Montag, 11. April 2022

Bowling am Karsamstag

Comeback mit Bowling - bei Gauloises geht es wieder in die Vollen! (c) Deutscher Bowling Verband


Nun ist es fix. Am kommenden Samstag, 16. April, geht es für Gauloises in die Vollen. Zum ersten Mal geht es für die Freizeitkicker zum Bowling. Treffpunkt ist um 19 Uhr im Castello in Burgkirchen. Zunächst können sich alle noch ein wenig stärken, ehe es ab 20 Uhr zum Abräumen geht. 

Aktuelle Corona-Beschränkungen gibt es keine mehr. Es wird also weder ein 3G-Nachweis oder eine Maske benötigt. Auf freiwilliger Basis empfehlen wir jedoch einen Schnelltest. Spezielle Schuhe können vo Ort gegen eine kleine Gebühr ausgeliehen werden. Es dürfen keine eigenen Hallenschuhe benutzt werden. Alle Infos findet ihr auch auf der Homepage vom Castello.

Bei der Doodle-Abstimmung haben sechs Gallier zugesagt. Wer noch spontan Lust hat oder einfach nur Zuschauen möchte ist herzlichst eingeladen. Bitte hierfür nur kurz eine Info an Jens.

Freitag, 1. April 2022

Gauloises ist Back! Bowling am Karsamstag

Die Corona-Durststrecke ist vorbei. Nach gut zwei Jahren ohne Fußball und Weihnachtsfeier - lediglich ein Treffen zum Fußballgolf - startet die gallische Saison 2022 mit einem Bowlingabend. Start ist am 16. April um 19 Uhr. Abgeräumt wird im Castello in Burgkirchen. Bitte stimmt hierfür bei der Doodle-Umfrage ab, ob ihr kommen könnt, damit wir dementsprechend reservieren können. Eine Mindestanzahl gibt es hierfür nicht. Stichtag ist Sonntag, 3. April. 

Doch auch für den Mai gibt es schon grobe Pläne. So plant Teamchef Jens für Ende Mai einen Freizeitkick mit anschließendem Besuch der Burghauser Mai Wiesn. Die Planungen hierfür laufen.

Dienstag, 15. Februar 2022

Soccer-Chef Roberto: Werden jedes zweite Team nicht wiedersehen

Daumen hoch für Soccer-Chef Roberto. Er ist seit mehr als 25 Jahren eine Koryphäe im
lokalen Hobbyfußball. Im Interview mit Toss wagt er eine Prognose, wie sich die zweijährige
Corona-Pandemie und die damit verbundene Sportpause auf den Freizeitfußball auswirken.

Heute vor exakt zwei Jahren waren die Gallier das bisher letzte Mal am Ball: Bei der Soccer-Trophäe am 15. Februar 2020 holten sie den 4. Platz. Den damaligen Wettkampf richtete wie üblich Soccer-Chef Roberto aus, der seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine Koryphäe in der lokalen Hobbyfußballszene ist. 

Im Gespräch mit Toss spricht er über seine Erinnerungen an dieses Turnier und die skurrile Geschichte mit dem ominösen Geldspender, aber auch darüber, wie die Gendorfer Soccer die beiden Pandemie-Jahre erlebt haben. Und Roberto wagt eine Prognose, wie sich die coronabedingte lange Sportpause auf den Vereinsfußball und Freizeitsport auswirken wird.

Der letzte gallische Wettkampf war deine Soccer-Trophäe vor genau zwei Jahren. Welche Erinnerungen hast du an das Turnier?

Roberto: Es war ein schönes Turnier mit KFF Mettenheim, Jugoslavia, Euch und anderen Teams. Und es gab diese Geschichte mit dem ominösen Spender, der Euch die Getränke spendiert hat. Insgesamt war der Tag ziemlich cool: Es gab tolle Spiele, wir als Gendorfer Soccer hatten uns als Mannschaft das erste Mal ein bisschen gefunden. Dann das Zusammensitzen und Feiern nach dem Turnier, das geht einem schon ab. Bei der Soccer-Trophäe hatten wir auch immer die richtigen Mannschaften dafür. Eine schöne Erinnerung. Wer weiß, ob die Soccer-Trophäe nochmal stattfinden kann - wir werden aber alles daran setzen.

Damals war ja nicht abzusehen, dass es das letzte Turnier für lange Zeit sein wird. Wie haben du und die Gendorfer Soccer die beiden Pandemie-Jahre erlebt? Habt Ihr trainiert oder Euch anderweitig getroffen?

Roberto: Trainiert haben wir schon, so zwei oder drei Mal. In Unterneukirchen und auch in Töging, dort zusammen mit den Allstars, das war ganz lustig. Es ist schade, wir hätten zwei, drei neue Spieler für unsere Mannschaft gehabt, aber dann ging ja nichts mehr zusammen. Wir hatten uns vorbereitet und darauf gehofft, dass es weiter geht und haben uns neue Trikots gekauft. Jetzt freuen wir uns darauf, sie endlich mal einzuweihen. Aber das kann ja noch dauern. Sonst getroffen haben wir uns nicht. Wir wollten letztes Jahr zwar ein kleines Sommerfest machen, aber dann waren mehrere Spieler krank und wir ließen es sein. Man muss halt sagen: Corona hat uns in der Hand.

Was noch dazu kam: Meine Frau und ich sind ja systemrelevant, ich bei der Post und sie im Kindergarten. Wir haben beruflich mit so vielen Menschen zu tun, deswegen haben wir extrem darauf geachtet, uns nicht anzustecken und die Corona-Krise unbeschadet zu überstehen. Das ist uns bislang geglückt, war aber nicht leicht. Daher habe ich auch nicht daran gedacht, eine Veranstaltung zu organisieren, das war zweitrangig.

Noch immer ist nicht abzusehen, wann die Pandemie endet und wann wieder die sportliche Normalität zurückkommt mit regelmäßigen Spielen und Turnieren. Was glaubst du: Wie wird sich die Pandemie mit der langen Wettkampfpause auf die lokale Hobbyfußballszene auswirken?

Roberto: Die Auswirkungen werden alle spüren, nicht nur der Hobbyfußball, sondern auch der Vereinssport und generell der Freizeitsport. Es wird sich in vielen Bereichen vieles verändern. Ein Beispiel: Für die Soccer-Trophäe haben wir immer die Halle am Hallenbad beim Landratsamt angemietet. Werden wir sie auch künftig bekommen? Ich glaube: Corona werden wir nicht mehr los, wir werden lernen müssen, mit dem Virus, den Impfungen und der Infektionsgefahr zu leben. Aber das Landratsamt muss ja die Gefahr der Ansteckung so gering wie möglich halten für alle Vereinssportler und Schüler, die diese Halle normalerweise nutzen und die Vorrecht haben. Daher wird die Frage sein, ob wir als Hobbymannschaft überhaupt nochmals die Chance bekommen, die Halle anzumieten. Ich bin da ehrlich gesagt skeptisch.

Auf die lokale Hobbyfußballszene werden große Probleme zukommen. Viele Mannschaften wird es nach dem Ganzen nicht mehr geben. Nicht nur aus sportlichen Gründen. Wir von den Gendorfer Soccer finanzieren uns über die Turniere, die wir ausrichten. Wenn es die nicht mehr gibt, wird es schwierig. Insgesamt rechne ich damit, dass wir sechs oder sieben der zwölf Mannschaften, die bei unseren Turnieren immer mitgespielt haben, nicht mehr sehen werden.

Auch der Amateursport im Allgemeinen wird unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden. Man muss ja davon ausgehen, dass viele Menschen dann keinen Bock mehr auf Sport haben werden. Und wenn der Vereinssport stirbt, gibt es auch weniger Leute, die Freizeitsport machen wollen. Da sehe ich das Hauptproblem, da habe ich die größte Angst. Wenn Eltern nicht mehr zum Sport gehen, ziehen sie nicht mehr ihre Kinder mit - somit bricht dir unten ein riesiges Fundament weg. Oder wenn jemand im Verein Tennis spielt, spielt er nebenher vielleicht Hobbyfußball. Aber wenn dieser jemand schon nicht mehr zum Tennis geht, wird er wahrscheinlich auch keinen Hobbyfußball mehr spielen. Aber diese Leute brauchst du.

Einer ungewissen Zukunft blicken also viele Teams entgegen. Unbestritten ist: Je länger die Sportpause dauert, desto schwieriger wird es, wieder reinzukommen. Das gilt auch für Gauloises, schließlich gehen viele Spieler schon auf die 50 zu. Wie siehst du die Lage in deinem Team?

Roberto: Bei uns im Team ist es ja so: Der Einzige, der auf die 50 zugeht, bin ich - der Rest ist noch relativ jung. Im Mannschaftssport gibt es aber ein grundsätzliches Problem und das schon seit Jahren: Es gibt immer mehr Leute, die keinen Bock haben, sich richtig einzubringen und mehr als das Übliche zu investieren. Daher sind nicht die alten Spieler schuld, wenn sie keine Lust mehr aufs Kicken haben, dass Mannschaften zugrunde gehen.

Früher war das anders: Die gute Entwicklung, die wir genommen haben, als wir damals die Gendorfer Soccer gegründet haben, lag daran, weil jeder mitgezogen hat. Heute hast du in den Teams zwei, drei Leute, die ziehen, und die anderen gehen mit. Und bei denen, die mitlaufen, ist es meist so: Ihnen ist relativ egal, ob ein Turnier stattfindet oder nicht. Wenn ein Turnier ansteht, sind sie da und spielen – und wenn es kein Turnier gibt, dann sind sie nicht da und warten, bis sie wieder gerufen werden. Aber dass sie selbst aus sich herausgehen und etwas anstoßen, das gibt es nicht mehr in der heutigen Zeit.

Das war damals eine andere Generation. Wenn man sich Eure früheren Videos anschaut, etwa vom ersten Spiel, und mal darauf achtet, wie viele Menschen da am Spielfeldrand stehen und wie die dabei waren, und das mit heute vergleicht, dann wird klar: Die sind weg, die sind weggebrochen. In der heutigen Zeit haben die Leute keine Lust mehr, sich hinzustellen und nicht unbedingt mitzuspielen, aber dabei zu sein. Wenn ich daran denke, wie das bei Euch früher war: Euer Präsident war vor Ort - er hält ja selbst jetzt in Brasilien Eure Fahne hoch - oder Alexandra, die Eure Videos gemacht hat. Oder der noble Spender – so etwas macht den Hobbyfußball aus. Aber das geht immer mehr kaputt. Und das hat nichts mit dem Alter zu tun. 

"Auf den Zusammenhalt kommt es schließlich an"

Roberto stand auch für die
Gallier auf dem Feld. Seine
Bilanz: 16 Spiele, 1 Tor.
Mich als Oldie reizt es immer noch, aber ich werde ja jetzt durch Corona ausgebremst und habe auch im Team nicht mehr die Mitspieler, die ich dafür bräuchte. In unserer Anfangszeit mit den Soccer sind wir jedes Wochenende auf irgendeinem Turnier gewesen. Selbst diejenigen, die verletzt waren, sind als Zuschauer mitgefahren. Das ist heute nicht mehr denkbar. 

Man kann die Leute nicht mehr zu dem Ganzen bringen, so wie es mal war. Zu diesem Dauerhaften, nach dem Motto: Ich habe die Soccer im Herzen. Oder ich habe Gauloises im Herzen. Wenn man mal darüber nachdenkt, wie viele gute Hobbyteams auf der Strecke geblieben sind, weil sie das eben nicht hatten, was wir haben: Brucker Wirt, Puckjäger und wie sie heißen. Die hatten nur das eine Ziel, zusammen zu kicken, und deswegen gibt es sie jetzt nicht mehr. 

Es gibt aber auch andere Beispiele: der Buamer Stammtisch Lipp. Extra für ihr Turnier haben wir Gendorfer Soccer uns überhaupt gegründet. Die sind mittlerweile steinalt, aber sitzen immer noch regelmäßig zusammen und gehen gemeinsam in die Halle, um Badminton zu spielen. Und das ist geil! Die haben den Zusammenhalt noch. Und darauf kommt es schließlich an.

Bei Gauloises wird die Gemeinschaft eigentlich hochgehalten, aber wegen der Pandemie gab es in den vergangenen zwei Jahren nur ein einziges Treffen. Uns verbindet die Liebe zum Fußball und auch der gute Zusammenhalt. Sollte Fußball für viele Gallier nach der Corona-Krise nicht mehr infrage kommen, würde uns das vor neue Herausforderungen stellen. Dann müssen wir den Teamspirit in andere Bereich übertragen. Werden sich Gauloises und die Soccer künftig also beim Kegeln, Pokern oder Darten messen statt auf dem Fußballplatz?

Roberto: Ja, kann schon sein, dass wir nicht mehr so oft gegeneinander Fußball spielen werden. Man muss sehen: die Arbeitswelt hat sich auch verändert. Früher war es den Unternehmen wichtig, dass die Mitarbeiter hin und wieder Sport treiben. Wenn ich heute in der Arbeit ankündige, dass ich am Wochenende ein Fußballspiel habe, dann schlägt mein Chef die Hände über den Kopf zusammen, weil er sich Sorgen macht, dass ich mich verletzen und dann im Job fehlen könnte. 

Dann vielleicht doch häufiger pokern oder kegeln. Ich habe kein Problem damit, gegen Euch im Kegeln zu verlieren. Weil Kegeln kann ich gar nicht – wobei: Böse Zungen behaupten, ich könne auch nicht Fußball spielen, von daher gleicht es sich wieder aus. Vielleicht spielen wir nur noch einmal im Jahr Fußball gegeneinander, und gehen dafür eher zum Karten spielen oder Kegeln. Das tut dem Spaß ja keinen Abbruch. Ich freue mich auf jedes Spiel gegen Euch. 

Ich bin mir aber sicher: Wir werden schon mal wieder gegeneinander Fußball spielen. Ihr habt ja auch viele junge Spieler, da müsst Ihr nicht auf Understatement machen. Ihr seid schon eine verdammt gute Truppe, ich ziehe den Hut vor Euch. Man muss die Jungs halt irgendwie bei der Stange halten. Ich wünsche den Galliern, dass sie nicht den Mut verlieren. Irgendwann wird es wieder bergauf gehen. Und wenn wir bei den Soccer über die Zukunft reden, dann merke ich: Alle freuen sich schon wahnsinnig darauf, mit Euch mal wieder im sportlichen Sinne die Klingen kreuzen zu können. Wir hoffen, dieses Jahr unser Sommerturnier ausrichten zu können, wenn auch im kleineren Rahmen - und dass wir uns alle dann dort wiedersehen.

Eine schöne Vorstellung. Aber nochmal zurück zur Soccer-Trophäe 2020. Du hast es ja angesprochen: Das Turnier war für die Gallier auch deswegen etwas Besonderes, weil es einen anonymen Gönner gab, der Getränke für sie spendete. Jetzt nach zwei Jahren kannst du es ja verraten: Wer steckte damals dahinter?

Roberto: Ich bitte um Verständnis, dass ich das nicht verraten kann. Ich würde ja mein Gesicht verlieren, weil ich dem Spender versprochen habe, es nicht preiszugeben. Das war ihm wichtig. Solange es von ihm kein Okay gibt, werde ich es nicht sagen. Es ist auf jeden Fall eine super witzige Geschichte. Und sollte ich mal ein Buch rausbringen, wird das darin ein Thema sein. Es ist ja äußerst unüblich, dass jemand einer Mannschaft im Grunde Geld schenkt, aber nicht will, dass herauskommt, wer dahinter steckt. Ich organisiere ja schon seit Jahrzehnten Turniere, aber so etwas habe ich davor noch nie erlebt.

Dienstag, 1. Februar 2022

Gauloises steht vor einer ungewissen Zukunft

Noch immer ist nicht absehbar, wann die Coronavirus-Pandemie zu Ende geht und die Freizeitfußballmannschaft Gauloises Emmerting ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen kann – sehr wahrscheinlich wird eine Rückkehr in die sportliche Normalität auch 2022 nicht möglich sein.

Jetzt, im Februar, ist es genau zwei Jahre her, dass die Gallier das letzte Mal im Einsatz waren: Bei der Soccer-Trophäe 2020 holten sie den 4. Platz. Seither ruht der Ball, es herrscht eine Zwangspause als Folge der Corona-Pandemie. 

Und das birgt eine Gefahr für jedwede Sportmannschaft: Je länger die spielfreie Zeit andauert, desto schwieriger wird es im Anschluss, wieder reinzukommen. Das gilt erst recht für eine alternde Truppe wie Gauloises, in der die große Mehrheit ihren 40. Geburtstag schon längst gefeiert hat und viele Spieler nun schon auf die 50 zusteuern.

„Wenn die Corona-Pandemie vorbei ist, wird die große Frage sein, wie viele Gallier dann noch Lust haben, wieder regelmäßig zu spielen“, überlegt Kapitän Jens. „Mehrere Jahre raus zu sein aus dem Kicken und dem regelmäßigen Sport birgt natürlich auch Verletzungsgefahren.“

Dass von Null auf hundert in unserem Alter nicht mehr geht und man nicht von der Couch einfach auf den Fußballplatz wechseln kann ohne entsprechende Vorbereitung, darauf wies Doc Scheiz schon im vergangenen Jahr hin. In diesem Beitrag gab der Reischacher Hausarzt zehn Tipps, wie sich die Freizeitkicker nach der langen coronabedingten Sportpause wieder fit machen können.

Wer kann, wer will noch kicken?

Doch nicht nur das zunehmende Alter und die körperliche Verfassung, die durch die spielfreie Zeit bei einigen wohl gelitten hat, dürften für Gauloises den Wiedereinstieg in den regelmäßigen Spielbetrieb schwieriger machen. Es muss ja auch damit gerechnet werden, dass es den einen oder anderen gibt, der sich dann nicht mehr aufraffen kann, die Fußballschuhe regelmäßig zu schnüren.

„Nach der langen Pause könnte es ja einigen Galliern schwer fallen, die Schattenseiten des Fußballs wieder zu akzeptieren“, weiß Jens. „Vielleicht sind einige nicht mehr bereit, die Verletzungsrisiken auf sich zu nehmen oder die Schmerzen in Muskulatur und Gelenken hinzunehmen, die altersbedingt nach dem Kicken auftreten und für ein paar Tage anhalten können.“

Deshalb plant der gallische Mannschaftsführer in den Dialog mit jedem Spieler zu treten, sobald die Corona-Pandemie zu Ende ist und es wieder grünes Licht für den Mannschaftssport gibt: „Wir müssen ja wissen, auf wen wir dann wie stark setzen können.“

Ungewisse Zukunft im doppelten Sinn

Gauloises steht somit vor einer ungewissen Zukunft – und das im doppelten Sinn: Zum einen ist ja noch nicht absehbar, wann der Zeitpunkt sein wird, an dem eine Rückkehr in die sportliche Normalität wieder möglich wird. Zum anderen wird sich dann erst herauskristallisieren können, wie die gallische Zukunft aussieht, wenn bekannt ist, wie viele Teamkameraden weiter am Ball bleiben wollen.

Freitag, 21. Januar 2022

Für Hobbyfußball weiterhin keine Normalität in Sicht

Das Coronavirus legt weiterhin
den Freizeitfußball lahm.
Auch im neuen Jahr 2022 wird es für den Hobbyfußball wohl so schnell keine Rückkehr zur Normalität geben. Nach Einschätzung von Epidemiologen und Virologen ist weiterhin nicht absehbar, wann die Coronavirus-Pandemie zu Ende geht.

Das belegt auch der aktuelle Trend: Das Infektionsgeschehen mit der sich immer stärker ausbreitenden Omikron-Variante sorgt für so viele tägliche Neuinfektionen wie noch nie, und auch die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht immer neue Höchstwerte (siehe Grafik unten)

Dabei rollt die Omikron-Welle jetzt erst an, es muss also damit gerechnet werden, dass die Zahlen noch weiter steigen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet sogar damit, dass in den nächsten acht Wochen sich jeder zweite Europäer mit SARS-CoV-2 infiziert hat.

Infektionsschutz bleibt somit oberstes Gebot. Und damit geht die Zwangspause für den Mannschaftssport, wie es der Hobbyfußball ist, weiter. Also auch für Gauloises Emmerting. „Es macht aktuell überhaupt keinen Sinn, irgendetwas für 2022 zu planen“, berichtet Kapitän Jens. „Uns bleibt ja nichts anders übrig, als abzuwarten, wie sich das mit der Pandemie entwickelt.“

Man muss kein großer Wahrsager sein, um vorhersagen zu können: Eine Rückkehr in die sportliche Normalität mit regelmäßigen Spielen und Turniereinsätzen wird es wohl auch in diesem Jahr nicht geben. Es bleibt aber zu hoffen, dass sich die Lage zumindest so verbessert, dass mal ein gemeinsames Training möglich wird – etwa im Sommer. - Die aktuelle Corona-Lage:

Freitag, 31. Dezember 2021

Rückblick 2021: Corona-Auszeit hält an - Berts besonderes Jubiläum

Der Jahres-Rückblick 2021 fällt kurz aus: Das Coronavirus SARS-CoV-2 hielt die Welt weiterhin in Schach und bescherte Gauloises Emmerting im zweiten Jahr in Folge eine sportliche und gesellige Auszeit

Pandemie-bedingt konnte nur eine einzige Veranstaltung stattfinden: Die Gallier trafen sich am 3. Oktober zum Fußballgolf. Aus der vierten Meisterschaft ging Benni als Sieger hervor. Der Neuzugang gewann souverän mit 66 Einschüssen.  

Noch zwei Gallier lieferten 2021 Schlagzeilen: Bert feierte im November ein besonderes Jubiläum, er ist seit 25 Jahren der Manager des Emmertinger Hobbyfußballteams - und das, obwohl er damals unter kuriosen Umständen zu Gauloises kam

Sein Bruder Diego sorgte im Oktober mit seiner Wahl zum neuen Fußballabteilungsleiter bei der DJK Emmerting für eine große Überraschung. Im Interview erklärte er, wieso er trotz vieler früherer Dementi das Amt nun doch übernahm. - Der Jahresrückblick:

Donnerstag, 23. Dezember 2021

Managerspiel: Toss ist Herbstmeister – Luca überragt alle

Halbzeit in der Bundesliga-Saison und damit auch im Managerspiel: Spielleiter Michi zieht
ein Zwischenfazit zu den Geschehnissen in den beiden gallischen Ligen.

Die Hinrunde im Gallischen Kicker-Managerspiel ist beendet: Toss ist Herbstmeister und peilt seinen zweiten Titel nach 2005 an. Manfred und Jürgen sind ihm jedoch dicht auf den Fersen. Der beste Manager ist jedoch ein Absteiger der vergangenen Saison: Luca hat bereits 1.132 Punkte auf dem Konto und belegt unter insgesamt 126.262 Teilnehmer den 285. Platz. Chapeau!

„Eliteliga“: Dreikampf um die Meisterschaft, Fünfkampf gegen den Abstieg

In der „Gallischen Eliteliga“ (Liga 1) zeichnet sich immer mehr ein Dreikampf um die Meisterschaft ab: derzeit führt Toss mit 1.052 Punkten, doch Manfred (2. Platz, 988 Punkte) und Jürgen (3., 987) sind ebenfalls noch gut im Rennen. Derzeit sieht es nicht danach aus, dass weitere Manager in den Titelkampf eingreifen werden, denn Vorjahresmeister Ketti (4., 898) hat immerhin schon 154 Punkte Rückstand auf den Führenden. Andererseits: Manager mit besonders glücklichen Händchen bei den Wintertransfers können durchaus noch für Überraschungen sorgen. Auch Jens (5., 880) und Fabi (6., 859) werden vielleicht noch mit einem Auge nach oben schielen. Spätestens mit David (7., 810) und Michi (8. 797) beginnt aber schon der Fünfkampf gegen den Abstieg. Derzeit belegen Lopo (9., 768), Becki (10., 755) und Werner (11., 643) die drei Abstiegsplätze, und zumindest die beiden erst Genannten trennen nur wenige Punkte zum rettenden Ufer.

Doch auch Werner hat trotz des vermeintlich hohen Rückstands noch Chancen. Denn die Abstände relativieren sich durch eine neue Regelung: der Kicker vergibt seit dieser Spielzeit für Spieler in der Startaufstellung vier anstatt wie zuvor zwei Punkte. Dadurch erhöht sich nicht nur die zu erreichende Punktzahl an den Spieltagen, sondern auch die Chance nach oben aufzuholen oder nach unten durchgereicht zu werden – je nachdem, wie viele Stammspieler der jeweilige Manager in seinen Reihen hat.

„Beste Liga“: Luca und Franziska auf Aufstiegskurs

Die „Beste Gallische Liga“ (Liga 2) dominiert Luca (1. Platz, 1.132 Punkte): mit 195 Punkten Vorsprung auf den zweiten Rang und 309 Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz scheint der Weideraufstieg bereits so gut wie sicher. Dabei kann man leicht übersehen, dass auch Franziska (2., 937) eine ausgezeichnete Saison spielt. Auch sie hat beste Chancen, bald wieder in der Eliteliga mitzumischen. Dahinter liefern sich Andreas (3., 825) und Alessandro (4., 823) einen spannenden Zweikampf um den letzten verbleibenden Aufstiegsplatz. Schon etwas Abstand haben Volker (5., 752), Maxi (6., 745) und Lucijan (7., 739), doch auch sie können mit geschickten Winterwechsel noch aufholen. Schwerer wird dies für die weiteren Manager: Julia (8., 624), Nicole (9., 614), Kalle (10., 611), Minh (11., 559), Birgit (12., 544) und Nino (13., 492).

Ligenvergleich: Eliteliga top!

Der Gallische Ligenvergleich erbringt ein ziemlich klares Ergebnis: mit 857,9 Punkten im Schnitt hat die „Gallischen Eliteliga“ klar die Nase vorn gegenüber der „Besten Gallischen Liga“, die auf 722,8 Durchschnittspunkte kommt. Immerhin: Zweitligist Luca würde auch die Liga 1 klar dominieren. Auch Franziska würde dort oben mitmischen. Und im Gallischen Pokal haben drei Zweitligisten beste Aussichten auf den Einzug ins Halbfinale.

Gallischer Pokal: Drei Zweitligisten mit einem Bein im Halbfinale

Fast wie im richtigen Leben ist auch der Gallische Pokal ein Wettbewerb, bei dem Überraschungen möglich sind und Top-Favoriten scheitern können. Herbstmeister Toss etwa steht im Viertelfinale kurz vor dem Aus. 21 Punkte müsste er im Rückspiel am 18. Spieltag aufholen. Allerdings hat er es auch mit keinem Geringeren als den derzeit besten Gallischen Manager zu tun: Luca. Mit Alessandro und Lucijan sind noch zwei weitere Zweitligisten auf Halbfinal-Kurs. Ihre Vorsprünge auf die beiden Erstligisten Manfred (4 Punkte) und Fabi (8) sind jedoch nicht ganz so komfortabel. Als einziger Erstligist würde nach derzeitigem Stand Abstiegskandidat Michi ins Halbfinale einziehen: sein Vorsprung auf Zweitligist Volker beträgt immerhin 24 Punkte.

Allen Gallischen Managern viel Erfolg wünscht

Spielleiter Michi

Dienstag, 23. November 2021

Keine Weihnachtsfeier 2021

Auch im Jahr 2021 lässt Corona keine gallische Weihnachtsfeier im Mehringer Sportheim zu. "Bei einer Inzidenz von rund 1000 im Landkreis Altötting und von über 2000 im Bezirk Braunau macht es derzeit einfach keinen Sinn über eine gallische Präsenzveranstaltung nachzudenken", so Teamchef Jens. Die Lage werde sich vermutlich in den nächsten Wochen nicht groß verbessern.

"Derzeit geht es darum, dass das Gesundheitssystem nicht kollabiert. Da wäre es unverantwortlich, uns Gedanken über einen gemeinsamen Teamabend zu machen", führt Jens weiter aus. Sobald es die Lage wieder zulässt, ist aber ein Ersatztermin angedacht. Hoffentlich bereits im Frühling. - Die aktuelle Corona-Lage:

Montag, 8. November 2021

Aus einer Wette heraus: So kurios stieß Bert zu Gauloises

Seit 25 Jahren zählt Bert zu den Führungskräften bei der Emmertinger Freizeitfußballmannschaft. Ein stolzes Jubiläum! Dabei ist die Geschichte, wie er zum Team stieß, kurios: Denn Bert war den Galliern zuvor nur flüchtig bekannt. Infolge einer Wette kam er als Außenstehender zu Gauloises

Seit 25 Jahren führt Bert die gallische Kasse.
Es ist eine schicksalshafte Begegnung an einem Freitag im November 1996: Im Emmertinger Sportheim sitzen Toss und Berges bei einem Bier zusammen, als plötzlich vom Nebentisch ein junger Mann auf die beiden zukommt. „Ihr habt doch eine Hobbymannschaft“, spricht er die beiden Gallier an. „Und morgen ist ein Fußball-Turnier von Ministranten in der Turnhalle des König-Karlmann-Gymnasiums. Da könnt Ihr mit Eurem Team bestimmt mitspielen.“ 

Toss blickt ihm ungläubig ins Gesicht. Zwar kennt er Bert vom Sehen, aber er kann nicht einschätzen, wie vertrauenswürdig dieser ist. Skepsis überwiegt beim Gauloises-Kapitän und so erwidert er: „Ich habe von einem Turnier nirgendwo etwas gelesen, zudem bezweifele ich, dass wir dort mitspielen könnten, weil wir doch keine Ministranten sind.“ „Doch, doch“, wiegelt Bert ab, „ich bin mir sicher, dass Ihr mitspielen könnt. Ihr braucht nur hinzufahren.“ 

Der Gauloises-Kapitän ist noch nicht überzeugt, doch die Aussicht auf einen weiteren Wettkampf lässt ihn zur Tat schreiten. „Okay, dann lass uns eine Wette abschließen. Ich werde jetzt heimgehen und die Spieler benachrichtigen. Wir werden morgen Früh dann auf gut Glück hinfahren. Und sollte das Turnier tatsächlich stattfinden und wir daran teilnehmen können, hast du uns ja das Turnier vermittelt - und bist künftig unser Manager. Dann erscheinst du bei der Ortsmeisterschaft im Januar in Anzug und Krawatte und nimmst auf unserer Bank Platz.“ 

Warum auch immer, aber Bert schlägt ein. Und der 17-Jährige sollte Recht behalten. Tags darauf findet das Turnier der Ministranten statt und die kurzfristig zusammengetrommelte Truppe um Beck's, Berges, Timo, Noll, Toss, Kipf, Michi, Steini, Hofi und Kopy darf mitmachen. Nach einem turbulenten Turnierverlauf, der unter anderem einen 13:2-Sieg und eine 1:7-Klatsche bescherte, springen schließlich Platz 3 und die Auszeichnung als fairstes Team heraus. 

„Das ist eine unglaubliche Geschichte. Und sie zeigt: Durch Gauloises sind neue Freundschaften entstanden, die unser Leben geprägt haben“, betont Toss jetzt ein Vierteljahrhundert später. Schon in seinem Rückblick hinsichtlich des 25-jährigen Jubiläums von Gauloises im Jahr 2019 bezeichnete er die Begebenheit mit Bert als sein persönliches, nichtsportliches Highlight

Blick auf das Mannschaftsfoto der Ortsmeisterschaft 1998. So sah das lange Zeit bei den
Dorfwettkämpfen aus: Manager Bert erscheint in Anzug und Krawatte, es gibt Spieler, Fans und Fahnen.

Zu den Dorfwettkämpfen 1997 erschien Bert dann tatsächlich in feierlicher Montur, so wie es mit Toss im Sportheim Monate zuvor vereinbart worden war. „Ich war mir nicht sicher, ob er wirklich zur Ortsmeisterschaft kommen wird. Wir hatten ja nach wie vor keinen Kontakt, und es gab keine weitere Absprachen“, erzählt Toss

Dort Bert hielt Wort – und brachte sogleich jede Menge Unterstützung mit. Es sollte eine unvergessliche Premiere werden, an die sich Bert gerne zurückerinnert: „Für mich persönlich war ein Höhepunkt die Ortsmeisterschaft 1997. Es war mein erster Auftritt als Manager, ich nahm aufgrund der Wette mit Toss in Anzug und Krawatte auf der Bank Platz. Und auf den Rängen sorgte ein wahrer “Gauloises-Fanclub”, mit Ratschen und Fahne ausgestattet, für eine wahnsinnige Stimmung. Die Anfeuerungsrufe und Gesänge pushten uns zu einer unglaublichen Leistung, so dass wir am Ende überraschend Dritter wurden.“

Diese frenetische Fan-Unterstützung hatte natürlich Bert selbst eingefädelt, und es war der Beginn der gallischen Fankultur mit Fahnen und Anhängerschaft. Und sogleich war für alle Beteiligten zu spüren: Mit dem neuen Manager kommt jemand, der für frischen Wind sorgt. Was damals aber noch keiner ahnte: Dieser Bert wird die gallische Geschichte in den nächsten 25 Jahren entscheidend prägen.

Montag, 1. November 2021

Große Verdienste: Bert ist seit 25 Jahren gallischer Manager!

Stolzes Jubiläum für Bert: Seit genau einem Vierteljahrhundert ist er Manager und Vorstandsmitglied bei der Emmertinger Hobbyfußballmannschaft. Im November 1996 stieß Bert als Außenstehender auf kuriose Weise zum Team (nachzulesen in der nächsten News) und hat seither die gallische Erfolgsgeschichte entscheidend mitgeschrieben. Der 42-Jährige ist nach Toss der dienstälteste Funktionär und hat mit unglaublichem Einsatz, großer Hingabe und verlässlicher Arbeit die Entwicklung von Gauloises mitgestaltet

Als Manager hat Bert seinen Platz am Spielfeldrand. Doch
er hat auch selbst 85 Mal für Gauloises gespielt.
Bert hat eine Ära geprägt“, betont Kapitän Jens und schiebt nach: „Herzlichen Glückwunsch zu dieser langen Zeit“. Der frühere Mannschaftsführer Toss unterstreicht: „Bert hat wahnsinnig viel für Gauloises geleistet, und ist seit 25 Jahren eine wichtige und unerlässliche Stütze. Ohne ihn würde es unser Team heute nicht mehr geben.“

Dem stimmt auch Vorstandskollege Lopo zu: „Gauloises ist ohne Bert eigentlich nicht vorstellbar. Er ist ein absolut zuverlässiger, ehrlicher und umgänglicher Mensch, auf den man sich immer freut.“

Auch der Präsident ist voll des Lobes für den Jubilar. „Obwohl unser Manager eigentlich den goldenen Ehrenkranz verdienen würde für sein außerordentliches Engagement, feiern wir erst sein silbernes Dienstjubiläum. In all diesen Jahren war und ist er nicht nur Stütze unseres Vereins, sondern ein mit Hingabe, Lebensfreude und Einsatz nicht wegzudenkenender Grundstein von Gauloises“, sagt Schos. „Herzlichen Glückwunsch und bis zum Goldenen!“

Einfluss auf Entwicklung genommen

Dadurch, dass Bert früh bei den Galliern eingestiegen ist - zwei Jahre nach der Gründung des Teams 1994 - hat er großen Einfluss auf die positive Entwicklung von Gauloises genommen. 

„Er hat wahnsinnig viele Impulse gegeben. Das gallische Bank-Konto, die Newsseite, organisierte Feiern an der Alz und die von uns früher ausgetragenen Knickfuß-Competitions gingen auf seine Ideen zurück, um nur einige Beispiele zu nennen“, erinnert sich Toss. „Vor allem in der Anfangszeit, als die Führung nur aus uns beiden bestand, wäre es ohne seinen großartigen Einsatz nicht gegangen.“ 

In den frühen Jahren war Gauloises außerordentlich aktiv, hat sehr viele Spiele bestritten und auch selbst Turniere veranstaltet. „Das alles zu organisieren, war eine Menge Arbeit. Damals hat sich Bert als klassischer Manager um alles Finanzielle gekümmert und auch um die Anmeldungen bei Turnieren“, erzählt Toss

Auch als Spieler aktiv

Doch nicht nur abseits des Platzes übernahm Bert Verantwortung. Wenn Not am Mann war, schnürte er gar selbst die Schuhe – obwohl er eigentlich nie allzu große Lust dazu hatte. Insgesamt blickt der Gallier, der mit der Rückennummer 79 auflief, auf 85 Spiele zurück, in denen ihm das legendäre Fernschusstor im Großfeld-Derby mit den Ghetto People im Juni 2001 gelang. Und selbst beim wohl größten sportlichen Erfolg, dem Gewinn der Emmertinger Kleinfeld-Ortsmeisterschaft 2003, stand er als Spieler auf dem Grün. 

Zumeist war sein Platz in den letzten 25 Jahren allerdings außerhalb der Spielfeld-Markierungen. Sehenswert und unvergessen waren seine Auftritte bei den Hallenortsmeisterschaften, wo er sich in Anzug und Krawatte gekleidet auf die gallische Bank setzte. Dies sorgte für Aufsehen und geht auf eine verlorene Wette zurück (eigene News folgt). „Das ist mir noch gut in Erinnerung, wie Bert im Anzug auf der Bank saß, als ich damals noch mit den Alztal Brasilianern oder den Haindl Allstars gegen Gauloises gespielt habe“, berichtet Jens. „Ich würde mir wünschen, dass es nochmal zu dieser Szene kommt, dass man ihn mit Anzug an der Seitenlinie sieht. Das wäre überragend.“

Bis dato war der gallische Manager bei 176 Spielen vor Ort und drückte von draußen die Daumen. „Das Besondere bei Bert ist ja auch, dass er recht früh Emmerting und den Landkreis verließ und seit 2002 in Rheinland-Pfalz lebt. Obwohl er so weit weg wohnt, und nicht mehr so häufig dabei sein kann wie früher, engagiert er sich weiterhin für Gauloises“, freut sich Toss

Und das seit nunmehr 25 Jahren. Ein stolzes Jubiläum für Bert – und auch für Gauloises.

Dienstag, 26. Oktober 2021

Managerspiel: Aufsteiger auf Titelkurs – Absteiger mit bester Ausbeute

Halbzeit in der Bundesliga-Hinrunde und damit auch im Managerspiel: Spielleiter Michi zieht
ein Zwischenfazit zu den Geschehnissen in den beiden gallischen Ligen.

9 Spieltage sind im Gallischen Kicker-Managerspiel gespielt – und ein Auf- und ein Absteiger sorgen für Furore: Manfred – zum ersten Mal in der „Gallischen Eliteliga“ – setzt sich dort gleich einmal an die Spitze; Luca – Meister im Jahr 2019, vergangene Saison aber abgestiegen – ist Spitzenreiter der „Besten Gallischen Liga“ und fuhr bislang von allen gallischen Managern die meisten Punkte ein.

„Eliteliga“: Manfred mit 5 Punkten Vorsprung vor Toss 

Der Meisterschaftskampf dürfte diese Saison ziemlich spannend werden, denn nur 54 Punkte trennen die ersten vier Manager in der „Gallischen Eliteliga“ (Liga 1). Seit drei Spieltagen grüßt Manfred (586 Punkte) von der Spitze, dicht gefolgt von Toss (581). Dahinter lauert Rekordmeister Jürgen (564). Jens (532), der an den ersten sechs Spieltagen die Tabelle angeführt hatte, ist im Moment nur noch auf Platz 4. 

David (478), Ketty (455), Michi (448) und Fabi (427) können nach wie vor mit einem Auge nach oben schielen, sollten vor allem aber den Blick nach unten richten. Dort belegen derzeit Lopo (405), Becki (391) und Werner (335) die drei Abstiegsplätze. Aufgepasst: auch wenn die Abstände für die Manager im Mittelfeld nach unten und oben auf den ersten Blick groß wirken mögen – diese relativieren sich durch eine neue Regelung: der Kicker vergibt seit dieser Spielzeit für Spieler in der Startaufstellung vier anstatt wie zuvor zwei Punkte. Dadurch erhöht sich nicht nur die zu erreichende Punktzahl an den Spieltagen, sondern auch die Chance nach oben aufzuholen oder nach unten durchgereicht zu werden – je nachdem, wie viele Stammspieler der jeweilige Manager in seinen Reihen hat.

„Beste Liga“: Luca mit 100 Punkten Vorsprung

Im gallischen Unterhaus, der „Besten Gallischen Liga“, hat Luca offenbar alles richtig gemacht. Er führt nicht nur Liga 2 seit dem 2. Spieltag klar an, sondern hat mit 631 Punkten das bislang beste Ergebnis aller gallischen Manager erreicht. Chapeau! Ebenfalls stark im Rennen ist Neuling Alessandro, der immerhin schon 531 Punkte einsackte; außerdem Franziska (519), die den dritten Aufstiegsplatz belegt. 

Dahinter haben Maxi (482), Andreas (448), Volker (426) und Lucijan (421) noch gute Karten, im Aufstiegskampf mitzumischen. Kalle (382) und Julia (365) liegen schon etwas weiter zurück, jedoch noch weitaus besser im Rennen als Nicole (271), Birgit (268), Nino (250) und Minh (249). Vor allem für die Letztgenannten gilt, die Stammformationen der Mannschaften anzusehen (siehe oben) und bei den Winterwechsel entsprechend zu reagieren.

Ligenvergleich: Eliteliga top!

Der Gallische Ligenvergleich erbringt ein ziemlich klares Ergebnis: mit 472,9 Punkten im Schnitt hat die „Gallische Eliteliga“ klar die Nase vorn gegenüber der „Besten Gallischen Liga“, die auf 403,3 Durchschnittspunkte kommt. Immerhin: Zweitligist Luca würde auch die Liga 1 klar anführen, auch Alessandro und Franziska könnten in der „Gallischen Eliteliga“ oben mitmischen.

Gallischer Pokal geht am 11. Spieltag weiter

Dies lässt auch auf spannende Duelle im Gallischen Pokal hoffen: 8 Erstligisten und 8 Zweitligisten stehen im Achtelfinale, das am 11. und 12. Spieltag ausgetragen wird.

Allen Gallischen Managern viel Erfolg wünscht Spielleiter Michi.

Donnerstag, 21. Oktober 2021

Diego: Das sind meine Ziele als Fußball-Chef der DJK

Mit Diego führt nun ein Gallier die Geschicke der Fußballabteilung der DJK Emmerting. Im Gespräch mit Toss verrät der 35-Jährige, warum er den Posten nun doch übernommen hat und welche Ziele er sich steckt. 

Diego notiert 102 Einsätze. Schwere
Knieverletzungen ließen nicht mehr zu.
Deine Wahl zum Fußballabteilungsleiter bei der DJK hat viele Gallier überrascht, schließlich hast du in der Vergangenheit mehrmals betont, die Nachfolge von Hubert Killinger nicht antreten zu wollen. Warum hast du dich doch anders entschieden? 

Diego: Stimmt, eigentlich habe ich immer gesagt, dass ich das nicht machen will. Doch jetzt, wo der Zeitpunkt kam, dass Hubert aufhört, haben wir uns oft und lange unterhalten und gemeinsam überlegt, wie es für die Fußballteilung weitergehen soll. Ich arbeitete ja seit 2003 mit Hubert eng zusammen, deswegen war es mir wichtig, dass unsere Philosophie weitergeführt wird.

Schließlich hat er mich überzeugt, dass ich es mache, und auch meine Frau Tina überredet. Voraussetzung war allerdings, dass ich ein Team habe, das hinter mir steht, und mir Arbeit abnimmt. Das haben wir nun gefunden, daher finde ich, es ist die beste Lösung für die Fußballabteilung. 

Hubert hat die Emmertinger Vereinsfußballer die letzten 30 Jahre angeleitet. Ein sehr langer Zeitraum...

Diego: Ja, solange will ich das auf keinen Fall machen. Aktuell habe ich vor, das Amt für zwei oder drei Perioden zu bekleiden. Eigentlich hatte ich geplant, den Posten als Kreisjugendleiter beim Bayerischen Fußballverband zu übernehmen, wenn er frei wird. Der jetzige Leiter hat nämlich angekündigt, in ein paar Jahren aufhören zu wollen. 

Was sind deine Pläne und Ziele als neuer Fußball-Chef? 

Diego: Ich will die Philosophie fortführen, das heißt: Wir legen den Fokus weiterhin auf den Breitensport, und es wird dabei bleiben, dass wir Spielern kein Geld geben. Und als langjähriger Jugendleiter ist auch klar: Die Jugend hat oberste Priorität. Was weitere Ziele angeht, werden wir uns intern erst mal abstimmen. Geplant ist eine Klausurtagung mit der kompletten Garde, also auch mit den Alten Herren, den Schiedsrichtern usw. Dort werde ich mal nachfragen, was die anderen für Ziele haben. 

Große Veränderungen plane ich nicht. Wenn ich großartig etwas verändern hätte wollen, hätte ich es schon längst anleiern können in den vergangenen 18 Jahren... 

Der Hobbyfußball hatte es nicht immer leicht in Emmerting, das weißt du als langjähriger Gallier ja selbst. Willst du diesbezüglich auch etwas verändern? 

Diego: Die Probleme, die es gab, haben wir doch ausgeräumt – beispielsweise beim Anmieten des Platzes. Seit einigen Jahren klappt das doch ganz gut, zu guten Konditionen. 

Das stimmt. Anderes Thema: Die Emmertinger Ortsmeisterschaft hat ja in den letzten Jahrzehnten an Glanz verloren, weil es zu einer reinen Vereinsfußball-Veranstaltung geworden ist, was wir von Gauloises ja schon lange bedauern. Hobbyfußballmannschaften oder Spaßteams spielen da nicht mehr mit. Gibt es mit dir endlich die von uns geforderte Aktivenbegrenzung oder Frauenquote?

Diego: Als Abteilungsleiter bin ich übrigens für die Ortsmeisterschaft nicht zuständig, dafür gibt es seit zwei Jahren ein eigenes Organisationsteam, das sich um alles kümmert. Was den Modus betrifft: Natürlich gibt es Pro und Contra, Vor- und Nachteile. Aber wenn wir eine Frauenquote einführen, stellt sich die Frage: Haben wir überhaupt so viele Frauen, die mitspielen wollen? 

Für mich ist das Turnier – wie der Name schon sagt – eine Meisterschaft des Ortes. Die Mannschaften dürfen sich zusammenstellen, wie sie wollen. Wenn es Spieler gibt, die nur auf den Sieg schauen, und die sich dann zu einem Team zusammenraufen, können wir das nicht verhindern. Aber mit einer Aktivenregelung würden wir ja aktive Fußballer ausschließen. 

Freitag, 15. Oktober 2021

Diego ist neuer Fußball-Abteilungsleiter bei der DJK!

Bei Gauloises kommt Diego
auf 102 Einsätze und 19 Tore.
In der Fußballabteilung der DJK Emmerting gibt künftig ein Gallier den Ton an: Diego ist zum neuen Chef der Sparte gewählt worden. Er löst Hubert Killinger ab, der das Amt in den vergangenen 31 Jahren inne hatte und somit schon an der Spitze stand, als Gauloises Emmerting 1994 gegründet wurde. Über den Führungswechsel berichtet der Alt-Neuöttinger Anzeiger in seiner heutigen Freitagsausgabe.

Diego, der in seiner aktiven Zeit beim gallischen Freizeitfußballteam auf 102 Spiele und 19 Tore kommt, war zuletzt über viele Jahre als Jugendleiter für die DJK-Fußballer tätig. Nun übernimmt er also die Führung der Abteilung. Der Schritt kommt für seine Hobbykicker-Kameraden überraschend, da der 35-Jährige in der Vergangenheit häufig betont hat, einen Wechsel an die Abteilungsspitze nicht anzustreben.

Wie die Heimatzeitung weiter berichtet, will sich die neue Führung - auch andere Posten wurden neu vergeben - noch im Oktober zu einer Klausurtagung zurückziehen, um die Prioritäten bis zum Jahr 2024 festzusetzen. Eine Entscheidung ist bereits gefallen: Die Hallenortsmeisterschaft soll 2022 wieder ausgetragen werden.

Für die DJK schnüren ein paar Gallier noch regelmäßig ihre Stiefel: Gauloises-Neumitglied Benni ist in der ersten Mannschaft gesetzt, auch Fritzi ist dort im Einsatz. Maxi läuft vorwiegend für die Reserve auf. Und auch Forsti stand in dieser Saison bereits ein Mal für die Zweite der DJK auf dem Platz, meist ist er allerdings bei den Alten Herren am Ball. Dort mischten in der Vergangenheit auch Jens, Lopo und Fabi hin und wieder mit.

Montag, 4. Oktober 2021

Benni ist gallischer Fußballgolfsieger

Die Teilnehmer und Sieger des vierten gallischen Fußballgolf-Wettbewerbs.

Die erste gemeinsame gallische Unternehmung im Jahr 2021 war ein gelungener Tag. Bei sommerlichen Temperaturen gewann am Tag der deutschen Einheit Benni das Fußballgolf in Neumarkt St. Veit mit 66 Schlägen souverän vor Forsti (70) und Diego (73). 

Insgesamt 11 Teilnehmer waren am Start. Doch auch der Nachwuchs absolvierte eine Runde speziell für Kinder. Erfreulich war auch die kurzfristige Teilnahme von Kalle, Steini und Wiebke. 

Letztgenannter gelang am zweiten Loch ein Hole-in-One. Nino schaffte dieses Kunststück sogar zwei Mal - auf Bahn 4 und 7. Im Anschluss ließen die Gallier den Sonntag noch im Biergarten der Anlage gemütlich ausklingen. 

Die Platzierung im Überblick: 1. Benni, 2. Forsti, 3. Diego, 4. Nino und David, 6. Jens, 7. Lopo, 8. Steini, 9. Kalle und Allesandro, 11. Wiebke. 

Donnerstag, 30. September 2021

Planänderung: Fußball- statt Bauerngolf

Eigentlich war am kommenden Sonntag die gallische Premiere im Bauerngolf geplant. Jedoch stellte sich bei der Anmeldung heraus, dass die Betreiber in Samerberg an diesem Tag wegen einer Privatfeier geschlossen haben. 

Die Alternative heißt jetzt für die sieben Gallier, die bei der Doodle-Umfrage zugesagt, Fußballgolf in Neumarkt St. Veit. Geplant ist auch hier um 14Uhr zu starten. Der Termin wurde bereits reserviert. Wegen möglicher Fahrgemeinschaften werden noch alle kontaktiert. Wer sich noch spontan anschließen will, soll sich bei Jens melden. 

Montag, 27. September 2021

Am 3. Oktober geht es zum Bauerngolf

Premiere für Gauloises Emmerting: Am 3. Oktober fahren die Gallier nach Samerberg zum Bauerngolf, das Steini jüngst vorgeschlagen hat. Das ergab die jüngste Doodle-Abstimmung. Insgesamt sieben Gallier haben für dieses Datum zugesagt. Für den 2. Oktober hätten nur vier Mitglieder Zeit gehabt.

Treffpunkt vor Ort ist um 14 Uhr. Die Fahrzeit vom Landkreis Altötting beträgt rund 90 Minuten, sodass die Abfahrt spätestens um 12:30 Uhr erfolgen sollte. Jens wird sich noch bei allen Teilnehmern bezüglich Fahrgemeinschaften melden.

Da nicht alle Gallier abgestimmt haben oder vielleicht doch noch spontan Zeit und Lust haben mitzuwirken, sollen sie sich bei Jens melden.

Montag, 20. September 2021

Gallischer Pokal: Je acht Erst- und Zweitligisten erreichen Achtelfinale

Spielleiter Michi informiert über die erste Spielrunde im gallischen Pokal.

Im Pokalwettbewerb des Gallischen Kicker-Managerspiels stehen die Achtelfinal-Paarungen fest: je acht Manager der „Gallischen Eliteliga“ (Liga 1) und der „Besten Gallischen Liga“ (Liga 2) schafften den Sprung in die nächste Runde.

Ebenfalls acht Manager – drei aus der elfköpfigen Liga 1 und fünf aus der 13-köpfigen Liga 2 – schieden in der ersten Runde des Gallischen Pokals aus. Automatisch gesetzt ist Titelverteidiger David (der den Einzug ins Achtelfinale aber auch nach Punkten knapp geschafft hätte). Die Achtelfinal-Paarungen sind im Pokal-Tannenbaum (siehe Twitter-Meldung+Bild) dargestellt.

Der Pokal-Tannenbaum zeigt die Achtelfinal-Parungen an.

Die erste Runde des Gallischen Pokals wurde am 4. und 5. Spieltag ausgetragen. Dabei wurden die Punkte der Teilnehmer an den beiden Spieltagen einfach addiert. Bei Punktgleichstand zählt laut Pokal-Modus das bessere Einzelergebnis.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

Qualifiziert sind:

Titelverteidiger David (35+41 =76)
1. Maxi (96+54=150)
2. Jens (71+49=120)
3. Alessandro (69+45=114)
4. Manfred (57+54=111)
5. Gaetano (46+62=108)
6. Franziska (58+50=108)
7. Kalle (30+75=105)
8. Luca (55+37=92)
9. Fabi (53+36=89)
10. Michi (44+44=88)
11. Julia (60+26=86)
12. Werner (39+46=85)
13. Volker (44+40=84)
14. Lucijan (31+46=77)
15. Toss (41+33=74)

Nicht qualifizieren konnten sich:

16. Andreas (58+15=73)
17. Becki (29+43=72)
18. Ketti (43+27=70)
19. Birgit (61+10=71)
20. Jürgen (34+32=66)
21. Nicole (24+34=58)
22. Nino (28+22=50)
23. Minh (30+6=36)

Samstag, 18. September 2021

Doodle-Umfrage: Fußball- oder Bauerngolf?

Bislang gab es im Jahr 2021 noch keinen offiziellen Termin von Gauloises Emmerting. Da es weder für einen internen Freizeitkick noch für ein Freundschaftsspiel genug Zusagen gab. Das soll sich aber jetzt ändern. Geplant ist am 2. oder 3. Oktober ein gemeinsamer Ausflug - jeweils am frühen Nachmittag. Zur Auswahl stehen Fußballgolf (Neumarkt St. Veit) oder Bauerngolf (Samerberg), das Steini vorgeschlagen hat. 

Bei Gleichstand gibt es die Premiere im gallischen Bauerngolf. Eine Mindestanzahl gibt es nicht. Auch Familienmitglieder sind eingeladen. Die Umfrage läuft bis Montag Abend. Bei schlechtem Wetter wird spontan eine Alternative ausgemacht. 

Hier geht es zur Umfrage

Dienstag, 31. August 2021

Beim Gauloises-Treffen gelten neue Anti-Corona-Regeln

Da muss der Ball durch: Die Gallier beim Fußballgolf im Jahr 2017. Gibts eine Neuauflage?

Im September oder Oktober wollen die Gallier nach langer Zeit mal wieder zusammenkommen. Mannschaftsführer Jens plant ein geselliges Treffen mit einer gemeinschaftlichen Unternehmung, etwa Fußballgolf. Dauerbrenner Steini hat eine weitere Alternative ins Spiel gebracht: Bauerngolf in Samerberg

Wozu auch immer sich die Gauloises-Mitglieder demnächst treffen, es werden neue Anti-Corona-Regeln gelten. Das bayerische Kabinett hat heute deutliche Änderungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie beschlossen, die ab 2. September greifen. Zahlreiche Einschränkungen werden aufgehoben, etwa die allgemeinen Kontaktbeschränkungen oder die FFP2-Maskenpflicht. Auch entfällt die Sperrstunde in Kneipen und Bars, ab Oktober sollen zudem wieder Clubs und Diskotheken öffnen. 

Neu ist allerdings die 3G-Regelung für den Innenbereich. In Städten und Landkreisen, die eine Corona-Inzidenz von mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnen, dürfen sich nur noch geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen in den Innenräumen von vielen öffentlichen und privaten Einrichtungen aufhalten. Dieser 3G-Grundsatz gilt etwa für Sportgaststätten - und könnte somit für eine eventuelle gallische Weihnachtsfeier von Bedeutung sein. 

In Kürze will Jens die Doodle-Umfrage für die gemeinsame Unternehmung im Herbst starten. Der gallische Kapitän hofft auf rege Zusagen. - Das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen in Bayern:

Dienstag, 17. August 2021

22. Managerspiel-Saison: Jens und Alessandro legen furios los!

Spielleiter Michi freut sich über die 24 Manager, die am gallischen Managerspiel teilnehmen.

Das Gallische Kicker-Managerspiel ist in die 22. Spielzeit gestartet. Insgesamt 24 Manager in zwei Ligen kämpfen um Meisterschaft und Pokal. Zwei Teilnehmer setzten am 1. Spieltag schon mal ein Ausrufezeichen: Jens setzte sich mit herausragenden 95 Punkten an die Spitze der „Gallischen Eliteliga“ und Alessandro führt die „Beste Gallische Liga“ mit bärenstarken 90 Punkten an.

In der „Gallischen Eliteliga“ (Liga 1) kämpfen wie in der vergangenen Saison elf Manager um die Meisterschaft. Nach dem ersten Spieltag führt Jens (95 Punkte) deutlich vor Vorjahresmeister Ketti (81). Auf seine Meisterschafts-Ambitionen angesprochen, äußerte sich Jens gegenüber Spielleiter Michi noch zurückhaltend: „Mal abwarten“, erklärte er. Im Nachsatz deutete er aber an, was diese Saison den Unterschied ausmachen könnte: „Gut, dass ich als einziger Haaland habe!“ Am ersten Spieltag sackte Jens für den Dortmunder Stürmer gleich einmal 26 Punkte ein.

Auf Rang 3 steht derzeit Aufsteiger Manfred (69), gefolgt von Toss (58) und Spielleiter Michi (57). Den sechsten Platz teilen sich Becki und Aufsteiger Fabi (je 50 Punkte). Pokalsieger David (46) belegt Platz 8. Auf den drei Abstiegsplätzen stehen im Moment Jürgen (44), Aufsteiger Lopo (20) und Werner (14). Bei 33 noch ausstehenden Spieltagen ist aber freilich noch alles offen.

Das Unterhaus zählt 13 Teilnehmer

13 Manager kämpfen um die Meisterschaft in der „Besten Gallischen Liga“ (Liga 2) und ermitteln außerdem drei Aufsteiger in die Gallische Eliteklasse. Am 1. Spieltag stürmte gleich mal Alessandro (90 Punkte) an die Spitze – der Sohn von Nino nimmt heuer zum ersten Mal am Gallischen Kicker-Managerspiel teil. Dicht dahinter belegt Luca (87) Platz 2 und erarbeitete sich schon mal eine gute Grundlage für den anvisierten Wiederaufstieg. Auf dem dritten Aufstiegsplatz steht derzeit Volker (74) – der Pa von Kalle hatte in der Vergangenheit schon oft am Gallischen Kicker-Managerspiel teilgenommen und macht nun nach einer längeren Pause wieder mit.

Auf Platz 4 folgt Kalle (73), der sich dazu bereit erklärt hat, die Aufgabe des Administrators für das gallische Unterhaus zu übernehmen. Danke dafür! Fünfter ist Maxi (62), gefolgt von Andreas (56), der nach einer kleinen Pause wieder mit dabei ist. Auf den weiteren Plätzen folgen Franziska (53), Julia (43), Absteiger Lucijan (38) und Nicole (36). Auch Birgit (25) und Nino (24) machen heuer wieder mit. Auf Platz 13 steht derzeit Minh (15).

Nicht mehr dabei sind heuer Diego und Felix. Vielleicht nächstes Jahr wieder? Spielleiter Michi jedenfalls würde sich sehr freuen.

Pokal: David ist als Titelverteidiger gesetzt

Wie gehabt wird auch in dieser Saison ein Gallischer Pokalsieger ermittelt. Titelverteidiger David ist für das Achtelfinale, das am 11. und 12. Spieltag ausgetragen wird, gesetzt. Die 23 anderen Manager kämpfen in der ersten Runde am 4. und 5. Spieltag um die weiteren 15 Plätze im Achtelfinale (siehe Pokal-Modus).

Gerne können im unteren Kommentarbereich die Teams analysiert und diskutiert werden! Die nächste News folgt nach dem 9. Spieltag.

Viel Spaß und viel Erfolg!

Samstag, 14. August 2021

Zu wenig Zusagen: Kein Freundschaftsspiel

Die jüngste Doodle-Umfrage hat leider ergeben, dass Gauloises Emmerting zu keinem der beiden Termine eine Mannschaft zusammenbekommt. Somit wird auch in den nächsten Wochen nicht gekickt. 

15 Gallier haben an der Abstimmung teilgenommen. Sechs Zusagen erhielt der 28. August. Eine Woche später waren es sogar nur vier Zusagen. 

Um wenigstens eine gallische Veranstaltung im Jahr 2021 zu absolvieren, plant Jens im September/Oktober eine alternative Aktivität wie beispielsweise Fußballgolf. Dort wäre zumindest keine Mindestanzahl notwendig. 

Mittwoch, 4. August 2021

Jetzt anmelden: Gallisches Managerspiel startet in die neue Saison

Spielleiter Michi gibt bekannt: Teilnehmer können sich nun bei den gallischen Ligen anmelden.

Das Kicker-Managerspiel startet am 13. August in die Saison 2021/22  – und es gibt neue Regeln, die das aktive Managen belohnen. Wie schon letzte Saison können Manager ihre Kader mobil zusammenstellen und verwalten.

Teilnehmer der letzten Saison sind bereits gesetzt

Alle Manager der 1. und 2. Gallischen Liga, die vergangene Saison mitgespielt haben (und weder auf- noch abgestiegen sind), sind automatisch gesetzt und müssen sich nicht mehr extra bewerben. Sie müssen nur bis zum Saisonstart am 13. August ihr Team zusammenstellen. Deadline ist Freitagabend um 20.30 Uhr, wenn das erste Bundesliga-Spiel beginnt. Die drei Aufsteiger wurden bereits von Spielleiter Michi angeschrieben.

2. Liga: Hier können sich alle Neumanager anmelden

Alle Neumanager, die kommende Saison (wieder) einsteigen wollen, können sich über nachfolgenden Link für die 2. Liga (Gauloises Emmerting 2, Beste Gallische Liga!) anmelden:

(Link entfernt)

Für sie gilt: Einfach auf den Link klicken, im Managerspiel anmelden, die Einladung bestätigen – und los geht’s!

Der Link ist für 72 Stunden gültig. Spielleiter Michi wird sie bis zum Saisonstart am 13. August alle drei Tage erneuern, sodass keine zeitliche Lücke entsteht. Sollte der Link für kurze Zeit dennoch nicht funktionieren, versucht es bitte später noch einmal. Falls dann immer noch technische Probleme auftauchen, dann gebt bitte in der Gallischen Whatsapp-Gruppe oder Spielleiter Michi (E-Mail: michaelmglass(at)web.de) direkt Bescheid.

Wer ganz neu am Managerspiel teilnehmen möchte, muss sich zuvor über die Website von www.kicker.de registrieren und einen eigenen Kicker-Account erstellen. Unter der Rubrik „Games“ und „Interactive“ kann jeder Teilnehmer bis zum Saisonstart am 13. August ein Team zusammenstellen.

Die Absteiger aus der 1. Liga – Luca, Felix und Lucijan – wurden bereits von Spielleiter Michi direkt angeschrieben.

Kalle macht Administrator für die „Beste Gallische Liga“

Die Anmeldung zur 2. Liga wird Michi noch selbst managen, um dann kurz vor Saisonstart am 13. August an den neuen Administrator zu übergeben. Kalle hat sich dafür bereit erklärt. Danke! Ebenfalls ein Dankeschön an den letztjährigen Administrator Lopo, der ja in Liga 1 aufgestiegen ist.

Meisterschaft und Pokal

Wie gehabt wird neben den Meisterschaften in der „Gallischen Eliteliga“ (Liga 1) und der „Besten Gallischen Liga“ (Liga 2) noch der Gallische Pokal ausgespielt (hier zum Modus). Die letzten Drei steigen aus Liga 1 ab, die ersten Drei aus Liga 2 auf.

Viel Spaß und Erfolg!

Mittwoch, 28. Juli 2021

Doc Scheiz gibt 10 Tipps: So werden die Gallier wieder fit

Doc Scheiz am Ball: Der Hausarzt gibt den Galliern Tipps, wie sie schnell wieder fit werden. 

Erst Fitness, dann Fußball: So will Gauloises Emmerting das Comeback auf dem Platz angehen, nachdem Fußball als Mannschaftssport nun wieder erlaubt ist. Doc Scheiz hat zehn Tipps, wie sich die Gallier, speziell aus der Gilde der Ü40-Veteranen, nach der langen coronabedingten Sportpause wieder fit machen können.

1. Joggen als Einstieg
„Bei den jungen Spielern gehe ich fest davon aus, dass sie auch während der Corona-Pandemie regelmäßig Sport getrieben haben“, betont Doc Scheiz im Gespräch mit Toss. „Die Gallier, die das nicht gemacht haben – wohl eher die älteren Teamkameraden – sollten mit Joggen beginnen. Drei Kilometer langsam zu laufen, reicht zum Einstieg“, bekräftigt der Hausarzt. 

2. Dossiert trainieren
Die Gallier sollten sich nach der Sportpause nicht zu viel zumuten und mit kurzen Trainingseinheiten beginnen. „Ein, zwei Mal die Woche leichtes Joggen sind am Anfang genug“, so Doc. Wichtig sei, dass man dossiert trainiere, um langsam wieder reinzukommen. Wer gleich zum Start acht Kilometer abreißen möchte, laufe Gefahr, sich zu übernehmen, warnt der Mediziner.

3. Training langsam steigern
Zunächst sollten die Gallier dossiert trainieren, sich aber bei zunehmender sportlicher Betätigung langsam steigern. „Doch es gilt die Devise: Nur nicht übertreiben. Weil das birgt eine große Verletzungsgefahr“, bekräftigt der Reischacher. 

4. Andere Übungen beim Joggen einbauen
Scheiz rät dazu, beim Joggen nicht zur zu laufen, sondern auch andere Übungen einzubauen, so dass auch mehr Körperregionen wieder in Schwung kommen: „Man kann hin und wieder die Arme kreisen lassen oder mal kurz einen Hoppsa-Lauf einbauen.“ 

5. Dehnen nach dem Joggen
Nach dem Joggen sei es wichtig, sich ausgiebig zu dehnen, betont Doc, denn nach einer längeren Sportpause sei mit einem Muskelkater fest zu rechnen. „Der Körper ist nach so langer Pause quasi eingerostet. Muskeln, Bänder und Sehnen haben sich zurückentwickelt“, unterstreicht der Gründervater von Gauloises. 

6. Pulsbereich im Blick behalten
Beim Joggen und allgemein beim Training sollten die Gallier die körperliche Belastung im Blick behalten. „Zu Beginn sollte man im Pulsbereich 130 trainieren - bis maximal 140“, gibt Scheiz die Richtung vor. 

7. Für Abwechslung im Training sorgen
Abwechslung im Training schadet nie. „Man sollte sich nicht nur aufs Joggen konzentrieren, sondern auch andere Sport- und Bewegungsmöglichkeiten nutzen – etwa Radfahren oder Schwimmen“, erläutert der Gallier. Er selbst sei ein großer Fan von Spinning, das er selbst jede Woche macht. 

8. Auch mal den Ball rollen lassen
Auch fußballspezifisch kann und sollte trainiert werden. „Wir haben bei Gauloises viele Jugendtrainer, die kicken ja ohnehin ein bisschen mit den Kindern. Aber auch für die anderen Gallier ist es ratsam, wenn sie ab und an ein wenig mit dem Ball spielen, passen und schießen, um wieder ein Gefühl für die Kugel zu bekommen“, findet der 44-Jährige. 

9. Als Team trainieren
Der Mediziner unterstützt die Idee von Kapitän Jens, erst mal ein gallisches Teamtraining abzuhalten, ehe ein Wettkampf mit einer anderen Mannschaft vereinbart wird. „Bevor es in ein richtiges Spiel geht, sollte man Gauloises-intern schon mal gekickt haben“, rät der Doc. „Denn beim Fußball kommt es zu vielen gefährlichen Bewegungen und auch Zweikämpfen. Wenn man da beim Timing zu spät kommt, passieren die Verletzungen.“ Ein gemeinsames Kicken als Mannschaft helfe, wieder ein Gespür für die Bewegungsabläufe zu bekommen. 

10. Corona-Impfschutz einholen
Da Fußball ein Mannschaftssport ist, sollte auch der Schutz vor der Ansteckung mit SARS-CoV-2 beachtet werden, betont Doc Scheiz. Der Reischacher Hausarzt bietet allen Galliern eine Corona-Impfung in seiner Praxis an. Interessierte sollen einfach eine Mail an die Praxis schicken und reinschreiben, dass sie mit ihm gemeinsam Fußball spielen. Wer eine Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff wünscht, muss sich aber auf eine längere Wartezeit einstellen. Schneller gehe es mit der Johnson&Johnson-Vakzine, die auch den Vorteil bietet, dass nur einmal geimpft werden muss.