursport im Allgemeinen wird unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden. Man muss ja davon ausgehen, dass viele Menschen dann keinen Bock mehr auf Sport haben werden. Und wenn der Vereinssport stirbt, gibt es auch weniger Leute, die Freizeitsport machen wollen. Da sehe ich das Hauptproblem, da habe ich die größte Angst. Wenn Eltern nicht mehr zum Sport gehen, ziehen sie nicht mehr ihre Kinder mit - somit bricht dir unten ein riesiges Fundament weg. Oder wenn jemand im Verein Tennis spielt, spielt er nebenher vielleicht Hobbyfußball. Aber wenn dieser jemand schon nicht mehr zum Tennis geht, wird er wahrscheinlich auch keinen Hobbyfußball mehr spielen. Aber diese Leute brauchst du.

Einer ungewissen Zukunft blicken also viele Teams entgegen. Unbestritten ist: Je länger die Sportpause dauert, desto schwieriger wird es, wieder reinzukommen. Das gilt auch für Gauloises, schließlich gehen viele Spieler schon auf die 50 zu. Wie siehst du die Lage in deinem Team?

Roberto: Bei uns im Team ist es ja so: Der Einzige, der auf die 50 zugeht, bin ich - der Rest ist noch relativ jung. Im Mannschaftssport gibt es aber ein grundsätzliches Problem und das schon seit Jahren: Es gibt immer mehr Leute, die keinen Bock haben, sich richtig einzubringen und mehr als das Übliche zu investieren. Daher sind nicht die alten Spieler schuld, wenn sie keine Lust mehr aufs Kicken haben, dass Mannschaften zugrunde gehen.

Früher war das anders: Die gute Entwicklung, die wir genommen haben, als wir damals die Gendorfer Soccer gegründet haben, lag daran, weil jeder mitgezogen hat. Heute hast du in den Teams zwei, drei Leute, die ziehen, und die anderen gehen mit. Und bei denen, die mitlaufen, ist es meist so: Ihnen ist relativ egal, ob ein Turnier stattfindet oder nicht. Wenn ein Turnier ansteht, sind sie da und spielen – und wenn es kein Turnier gibt, dann sind sie nicht da und warten, bis sie wieder gerufen werden. Aber dass sie selbst aus sich herausgehen und etwas anstoßen, das gibt es nicht mehr in der heutigen Zeit.

Das war damals eine andere Generation. Wenn man sich Eure früheren Videos anschaut, etwa vom ersten Spiel, und mal darauf achtet, wie viele Menschen da am Spielfeldrand stehen und wie die dabei waren, und das mit heute vergleicht, dann wird klar: Die sind weg, die sind weggebrochen. In der heutigen Zeit haben die Leute keine Lust mehr, sich hinzustellen und nicht unbedingt mitzuspielen, aber dabei zu sein. Wenn ich daran denke, wie das bei Euch früher war: Euer Präsident war vor Ort - er hält ja selbst jetzt in Brasilien Eure Fahne hoch - oder Alexandra, die Eure Videos gemacht hat. Oder der noble Spender – so etwas macht den Hobbyfußball aus. Aber das geht immer mehr kaputt. Und das hat nichts mit dem Alter zu tun. 

"Auf den Zusammenhalt kommt es schließlich an"

Roberto stand auch für die
Gallier auf dem Feld. Seine
Bilanz: 16 Spiele, 1 Tor.
Mich als Oldie reizt es immer noch, aber ich werde ja jetzt durch Corona ausgebremst und habe auch im Team nicht mehr die Mitspieler, die ich dafür bräuchte. In unserer Anfangszeit mit den Soccer sind wir jedes Wochenende auf irgendeinem Turnier gewesen. Selbst diejenigen, die verletzt waren, sind als Zuschauer mitgefahren. Das ist heute nicht mehr denkbar. 

Man kann die Leute nicht mehr zu dem Ganzen bringen, so wie es mal war. Zu diesem Dauerhaften, nach dem Motto: Ich habe die Soccer im Herzen. Oder ich habe Gauloises im Herzen. Wenn man mal darüber nachdenkt, wie viele gute Hobbyteams auf der Strecke geblieben sind, weil sie das eben nicht hatten, was wir haben: Brucker Wirt, Puckjäger und wie sie heißen. Die hatten nur das eine Ziel, zusammen zu kicken, und deswegen gibt es sie jetzt nicht mehr. 

Es gibt aber auch andere Beispiele: der Buamer Stammtisch Lipp. Extra für ihr Turnier haben wir Gendorfer Soccer uns überhaupt gegründet. Die sind mittlerweile steinalt, aber sitzen immer noch regelmäßig zusammen und gehen gemeinsam in die Halle, um Badminton zu spielen. Und das ist geil! Die haben den Zusammenhalt noch. Und darauf kommt es schließlich an.

Bei Gauloises wird die Gemeinschaft eigentlich hochgehalten, aber wegen der Pandemie gab es in den vergangenen zwei Jahren nur ein einziges Treffen. Uns verbindet die Liebe zum Fußball und auch der gute Zusammenhalt. Sollte Fußball für viele Gallier nach der Corona-Krise nicht mehr infrage kommen, würde uns das vor neue Herausforderungen stellen. Dann müssen wir den Teamspirit in andere Bereich übertragen. Werden sich Gauloises und die Soccer künftig also beim Kegeln, Pokern oder Darten messen statt auf dem Fußballplatz?

Roberto: Ja, kann schon sein, dass wir nicht mehr so oft gegeneinander Fußball spielen werden. Man muss sehen: die Arbeitswelt hat sich auch verändert. Früher war es den Unternehmen wichtig, dass die Mitarbeiter hin und wieder Sport treiben. Wenn ich heute in der Arbeit ankündige, dass ich am Wochenende ein Fußballspiel habe, dann schlägt mein Chef die Hände über den Kopf zusammen, weil er sich Sorgen macht, dass ich mich verletzen und dann im Job fehlen könnte. 

Dann vielleicht doch häufiger pokern oder kegeln. Ich habe kein Problem damit, gegen Euch im Kegeln zu verlieren. Weil Kegeln kann ich gar nicht – wobei: Böse Zungen behaupten, ich könne auch nicht Fußball spielen, von daher gleicht es sich wieder aus. Vielleicht spielen wir nur noch einmal im Jahr Fußball gegeneinander, und gehen dafür eher zum Karten spielen oder Kegeln. Das tut dem Spaß ja keinen Abbruch. Ich freue mich auf jedes Spiel gegen Euch. 

Ich bin mir aber sicher: Wir werden schon mal wieder gegeneinander Fußball spielen. Ihr habt ja auch viele junge Spieler, da müsst Ihr nicht auf Understatement machen. Ihr seid schon eine verdammt gute Truppe, ich ziehe den Hut vor Euch. Man muss die Jungs halt irgendwie bei der Stange halten. Ich wünsche den Galliern, dass sie nicht den Mut verlieren. Irgendwann wird es wieder bergauf gehen. Und wenn wir bei den Soccer über die Zukunft reden, dann merke ich: Alle freuen sich schon wahnsinnig darauf, mit Euch mal wieder im sportlichen Sinne die Klingen kreuzen zu können. Wir hoffen, dieses Jahr unser Sommerturnier ausrichten zu können, wenn auch im kleineren Rahmen - und dass wir uns alle dann dort wiedersehen.

Eine schöne Vorstellung. Aber nochmal zurück zur Soccer-Trophäe 2020. Du hast es ja angesprochen: Das Turnier war für die Gallier auch deswegen etwas Besonderes, weil es einen anonymen Gönner gab, der Getränke für sie spendete. Jetzt nach zwei Jahren kannst du es ja verraten: Wer steckte damals dahinter?

Roberto: Ich bitte um Verständnis, dass ich das nicht verraten kann. Ich würde ja mein Gesicht verlieren, weil ich dem Spender versprochen habe, es nicht preiszugeben. Das war ihm wichtig. Solange es von ihm kein Okay gibt, werde ich es nicht sagen. Es ist auf jeden Fall eine super witzige Geschichte. Und sollte ich mal ein Buch rausbringen, wird das darin ein Thema sein. Es ist ja äußerst unüblich, dass jemand einer Mannschaft im Grunde Geld schenkt, aber nicht will, dass herauskommt, wer dahinter steckt. Ich organisiere ja schon seit Jahrzehnten Turniere, aber so etwas habe ich davor noch nie erlebt.

Dienstag, 1. Februar 2022

Gauloises steht vor einer ungewissen Zukunft

Noch immer ist nicht absehbar, wann die Coronavirus-Pandemie zu Ende geht und die Freizeitfußballmannschaft Gauloises Emmerting ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen kann – sehr wahrscheinlich wird eine Rückkehr in die sportliche Normalität auch 2022 nicht möglich sein.

Jetzt, im Februar, ist es genau zwei Jahre her, dass die Gallier das letzte Mal im Einsatz waren: Bei der Soccer-Trophäe 2020 holten sie den 4. Platz. Seither ruht der Ball, es herrscht eine Zwangspause als Folge der Corona-Pandemie. 

Und das birgt eine Gefahr für jedwede Sportmannschaft: Je länger die spielfreie Zeit andauert, desto schwieriger wird es im Anschluss, wieder reinzukommen. Das gilt erst recht für eine alternde Truppe wie Gauloises, in der die große Mehrheit ihren 40. Geburtstag schon längst gefeiert hat und viele Spieler nun schon auf die 50 zusteuern.

„Wenn die Corona-Pandemie vorbei ist, wird die große Frage sein, wie viele Gallier dann noch Lust haben, wieder regelmäßig zu spielen“, überlegt Kapitän Jens. „Mehrere Jahre raus zu sein aus dem Kicken und dem regelmäßigen Sport birgt natürlich auch Verletzungsgefahren.“

Dass von Null auf hundert in unserem Alter nicht mehr geht und man nicht von der Couch einfach auf den Fußballplatz wechseln kann ohne entsprechende Vorbereitung, darauf wies Doc Scheiz schon im vergangenen Jahr hin. In diesem Beitrag gab der Reischacher Hausarzt zehn Tipps, wie sich die Freizeitkicker nach der langen coronabedingten Sportpause wieder fit machen können.

Wer kann, wer will noch kicken?

Doch nicht nur das zunehmende Alter und die körperliche Verfassung, die durch die spielfreie Zeit bei einigen wohl gelitten hat, dürften für Gauloises den Wiedereinstieg in den regelmäßigen Spielbetrieb schwieriger machen. Es muss ja auch damit gerechnet werden, dass es den einen oder anderen gibt, der sich dann nicht mehr aufraffen kann, die Fußballschuhe regelmäßig zu schnüren.

„Nach der langen Pause könnte es ja einigen Galliern schwer fallen, die Schattenseiten des Fußballs wieder zu akzeptieren“, weiß Jens. „Vielleicht sind einige nicht mehr bereit, die Verletzungsrisiken auf sich zu nehmen oder die Schmerzen in Muskulatur und Gelenken hinzunehmen, die altersbedingt nach dem Kicken auftreten und für ein paar Tage anhalten können.“

Deshalb plant der gallische Mannschaftsführer in den Dialog mit jedem Spieler zu treten, sobald die Corona-Pandemie zu Ende ist und es wieder grünes Licht für den Mannschaftssport gibt: „Wir müssen ja wissen, auf wen wir dann wie stark setzen können.“

Ungewisse Zukunft im doppelten Sinn

Gauloises steht somit vor einer ungewissen Zukunft – und das im doppelten Sinn: Zum einen ist ja noch nicht absehbar, wann der Zeitpunkt sein wird, an dem eine Rückkehr in die sportliche Normalität wieder möglich wird. Zum anderen wird sich dann erst herauskristallisieren können, wie die gallische Zukunft aussieht, wenn bekannt ist, wie viele Teamkameraden weiter am Ball bleiben wollen.