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| Zug zum Tor: Lopo trifft statistisch gesehen in jedem zweiten Spiel. |
Später Nachmittag
beim 1868-Turnier:
Gauloises liegt gegen „
Die Kraut“ mit 0:5 hinten, als
Lopo an der Bande den Ball erobert. Der Italiener zieht in die Mitte und feuert in Richtung Tor. Sein Schuss schlägt flach unten im Eck ein. Für Außenstehende ist das
1:5 ein unbedeutender Treffer, für
Gauloises jedoch ein
historischer Moment: Es ist
Lopos 150. Tor für das Emmertinger Hobbyteam.
„Natürlich
freue ich mich über das
150. Tor. Allerdings freue ich mich über jedes Tor, das wir
als Team zusammen erzielen und ich bin
stolz, seit 24 Jahren
Teil dieser Traditionsmannschaft zu sein“, sagt
Lopo zu seinem besonderen Jubiläum.
Dass sein historischer Treffer diesmal nur Ergebniskosmetik war, da
die Partie mit 3:9 endete, soll nicht darüber hinweg täuschen, dass
Lopos Tore oft spielentscheidend waren und sind.
Seine
Torgefährlichkeit hat sich der gallische Spielgestalter über all die Jahre stets
bewahrt. Die
150 Tore erzielte er nämlich in nur
285 Spielen. Statistisch gesehen schießt
Lopo also
in jedem zweiten Spiel ein Tor! Diese Quote ist herausragend, bedenkt man den langen Zeitraum von
24 Jahren, der dieser Statistik zugrunde liegt. Über ein knappes Vierteljahrhundert in jedem zweiten Spiel zu treffen, beweist eine
außergewöhnliche fußballerische Klasse.
Wie treffsicher
Lopo ist, zeigt er auch immer wieder bei
Sieben-, Neun-, oder Elfmetern. Der zweifache Familienvater ist von jeher gallischer
Strafstoß-Schütze Nummer eins - und besticht mit einer unglaublichen Bilanz:
18 seiner 19 Schüsse vom Punkt brachte er im Kasten unten, was eine
Trefferquote von
95 Prozent bedeutet.
Lopo ist der zweiter Gallier, der diese
beeindruckende Tormarke geknackt hat. Vor ihm schaffte dies
Steini.
Der gallische Dauerbrenner bejubelte sein 150. Tor im September 2014 beim
gallischen Kleinfeldturnier anlässlich des
20-jährigen Jubiläums im Match gegen
Elferradt.
Sein 100. Tor erzielte Lopo bei der 7. Soccer-Trophäe im Jahr 2007. Mit seinem Linksschuss, wenn auch etwas abgefälscht, markierte die gallische Nummer 8 das 1:0-Siegtor im Hinspiel gegen
Kumpunken, den späteren Turniersieger.
Die
ersten beiden Tore hatte
Lopo im Rückspiel gegen
Mighty Altöttings im Jahre
1994 geschossen. Der
Doppelpack reichte nicht zum Sieg, der Endstand der
Großfeldpartie lautete
4:4.