Mittwoch, 24. April 2019

Heute vor 25 Jahren: Das erste Spiel


Gauloises Emmerting feiert 2019 das 25-jährige Jubiläum. Deshalb lassen wir die gallische Geschichte in einer Zeitreise durch die Jahre Revue passieren und erinnern an unvergessliche Erlebnisse und Meilensteine. Auch berichten Gallier in ihrem persönlichen Rückblick über die schönsten Momente.

Heute ist es soweit: Gauloises Emmerting wird stolze 25 Jahre alt! Am 24. April 1994 traten die Hobbykicker zum ersten Match an - damals noch unter dem Namen Zwietracht Knickfuß. Im Emmertinger Waldstadion hieß der Gegner Mighty Altöttings. Das Duell auf dem Großfeld über 90 Minuten, das aus einer Wette heraus entstanden war, gewannen die Gäste deutlich mit 8:2. Dieses erste Spiel vor heute genau einem Vierteljahrhundert kann in obigem Video in voller Länge und ungeschnitten angeschaut werden.

Flyer locken zahlreiche Zuschauer an

Vor rund 60 Zuschauern maßen die Mannschaften ihre Kräfte. Gelockt wurden diese durch einen Flyer mit Aufstellungen, der an Schulen verteilt worden war. Ihn und weitere Schätze aus der gallischen Anfangszeit findet ihr hier. In der gallischen Chronik findet sich noch der Original-Bericht über "das Erste Mal" aus dem Jahr 1994. Damals wurden mit Absicht die Spielernamen der Mightys nicht korrekt wiedergegeben:

Am Sonntag, 24. April, fand auf dem Emmertinger Sportplatz bei herrlichem Sonnenschein das Erste Mal statt. Dieses Spiel gegen Mighty Altöttings war der Beginn der jährlichen erbarmungslosen Duelle. Eigens fertigten wir T-Shirts mit dem Namen Zwietracht Knickfuß, coolen Spielernamen und wirren Trikotnummern an. So wurde auch optisch den Mighty Altöttings Paroli geboten, die extra T-Shirts bedrucken ließen.

Die Nervosität und Stimmung steigerten sich, als der Strom von herbeieilenden Zuschauern nicht abreißen wollte und die Altöttinger Gegner eintrafen. Immerhin ging es um zwei Kasten Bier. Doch kurz vor Spielbeginn ereilte uns eine Hiobsbotschaft - unser bestes Stück Greg de la Lopo (Lopo) konnte wegen Verletzung nicht spielen. Doch an der Außenlinie sollte er uns ständig Anweisungen geben.

Vor Anpfiff wurden die letzten Formalitäten geklärt: Die Spielzeit von 3 × 30 Minuten und unser Arrangement mit dem fliegenden Wechsel sollten es uns ermöglichen, konditionell die 90 Minuten zu überstehen. (...) Um 15 Uhr war es dann soweit: Der Unparteiische Hans Otz pfiff das erste Derby an. Sogleich versuchten die Mightys das Spiel an sich zu reißen. Über die Flügel wollten sie für Unruhe sorgen, doch unsere Abwehr hielt Stand. Die erste richtige Torchance konnten jedoch wir verbuchen. Durch einen Konter, vorgetragen von Amazing Timo (Timo) und Izmir Wurscht (Doc Scheiz), wurde Adolfo (Berges) in aussichtsreiche Position gebracht, doch seinen Schuss aus etwa sieben Metern konnte der Altöttinger Keeper glänzend parieren.

Das erste Tor ein Eigentor

Es entwickelte sich ein auf Zufallsmomente basierendes Spiel heraus, in dem die Altöttinger optisch überlegen waren. Doch dann der Schock: Nach einem Einwurf von Macrele Seahuber und Pass von Marcus Abend kam der Ball zu Wom Teitl, der aus 16 Metern abzog. Unglücklicherweise fälschte Calimero (Kalle) den Ball unhaltbar?!?, haltbar?!? für Balu (Beck`s) im Tor zum 0:1 in die eigenen Maschen. Wir diskutieren noch heute über unser erstes Tor bzw. Eigentor: Von einem von uns?, dessen Schuld? und/oder ein Torwartfehler??? Fragen über Fragen, die wohl für immer ein ungelöstes Mysterium darstellen werden.

Von diesem Schock erholten wir uns jedoch recht gut. Wir erhöhten den Druck, doch unsere Vorstöße stockten meist vor dem eigentlichen Torschuss. Gelegentliche Konter verschafften der Altöttinger Abwehr auch mal eine Atempause. Doch durch eine Unachtsamkeit in unserer Defensive gelang Kranz Ströber das zweite Tor.

In der langersehnten Drittelpause versuchten wir uns zu regenerieren und durch Zigaretten und Red Bull für den zweiten Spielabschnitt wieder fit zu machen. Doch im zweiten Drittel kamen wir auch nicht so recht auf Touren. Nach dem Tor von Tobi Hinterweltler zum 0:3 bäumten wir uns nochmals auf, doch unsere Chancen konnte keiner verwerten. Unser "Trainer" Lopo konnte das Spiel von der Auslinie nun nicht mehr ertragen, so dass er humpelnd versuchte, die Abwehr zu stabilisieren. Durch sein Handspiel, das Schiri Otz fälschlicherweise im Strafraum ahndete, erhöhte Ratias Scheck mit diesem Elfmeter zum 0:4.

Steini und Toss erzielen unsere ersten Tore

Die folgende offensivere Ausrichtung brachte uns genau den entgegengesetzten Effekt. Nach einem Konter schob Hodi Grinterberger erneut den Ball in die Maschen. Wir waren nun klar überlegen und sollten auch einen Augenblick des Glücks erleben. Nach einem gewonnenen Zweikampf von Stüssi (Gerald) in der eigenen Hälfte erreichte der Ball Werner Beinhardt. Sein Sololauf auf der rechten Seite wurde durch den Pass in die Mitte abgeschlossen, den Adolfo (Berges) clever durchließ und somit Jeremy (Steini) in aussichtsreiche Position brachte. Sein strammer Schuss aus 11 Metern bedeutete unser erstes, für uns zählendes Tor, das 1:5.

Doch Mighty-Mittelfeldmann Wom Teitl stellte kurze Zeit später mit seinem Tor den alten Abstand wieder her. Im dritten Drittel verflachte das Spiel zunehmend, was auf das konditionelle Manko beider Mannschaften zurückzuführen war. Unser Versuch, die Altöttinger Führung zu verkürzen, wurden mit Toren von K.O. Blüml und einem erneuten Handelfmeter, herbeigerufen durch Stüssi, durch Mathies Würger bestraft.

Eine kleine Fangemeinschaft von fünf Personen versuchte uns mit Schlachtgesängen und Hupkonzerten nochmals nach vorne zu treiben. Hier sind die Minnesänger Chrise und Ivi wegen ihrer Begeisterung und ihrem Durchhaltevermögen hervorzuheben. Nach Flanke von Sixpack Junkie (Hofi) und Kopfballvorlage von Izmir (Doc Scheiz) besiegelte Toss mit seinem Abstauber den 2:8-Endstand.

Trotz dieser bitteren und in der Höhe unverdienten Niederlage erinnert sich jeder der Beteiligten gerne an dieses Spiel zurück. Maßgeblich beteiligt daran war das Filmteam, Thysse, Adi und Andi Y, die mit witzigen Kommentaren und Spielerinterviews das Erste Mal zu einem unvergesslichen Erlebnis machten und es für die Nachwelt in Bild und Ton festhalten konnten. Auch mit ihrer Quizfrage bereiteten sie den zahlreich erschienen Zuschauer arges Kopfzerbrechen. Danke nochmals ans Filmteam und Fankurve!!

Zwietracht Knickfuß - Mighty Altöttings 2:8 (0:2/1:6/2:8)

24.04.1994, Emmertinger Waldstadion

Die Aufstellungen am 24.4.1994.
Aufstellung: Becks (Balu) - Berges (Adolfo) - Gerald (Stüssi) - Timo (Amazing Timo) - Schaf (Toss) - Scheiz (Izmir Wurscht) - Kalle (Calimero) - Steini (Jeremy) - Hofi (Sixpack Junkie) - Lopo (Greg de la Lopo) - Werner Schirmer (Werner Beinhardt) – Martin Wagner (Dr. Jässuf Albern) - Alex Weilbuchner (Lothar Matthäus)

Tore: 0:1 Eigentor Kalle, 0:2 Franz Ströber / 0:3 Tobi Hinterberger, 0:4 Matthias Steck (Handelfmeter, Lopo), 0:5 Tobi Hinterberger, 1:5 Steini, 1:6 Thomas Weitl / 1:7 Hans-Jörg Pliml, 1:8 Matthias Burger (Handelfmeter, Gerald), 2:8 Toss

Spielzeit: 3 x 30 Minuten

Schiedsrichter: Hans Utz

Zuschauer: ca. 60

Mehr zur gallischen Geschichte findet sich unter historie.

Sonntag, 21. April 2019

Rückblick: Regenschlachten gegen die Reischacher Hütte


Gauloises Emmerting feiert 2019 das 25-jährige Jubiläum. Deshalb lassen wir die gallische Geschichte in einer Zeitreise durch die Jahre Revue passieren und erinnern an unvergessliche Erlebnisse und Meilensteine. Auch berichten Gallier in ihrem persönlichen Rückblick über die schönsten Momente.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Ostern zu feiern. Man kann Eier suchen, das Fest mit der Familie feiern – oder eben Fußball spielen. Letzteres hat Gauloises Emmerting am Ostersonntag jahrelang gemacht. Und stets gegen das Team der Reischacher Hütte. Von 2001 bis 2005 hatte das Duell auf dem Großfeld im Emmertinger Waldstadion Tradition. Oft kreuzten die beiden Mannschaften nicht nur an Ostern die Klingen, sondern auch an Allerheiligen, also am 1. November.

Es waren heilige Spiele an festlichen Feiertagen, bei denen man sich eines immer sicher sein konnte: Dass das Wetter beschissen wird. Die heißen Schlachten fanden fast ausschließlich bei strömendem Regen statt, es gab aber auch Hagel und eisige Winde, die dazu führten, dass der eine oder andere Gallier einen modischen Tabubruch vollzog und mit langer Unterhose spielte.

Es kam auch vor, dass Spieler sich kurz vor Anpfiff verletzt abmeldeten, weil sie es insgeheim vorzogen, nicht aufzulaufen und das Duell aus einem geparkten, regengeschützten Auto aus zu verfolgen. Einmal goss es so aus Eimern, dass man sich in der Halbzeit in der Kabine umzog, aber schon wieder bis auf die Unterhose nass war, ehe man nach der Pause den C-Platz erreicht hatte. Das Wetter tat dem Spiel nicht immer gut. Oft genug blieb der Ball bei einem Pass einfach im Matsch stecken. Liebhaber der Defensivarbeit kamen aber auf ihre Kosten, da jede gut getimte Grätsche in einen meterlangen Rutsch überging.

Sieben legendäre Großfeld-Spiele

Insgesamt gab es nur sieben, aber dafür legendäre Duelle über 90 Minuten gegen die Reischacher Hütte. Highlights daraus sind im obigen Video zu sehen. Es entstammt der DVD, die Kopy 2004 zum 10-jährigen Jubiläum angefertigt hat. Die sportliche Bilanz fällt aus gallischer Sicht nicht gut aus: Einem Sieg stehen vier Niederlagen gegenüber, dazu gab es zwei Unentschieden. Im Rückblick muss man zugeben, dass die trinkfreudigen Jungs aus der Hütte in der Kurve des Baches einfach einen Tick stärker waren als die Gallier. Und dass es Teamchef Werke stets verstand, seine Truppe optimal auf den Gegner einzustellen.

Die Hütte, so viel sei zu Erklärung gesagt, gab es wirklich, sie stand im großen Garten des Anwesens von Noll und diente der Reischacher Clique als Feierhochburg. Für die in Reischach ansässigen Gallier Scheiz und Noll waren die Vergleiche mit der Hütte natürlich immer etwas ganz Besonderes, schließlich spielten sie gegen ihre Freunde. In späteren Begegnungen kam man überein, dass jeder von ihnen eine Halbzeit für Gauloises und eine Halbzeit für Reischach spielte.

Das Team der Reischacher Hütte beim Gauloises-Jubiläumsturnier 2014.
Doch wie es manchmal so läuft, hatte die Gemeinschaft bei der Hütte irgendwann ihren Zenit überschritten und das Team brach auseinander. Die Reischacher schafften es fortan nicht mehr, genügend Spieler für ein Kräftemessen auf dem Großfeld oder selbst auf dem Kleinfeld zusammenzutrommeln. Dort, auf dem kleinen Spielfeld, lief es für die Gallier im direkten Vergleich besser, da hatten sie die Nase vorn. Betrachtet man alle Duelle mit der Hütte, so stehen für Gauloises insgesamt vier Siege, drei Remis und sechs Pleiten zu Buche.

Die Gallier zollen der Hütte großen Respekt, da sie es verstand, zu wichtigen Anlässen alle Kräfte zu mobilisieren und ihr Team wiederauferstehen zu lassen. Sei es zum 20-jährigen gallischen Jubiläum oder auch zum Kleinfeld-Duell 2017, das Gauloises angestoßen hatte. Alle Duelle mit der Hütte in der Übersicht:

Großfeld

15.04.2001: Gauloises Emmerting - Reischacher Hütte 4:4 (1:2) 

Tore: 1:0 Tobi, 1:1 Frank Waitzhofer, 1:2 Frank Waitzhofer (Foulelfmeter, verursacht von Toss), 2:2 Scheiz, 3:2 Michi, 3:3 Frank Waitzhofer, 4:3 Kipf, 4:4 Markus Vilsmaier

01.11.2001: Gauloises Emmerting - Reischacher Hütte 1:3 (1:1) 

Tore: 0:1 Markus Vilsmaier, 1:1 Kipf, 1:2 Eigentor Kalle (84.), 1:3 Michael Müller (90.)

31.03.2002: Gauloises Emmerting – Reischach/Titty Twister 7:3 (3:0) 

Tore: 1:0 Tobias Heisler, 2:0 Timo (Kopfball nach Ecke Jupper), 3:0 Toss, 4:0 Heisler, 5:0 Scheiz, 5:1, 6:1 Nino, 7:1 Jupper, 7:2, 7:3

20.04.2003: Gauloises Emmerting – Reischacher Hütte 3:7 (1:2)

Tore: 0:1, 1:1 Berges (Handelfmeter), 1:2, 1:3 Handelfmeter (Berges), 2:3 Eigentor, 2:4, 2:5, 3:5 Lopo, 3:6, 3:7

01.11.2003: Gauloises Emmerting – Reischacher Hütte 8:8 (2:5)

Tore: 0:1 (7.), 0:2 Eigentor Hofi (20.), 1:2 Berges (26.), 1:3 (29.), 2:3 Tom (35.), 2:4 (36.), 2:5 Nino per Foulelfmeter (42.), 2:6 (47.), 3:6 Tom (52.), 4:6 Nino (56.), 5:6 Diego (57.), 5:7 Eigentor Kalle (58.), 5:8 (63.), 6:8 Scheiz (70.), 7:8 Berges (78.), 8:8 Tom (79.)

11.04.2004: Gauloises Emmerting – Reischacher Hütte 0:6 (0:1)

Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4, 0:5, 0:6

27.03.2005: Gauloises Emmerting – Reischacher Hütte 3:5 (1:1)

Tore: 1:0 Steini (13.), 1:1 (17.), 1:2 (36.); 2:2 Lopo (Kopfball/43.), 2:3 (51.); 2:4 (56.); 3:4 Steini (63.); 3:5 (66.)

Bei Turnieren

13.08.1999: Reischacher Blitzturnier auf Hartplatz

Gauloises Emmerting - Reischacher Hütte Junior 3:1 Tore: Steini (2), Eigentor
Gauloises Emmerting - Reischacher Hütte 1:1 Tore: 1:0 Toss, 1:1 Scheiz

04.06.2006: 3. Freizeitkick

Gauloises Emmerting – Reischacher Hütte 0:1
Gauloises Emmerting – Reischacher Hütte 0:5

06.09.2014: Jubiläumsturnier 20 Jahre Gauloises Emmerting

Gauloises Emmerting - Reischacher Hütte 2:1 Tore: Fabi, Fritzi; [Toss verursacht Foulelfmeter]

27.05.2017: Kleinfeld-Duell

Gauloises Emmerting - Reischacher Hütte 6:4 (2:2) 
Tore: 0:1, 1:1 Maxi, 1:2; 2:2 Fritzi / 2:3, 3:3 Steini, 4:3 Steini, 4:4, 5:4 Fritzi, 6:4 Eigentor Noll

Mehr zur gallischen Geschichte findet sich unter historie.

Freitag, 19. April 2019

Lopo außer Gefecht

Die Fußballschuhe trägt Lopo die nächste Zeit nicht - zumindest nicht an den Füßen.
Gauloises Emmerting muss beim nächsten Spieltermin, dem angestrebten Kleinfeld-Duell am 25. Mai oder 1. Juni, aller Voraussicht nach ohne Lopo auskommen. Der Grund: Der Spielmacher ist verletzt.

Lopo trainiert ab und an mit den Wacker Bulls mit. Bei einer Übungseinheit hatte er kürzlich unbeabsichtigt einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen. Weil die Schmerzen blieben, ließ sich der Gallier per Magnetresonanztomographie untersuchen. Es zeigte sich eine Knochenprellung, auf den MRT-Bildern waren ein Bluterguss im Knochen und eine Mikrofraktur zu sehen.

Der Arzt riet Lopo, sich zu schonen, bis alles von alleine wieder ausgeheilt ist. Das sind in der Regel mehrere Wochen. Das bedeutet, dass der Linksfuß wohl fehlt, wenn Gauloises in die Freiluft-Saison startet. Geplant ist ein Kleinfeld-Duell mit anschließendem Maiwiesen-Besuch am 25. Mai oder 1. Juni. Welcher Termin den Gallern besser passt, ermitteln sie gerade in einer Doodle-Abstimmung. Stichtag ist 26. April.

Mittwoch, 17. April 2019

Kleinfeld-Spiel und Maiwiesn-Besuch

Gauloises will bald rauf auf das satte Grün.
Das nächste Mal wollen sich die gallischen Spaßfußballer treffen, um die Freiluft-Saison gehörig einzuläuten: Und zwar ist geplant, erst ein Kleinfeld-Duell auszutragen und danach gemeinsam die Burghauser Maiwiesn zu besuchen.

Der designierte Kapitän Jens wird in Kürze eine Doodle-Umfrage starten, in der es um den passenden Termin geht. Die gallischen Spieler haben die Wahl zwischen den Samstagen 25. Mai und 1. Juni. Der Stichtag der Abstimmung ist 26. April. Die Mindestkadergröße beträgt zehn Spieler.

Gekickt wird gegen 14 Uhr in Emmerting. Diego hat sich in Abstimmung mit Jens um die Platzanfrage gekümmert. Angedacht ist ein Kleinfeld-Duell mit einer Mannschaft. Als Gegner haben die Gallier die Black Shoes Braunau, K.F.F. Mettenheim und Gendorfer Soccer ins Visier genommen. Kontaktiert werden sie erst, wenn feststeht, wann Gauloises ein Team zusammenbekommt.

Gesellig soll es nach dem Sport weitergehen. Geplant ist, gemeinsam die Burghauser Maiwiesn zu besuchen, so dass es ein gelungener gallischer Tag wird. - Die Freiluft-Planung im Überblick:

25. Mai oder 1. Juni
Mit einem Kleinfeld-Duell gegen 14 Uhr in Emmerting wollen die Gallier in die neue Freiluft-Saison starten. Nach dem Spiel ist geplant, gemeinsam zur Burghauser Maiwiesn zu gehen.

22. oder 29. Juni
Die Black Shoes Braunau haben auf ihrer Facebook-Seite angekündigt, am 22. Juni ein Turnier ausrichten zu wollen. Die Frage ist nur, ob es ein Hobbyfußballturnier wird oder ein Bubble-Soccer-Turnier. So oder so könnte das für Gauloises ein gute Option sein. Eine weitere Alternative ist das beliebte Soccer-Sommerturnier, das am 29. Juni über die Bühne geht.

12. bis 14. Juli
Gauloises feiert sein 25-jähriges Jubiläum mit einem Wochenende im Landhaus Sonnenlehen. Die Villa steht in Großgmain im Salzburger Land, ist 800 Jahre alt und bietet daher ein spezielles Ambiente für das ganz besondere große Fest.

September
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums könnte im September ein Jubiläumsturnier ausgetragen werden. Voraussetzung ist aber, dass sich noch ein Freiwilliger findet, der sich mit Forsti und Michi um die Ausrichtung des Wettkampfs kümmert. So wurde es bei der Weihnachtsfeier entschieden. Alternativ könnte Gauloises wieder ein Kleinfeld-Duell auf die Beine stellen.

Sonntag, 14. April 2019

"Gallier des Jahres": Alle Preisträger im Überblick

Mit dem Titel "Gallier des Jahres" zeichnet Gauloises Emmerting jährlich ein Mitglied aus, das sich im abgelaufenen Jahr in besonderem Maße für das Freizeitteam verdient gemacht hat. Seit 1999 gibt es diese Ehrung, traditionell findet sie im Rahmen der gallischen Weihnachtsfeier statt.

Seit 2011 hat der "Gallier des Jahres" auch die Ehre, den Musik-Weihnachtskalender zu bestücken. Vom 1. bis 24. Dezember gibt es auf der gallischen Webseite das Musikvideo des Tages zu sehen - mit einem Song, den sich der Geehrte gewünscht hat. Dabei erläutert er kurz bei jedem Lied, was er mit dem Musikstück verbindet und warum er es ausgewählt hat. Dieses Format erfreut sich großer Beliebtheit.

Amtierender "Gallier des Jahres" ist Kopy. In der 19-jährigen Geschichte der Auszeichnung ist er der erste Spieler, dem diese Ehre zum zweiten Mal zu teil wurde. Nachfolgend alle "Gallier des Jahres" im Überblick:

1999: Lopo
2000: Elnino
2001: Kalle
2002: Doc Scheiz
2003: Steini
2004: Kopy
2005: Diego
2006: Bert
2007: Noll
2008: Michi
2009: Toss
2010: - gab es keinen -
2011: Morse
2012: Jens
2013: Kalle wird "Ehrengallier"
2014: Schos
2015: Forsti
2016: Tom
2017: Fritzi
2018: Kopy

Donnerstag, 11. April 2019

Fritzi: "Die Stimmung im Team ist grandios"

Gauloises Emmerting wird 25 Jahre alt. Jedes Mitglied hat dazu beigetragen, dass es zu diesem beachtlichen Jubiläum kommt. Jeder Gallier hat die Mannschaft auf seine Art geprägt und jeder hat seine persönlichen Höhepunkte mit ihr erlebt. Über die schönsten Momente berichten Gallier in ihrem persönlichen Rückblick.

Fritzi gehört Gauloises seit 2014 an. Er ist aktuell
der drittbeste Torschütze der Geschichte.
Name: Fritzi
Rückennummer: 17
Bei Gauloises seit: 2014
Einsätze / Tore: 97 / 83
Letzter Einsatz: 19.01.2019
Geburtsjahr: 1991
Wohnort: Burghausen
Weitere Infos im Spielersteckbrief!

Was verbindest Du mit Gauloises?


Gauloises bedeutet für mich: Freundschaft, Gemeinschaft, Spaß, spätestens nach dem zweiten Spiel das erste Bier mit Elnino, und tolle Persönlichkeiten, mit denen die Gesprächsthemen nie ausgehen.

Was war das sportliche Highlight für Dich?


Da habe ich zwei: Einerseits der doppelte Doppelpass in der Luft mit Maxi beim Turnier 2014 in Braunau, der zum Tor von Maxi geführt hat. Andererseits natürlich der Sieg bei unserem Heimturnier 2014 in Emmerting, das wir anlässlich unseres 20-jährigen Jubiläums ausgetragen haben.

Was war das nichtsportliche Highlight für Dich?


Beim Young Boys Cup im März 2014 war es unerwartet warm und sonnig, so dass wir uns kurzerhand entschlossen haben, eine Bierzeltgarnitur raus in die Sonne zu stellen, ein paar Bier mitzunehmen und Schafkopf zu spielen. Da fällt mir übrigens ein, dass ich bis heute noch nicht ausgezahlt wurde!

Was erwartest Du für die Zukunft?


Ich hoffe, dass Lopos Sohn David so schnell wie möglich ins Team rückt - dann sollte es steil bergauf gehen. Außerdem hoffe ich, dass die allgemeine Stimmung im Team weiterhin so grandios bleibt, so dass ich mich auch in Zukunft genauso sehr auf jedes Gauloises-Treffen freue wie bisher.

Was war für Dich das "schönste Spiel"? Und warum?


Ein Lieblingsspiel habe ich in dem Sinne nicht, dafür aber ein Lieblingsturnier. Und zwar unser Kleinfeldturnier zu unserem 20-jährigen Jubiläum 2014 in Emmerting, das wir ja auch gewonnen haben. Ich fand jedes Spiel und den ganzen Tag einfach klasse. Warum? Das Turnier war super organisiert, das Wetter war toll, es herrschte einfach gute Laune und sogar unser Präsident Schos aus Brasilien war da.

Montag, 8. April 2019

Das waren die Jahre 2000 und 2001

Gauloises Emmerting feiert 2019 das 25-jährige Jubiläum. Deshalb lassen wir die gallische Geschichte in einer Zeitreise durch die Jahre Revue passieren und erinnern an unvergessliche Erlebnisse und Meilensteine. Auch berichten Gallier in ihrem persönlichen Rückblick über die schönsten Momente.

Heute blicken wir auf die Jahre 2000 und 2001. Die Texte stammen überwiegend aus der gallischen Chronik.


2000: Vorstandschaft verdoppelt sich - erstes Sommerfest


Gauloises wagte sich 2000 an neue Turniere und traf auf neue Teams, etwa die Gendorfer Soccer. Die Vorstandschaft um Manager Bert und Kapitän Toss wurde erweitert: mit Lopo (medizinische Abteilung) und Schos, der zum Präsidenten gewählt wurde. Zudem wurde Tom als festes Mitglied aufgenommen. Zum ersten Mal fand ein Sommerfest statt: unter der Alzbrücke mit Spanferkel.

Einen rabenschwarzen Tag erlebten wir bei der Emmertinger Ortsmeisterschaft. Kein einziges Spiel konnten wir für uns entscheiden, so dass keine bessere Platzierung als der enttäuschende 10. Rang möglich war. Der Frust gipfelte bei Kopy in der Zwei-Minuten-Strafe wegen Schiedsrichterbeleidigung. Ein Novum.

Ein ganz neues Pflaster betraten wir im März. Wir spielten in Waldkraiburg beim Hallenturnier des FC Kopernikus mit. Mit Freude am Spiel erreichten wir unter 16 teilnehmenden Teams den 7. Platz.

Im Freien ging es auf dem Großfeld gegen ein zusammengewürfeltes Team aus Emmerting, das unter dem Namen „Woas i ned“ auflief. Nach einem 2:2 nach Toren von Tom und Steini glückte ein 6:4 im Elfmeterschießen. "Zerberus" Kopy parierte dabei zwei Elfmeter und sicherte uns den Triumph.

Eine obligatorische Niederlage setzte es für uns beim FSC Hart (3:5). Der Gastgeber ging früh in Führung, aber Tobi und Scheiz schafften die Wende, die aber nicht lange hielt. Steini gelang der dritter Treffer, was aber nicht mehr als Ergebniskosmetik darstellte.

Zu einem Abschiedsspiel für Lopo und Berges kamen wir im Juni zusammen. Der Spielmacher hatte sich aufgrund einer hartnäckigen Verletzungsserie für ein Karriereende entschlossen – glücklicherweise änderte er seine Meinung ein Jahr später. Und Berges zog es für knapp ein Jahr nach Los Angeles. Beim verdienten 9:2-Erfolg von Gauloises, das mit einer ungewohnten Aufstellung agierte, über ein Allstar-Team mit Freunden der Verabschiedeten trafen Beck´s und Tom zweimal ins Schwarze, die anderen Tore steuerten Tobi, Scheiz, Kalle, Gerald und Lopo bei. Im Anschluss fand unser erstes Sommerfest mit Party unter der Alzbrücke statt. Auch gab es die Premiere mit dem Spanferkel, das von Papa Schulz gebraten wurde.

Alles abgeräumt hat Gauloises beim Turnier vom Brucker Wirt in Halsbach. Wir holten den Turniersieg, gewannen die Auszeichnung der fairsten Mannschaft und stellten in Tom den Torschützenkönig. An jenem Tag lernten wir die Gendorfer Soccer kennen. Deren Kapitän Roberto feierte ausgiebig die Geburt seines Sohnes Nico. Seither sind er und die Soccer mit Gauloises sehr verbandelt.

Unser erstes und einziges Großfeld-Spiel gegen eine Jugendmannschaft bestritten wir im Oktober: Es ging gegen die A-Jugend des TuS Garching. Das Duell endete 4:4. Tom (drei Mal) und Michi trafen ins Schwarze. In jenem Spiel testeten wir erstmals die Vierer-Abwehrkette.

Eine Premiere feierten wir auch bei der Emmertinger Schützen-Ortsmeisterschaft: Kopy (67 Ringe), Steini (65), Bert (51) und Toss (42) holten mit 225 Ringen den 19. Platz. Aus der Mannschaftswertung fiel Lopo (26).

Zu einem Hallenturnier lud das Burghauser Freizeitheim ein. Doch als wir vor Ort eintrafen, stellte sich heraus, dass wir die einzige Mannschaft neben dem Veranstalter waren. So trugen wir ein Spiel über eine lange Spielzeit aus, das wir schließlich mit 4:20 deutlich verloren.

Auf der Weihnachtsfeier wurde Schos zum gallischen Präsidenten gewählt. Doch nicht nur deswegen blieb sie in Erinnerung: Erstmals gab es einen besinnlichen Teil, den Kalles Eltern gestalteten, und es traten Nikolaus und Knecht Rupprecht auf, die jeden Gallier mit einem Vers bedachten.


2001: Erste Soccer-Trophäe, erste Duelle mit Reischacher Hütte


Besonders spielfreudig war Gauloises im Jahr 2001. Es gab zwölf sportliche Termine plus eine Weihnachtfeier. Auf dieser wurde Morse als festes Mitglied aufgenommen. Legendär war das Match in Geisenhausen. Und in jenem Jahr ging es los mit den unvergesslichen Duellen mit der Reischacher Hütte.

Bei der Ortsmeisterschaft schafften wir das Kunststück, ungeschlagen zu bleiben. Dennoch sprang nicht mehr als Rang 3 heraus. Im Platzierungsspiel gab es das Phantomtor. Als Toss den Ball mit voller Wucht über die Latte gedonnert hatte und einige Zuschauer daraufhin applaudierten, verkündete der unaufmerksame Stadionsprecher Erich prompt einen gallischen Treffer, der auch ins offizielle Endergebnis einfloss.

Den guten Schwung aus der Ortsmeisterschaft nahmen wir zum Turnier vom Stammtisch Baunergirgl mit. Dort gab es in fünf Partien nur eine Niederlage und am Ende stand der 5. Platz zu Buche.

Beim Turnier des FC Kopernikus in Waldkraiburg konnten wir nicht an die gute Leistung anknüpfen. Mehr als Rang 14 war nicht drin.

Im März feierte die Soccer-Trophäe ihre Premiere. Damals wusste man natürlich noch nicht, dass sie sich zu einem traditionsreichen Wettbewerb aufschwingen würde. Bei den Galliern gab Lopo sein vielumjubeltes Comeback, nachdem er ein Jahr zuvor sein Karriereende schon verkündet hatte. Doch auch mit ihm lief es alles andere als gut. Wir wurden Letzte und kassierten eine heftige 1:4-Pleite gegen die Ortsrivalen, die Ghetto People. Eine weitere Besonderheit war, dass sich Abwehrchef Noll im ersten Spiel übergeben musste. Lag es an der Leistung, oder waren es doch die Bierchen am Vortag?

An Ostersonntag standen sich zum ersten Mal die Teams von Gauloises und der Reischacher Hütte auf einem Großfeld-Spiel gegenüber. Es sollte der Startschuss sein für etliche enge und vor allem verregnete Duelle, die in den nächsten Jahren folgten. Bei der Premiere gab es keinen Sieger. Beim 4:4 erzielten Tobi, Scheiz, Michi und Kipf die gallischen Treffer.

Unvergessen für alle Beteiligten war das Großfeld-Match bei den Esso-Tigers in Geisenhausen. Kalle schrieb in der gallischen Chronik: „Nach der Umkleide im Keller der ortsansässigen Pizzeria mit Popart Nackedeien an der Wand suchten wir den Fußballplatz auf. Wir suchten immer noch, als wir auf ihm standen. Identifizieren konnten wir den Platz an den zwei aufgestellten Toren. Das Spielfeld definierte sich durch eine natürliche Barriere - ein stehender Bach - und einer alten Mählinie.“ Wir brauchten lange, bis wir uns an die Verhältnisse vor Ort gewohnt hatten, schafften es dann aber, ein 0:3 in einen 5:3-Sieg umzubiegen. Ins Schwarze trafen Scheiz, Tobi, Tom, Berges und Steini, der eine Flanke von Gerald einköpfte.

Auch gelang es uns in jenem Jahr, die Harter Festung zu erstürmen. Mit 4:1 fiel der Erfolg über den FSC Hart erfreulich hoch aus. Dabei halfen zwei Strafstöße. Berges verwandelte einen Handelfmeter und Michi einen Foulelfmeter. Zudem erzielten wir unser erstes Tor nach einer Ecke: Abwehrmann Kalle köpfte eine Hereingabe von Berges ins Tor. Den Schlusspunkt setzte Jupper.

Unerreichbar hoch hingen die Trauben für uns hingegen beim von der Fußball-Abteilung des TSV Tann organisierten Kleinfeld-Turniers. Die gallischen Delegation wehrte sich mit Händen und vor allem Füßen gegen die mit niederbayerischen Vereinsakteuren bespickten gegnerischen Teams - doch ohne großen Erfolg. Es setzte sechs Pleiten in sechs Begegnungen.

Den Ruf als beste Hobby-Mannschaft von Emmerting verteidigte Gauloises gegen die herausfordernden Ghetto People. Wir gewannen die Großfeld-Begegnung im Vorfeld des Sommerfestes klar mit 9:2Jupper schnürte einen Viererpack, Tom, Tobi, Gerald, Kalle (nach Eckball von Gerald per Kopf) sowie Bert trafen. Vor allem für den Manager war es ein vielumjubeltes Tor. Er schlenzte die Kugel aus rund 25 Metern hoch ins Tor.

Beim DJK-Kleinfeldturnier im heimischen Waldstadion enttäuschten wir auf der ganzen Linie. In allen vier Spielen gelang kein einziges Tor. Am Ende stand Platz 7 zu Buche.

Beim Puckjäger-Turnier hatten wir mit großen personellen Sorgen zu kämpfen, so dass wir uns für jedes Spiel neue Aushilfskräfte organisieren mussten. Dass da keine gute Leistung zustande kommen kann, versteht sich von selbst. Platz 7 spricht Bände.

Unser erstes Flutlichtspiel absolvierten wir an Allerheiligen. Gegner war die Reischacher Hütte, die das Rückspiel mit 3:1 gewann. Durch einen strammen Schuss von der 16-Meter-Linie hatte Kipf zwischenzeitlich den Ausgleich erzielt. Mehr war aber in dem Spiel für uns nicht drin.

Mehr zur gallischen Geschichte findet sich unter historie.

Donnerstag, 4. April 2019

25-Jahr-Feier im Juli: Wenige Plätze noch frei!

Das Haus Sonnenlehenlehen macht einen sehr guten Eindruck.
Die große Sause rückt näher, in knapp drei Monaten ist es soweit: Gauloises Emmerting wird sein 25-jähriges Jubiläum vom 12. bis 14. Juli im schönen Ferienhaus Sonnenlehen feiern. Wer noch mitkommen und mitfeiern möchte, sollte sich mit seiner Anmeldung sputen: Es sind nur noch wenige Schlafplätze frei.

Die Villa steht in Großgmain im Salzburger Land und bietet ein spezielles Ambiente für das ganz besondere gallische Jubiläum. Traumhaft und idyllisch ist die Lage: Die Villa ist umgeben von Bergen. Auf fast einem Hektar gibt es gepflegte Grünflächen, einen plätschernden Bach, Skulpturen und einen Vorgarten, der so groß wie ein Fußballfeld ist. Innen ist es mit wunderschönen Antiquitäten urig eingerichtet (Mehr Infos und Bilder).

Es gibt vielfältige Freizeitmöglichkeiten: So können die Gallier vor Ort ins Schwimmbad gehen, einen Imker besuchen, in der Nähe Fußballgolf spielen, zum Rafting gehen, oder einen Ausflug an den Königssee (zur Bootsfahrt), nach Berchtesgaden (Sommerrodelbahn) oder nach Bad Reichenhall oder Salzburg (ins Casino) machen. Selbst der Garten der Unterkunft bietet genügend Platz für sportliche Aktivitäten wie Fußballtennis.

Noch ein paar Plätze frei

Die Villa verfügt über Schlafplätze für 28 Personen, zudem gibt es 4 Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Speicher. Aktuell sind 27 Gallier angemeldet. Davon 17 Erwachsene und 10 Kinder: Es sind dies die Familien Lopo, Forsti, Kalle (jeweils vierköpfig) und Morse (dreiköpfig) sowie Steini (vierköpfig), Bert und Toss (jeweils samt Freundin) sowie Michi, Jens und Schos. El Presidente lässt es sich nicht nehmen, extra für die Jubiläumsfeier aus Brasilien zu kommen. Er bringt auch eine Begleitung mit.

Sie alle haben ihren Beitrag schon bezahlt. Da der Vermieter pro Person abrechnet, kann der ursprüngliche Plan der Gauloises-Vorstandschaft, das Haus solidarisch zu finanzieren, nicht umgesetzt werden.

5 Plätze sind somit noch frei. Es können sich also noch Gallier bei Jens anmelden. Es gab ja einige Gauloises-Mitglieder, die bislang noch keine endgültige Entscheidung fällen konnten oder wollten. Der Preis für zwei Übernachtungen im Sonnenlehen beträgt 65 Euro pro Erwachsenem und 48 Euro pro Kind.

Hinzu kommen noch Verpflegungskosten. Da es sich um ein Selbstversorger-Haus handelt, müssen sich die Gallier wie bei den früheren Feierlichkeiten selbst um Getränke und Essen kümmern. Diesmal gibt es aber einen Kasten Bier als Begrüßungsgetränk sowie eine Geburtstagstorte. Weitere Vorteile der Unterkunft:

  • Elf Schlafzimmer, alle mit einem besonderen Charme
  • Sieben Balkone mit Tischen und Stühlen
  • Zwei Küchen, in denen sich gut kochen lässt
  • Drei Wohnzimmer
  • Vier Badezimmer, allesamt ausgestattet mit Duschen. Drei davon haben sogar Badewannen.
  • Fünf Toiletten
  • Ein Jacuzzi unter einem Dachfenster für Mondschein und Romantik
  • Drei Terrassen
  • Eine Ludwig-XIV-Bar in einem Salon, der auch über einen schönen Kamin verfügt
  • Eine Lese-Ecke mit Platz für zehn Leute direkt am Salon
  • Ein großer Garten, das Grundstück ist 7500 Quadratmeter groß.
  • Zwei Rechner für Kundenbedarf: Ein PC mit Full-HD 32 Zoll-Bildschirm und einen Mini Mac
  • Digital Satelliten TV System und Full-HD-Fernseher mit Blu-Ray- oder DVD-Player in mehreren Zimmern. Über 100 Blu-Rays und DVDs.
  • Gratis WLAN mit 14 MB/s im ganzen Haus
  • Drei Waschmaschinen und ein Trockner, den Gäste benutzen können
  • Bettwäsche und Handtücher sind vorrätig
  • Die wichtigsten Zutaten wie Essig, Öl und Gewürze sowie zahlreiche Kochgeräte stehen zur Verfügung. Ebenso mehrere Sätze Geschirr.
  • Putz- und Waschmittel
  • Zwei Grillstationen und Grills mit Reserve-Gasflasche
Das Landhaus Sonnenlehen (vorne) ist umgeben von Bergen. (c) Vermieter

Montag, 1. April 2019

Jens ist nun rasender Reporter in Burghausen

Jens ist in die Heimat zurückgekehrt. Davon soll auch Gauloises profitieren. (c) Ulla
Der designierte Gauloises-Mannschaftskapitän Jens lebt nun wieder im Landkreis Altötting. Im März zog der 32-Jährige zusammen mit seiner schwangeren Frau Agi zurück in die Heimat. In Burghausen will die Familie ein Eigenheim bauen und sesshaft werden.

„Es ist schön, wieder nach Hause zu kommen. Wir hatten schon länger den Plan, in die Heimat zu ziehen. Nun hat sich eine neue berufliche Möglichkeit aufgetan, so dass wir den Schritt gehen können“, berichtet Jens.

Nach sechs Jahren in München hat der Gallier der Landeshauptstadt den Rücken gekehrt – und auch sein gewohntes berufliches Umfeld verlassen. Seit 2013 war er bei EVISCO angestellt und hatte als Videojournalist für den FC Bayern München gearbeitet. Nach seinem Volontariat zunächst als technischer Supervisor bei der FC-Bayern-Spieltagsshow, später als verantwortlicher Aufnahmeleiter der Newssendungen beim klubeigenen Fernsehsender „FC Bayern.tv live“. Jens war nah dran an den Fußball-Superstars und fuhr selbst als Mitglied des Media-Teams mit in zahlreiche Trainingslager – etwa nach USA, Abu Dhabi, China und Singapur.

„Es war eine spannende Zeit und es hat mir viel Spaß gemacht, Einblicke beim FC Bayern zu bekommen, die nicht viele kriegen. Aber es war auch immer sehr anstrengend, von daher war es nun einfach an der Zeit, beruflich etwas anderes zu machen“, erläutert der stellvertretende Gauoises-Kapitän.

Arbeit im Home office

Sein Umzug bringt es mit sich, dass er journalistisch umsattelt: Jens wechselt vom Video-Bereich in die schreibende Zunft. Seit heute ist er rasender Reporter für die lokale Online-Plattform innsalzach24.de, die zur OVB24 GmbH und somit zu Ippen Digital gehört, dem Online-Ableger der großen Ippen Verlagsgruppe.

Seine Aufgabe besteht darin, die Region Inn-Salzach, also die Landkreise Altötting und Mühldorf, journalistisch zu betreuen und über lokale Themen zu berichten, die die Menschen, die dort leben, bewegt. Als einer von derzeit sieben Reportern begibt er sich auf die Suche nach Geschichten und besucht Pressekonferenzen und Veranstaltungen jeglicher Art in der Region.

Seinen Job kann Jens von Zuhause aus in Home office machen, dabei steht er in engem Kontakt mit dem zentralen Newsdesk in Rosenheim, von wo aus die verschiedenen Plattformen innsalzach24.de, chiemgau24.de, BGL24.de oder rosenheim24.de gemanagt werden. Für die Dienstreisen stellt ihm sein neuer Arbeitgeber ein auffälliges Firmenauto zur Verfügung, das der Gallier aber auch privat nutzen kann.

Heute ist sein erster Arbeitstag. In der Einarbeitungsphase soll der 32-Jährige zunächst täglich nach Rosenheim pendeln und im Mai den Reporter in Traunstein begleiten, so dass er im Juni mit dem Home office loslegen kann. „Ich freue mich auf den neuen Job, denn ich kann selbstständig arbeiten und habe viele journalistische Freiheiten“, erzählt Jens, der zunächst wieder bei seiner Mama Ulla in Burghausen wohnt.

Einfamilienhaus mit sechs Zimmern

Einen Steinwurf entfernt wollen er und Agi ihr Eigenheim bauen. Es soll ein Einfamilienhaus werden mit sechs Zimmern auf zwei Etagen, da das frisch vermählte Ehepaar, das im Oktober geheiratet hat, in diesem Sommer Nachwuchs erwartet. Zwei Wochen vor den gallischen Jubiläumsfeierlichkeiten von 12. bis 14. Juli in der Villa in Großgmain (Salzburger Land) soll es mit der Niederkunft soweit sein.

„Im Herbst soll das Projekt Hausbau dann anlaufen. Jetzt konzentrieren wir uns erst mal darauf, dass ich im neuen Job Fuß fasse und alles mit unserem Kind klappt. Aber das große Ziel ist, im Frühjahr 2020 in den eigenen vier Wänden zu sein“, erläutert Jens.

Von seiner Rückkehr in die heimatlichen Gefilden soll auch Gauloises profitieren. Zum einen fußballerisch, da er gemeinsam mit Fritzi nun wieder bei der DJK Emmerting in den Vereinsfußball eingestiegen ist, zum anderen organisatorisch. „Ich kann nun vor Ort Dinge regeln, die für unsere Mannschaft wichtig sind. Beispielsweise wenn wir ein Kleinfeld-Duell oder einen Freizeitkick austragen wollen“, sagt Jens. Da trifft es sich gut, dass er künftig noch mehr Verantwortung übernimmt: Nach einer Übergangsphase wird Jens Toss als gallischen Mannschaftsführer und Kapitän beerben.

Samstag, 30. März 2019

Im Video: Die größten Fehlschüsse und Pannen aus der Anfangszeit

Seit 25 Jahren frönt Gauloises Emmerting dem gepflegten Hobbyfußball. Manchmal sieht es nach Fußball aus, was die Gallier aufs Spielfeld bringen - doch oftmals eben überhaupt nicht.

Nachfolgend ein Video, das eigentlich unter Verschluss gehört. Da aber Gauloises auch über sich selbst lachen kann, gibt es hier das „Best of“ der gallischen Fehlschüsse aus der Anfangszeit! Es entstammt der DVD, die Kopy 2004 zum 10-jährigen Jubiläum angefertigt hat. Zur gallischen Video-Seite!

Mittwoch, 27. März 2019

Zehn schöne Jahre im Mehringer Exil

Die Gallier veranstalteten viele Freizeitkicks in Mehring. Hier eine Aufnahme vor dem Wettkampf 2009.
Gauloises Emmerting feiert 2019 das 25-jährige Jubiläum. Deshalb lassen wir die gallische Geschichte in einer Zeitreise durch die Jahre Revue passieren und erinnern an unvergessliche Erlebnisse und Meilensteine. Auch berichten Gallier in ihrem persönlichen Rückblick über die schönsten Momente.

Heute blicken wir auf zehn Jahre Mehringer Exil zurück. Gauloises ist eine Mannschaft aus Emmerting, doch viele Jahre war ihre Heimspielstätte in Mehring. Genauer gesagt: Von 2004 bis 2014 trugen die Gallier ihre Heimspiele und eigenen Turniere am Sportplatz des Nachbarortes aus. Noch immer ist die Verbundenheit zu Mehring groß, denn im ansässigen Sportheim finden bis heute die gallischen Weihnachtsfeiern statt.

Der Umzug nach Mehring erfolgte 2004, nachdem Gauloises sein zehnjähriges Jubiläum groß am Emmertinger Sportplatz gefeiert hatte: Es gab ein Fußballturnier, dazu Party und Konzert im Zelt am Sportheim. Dass die Freizeitmannschaft auf dem Hauptplatz ihr Turnier ausrichtete, schmeckte einigen bei der DJK und deren Fußballabteilung nicht. Das führte zu erheblichen Spannungen, und so schauten sich die Hobbykicker nach einer neuen Heimspielstätte um. Die fanden sie schnell in Mehring. Im Nachbarort und beim dort ansässigen Sportverein fühlten sie sich willkommen, aufgenommen und schnell akzeptiert. Auch mit Jacqueline und Bernhard, den Pächtern des Sportheims, verstanden sich die Gallier sogleich prächtig.

Von 2009 bis 2012: Neun Siege am Stück!

Heute vor 14 Jahren stand die erste Partie in Mehring an: Am Ostersonntag (27. März) 2005 ging es auf dem Großfeld gegen die Reischacher Hütte. Und es wurde zu einem legendären Spiel, denn Lopo erzielte seinen ersten Kopfballtreffer. Zwar verloren die Gallier mit 3:5, doch die Premiere in der neuen Heimat war rundum gelungen, da organisatorisch alles perfekt lief.

Plausch am Baum: Manager Bert und Michi 2011.
Insgesamt 13 sportliche Wettbewerbe richtete Gauloises in den zehn Jahren in Mehring aus. Darunter waren neun Freizeitkicks oder Kleinfeld-Turniere, Großfeld-Spiele gegen die Reischacher Hütte und Cosmos Heimhart und Kleinfeld-Duelle mit Inter Bavaruss sowie Haindl Allstars. Und es wurde wild gefeiert bei drei Sommerfesten und diversen Weihnachtsfeiern, die nach wie vor im Mehringer Sportheim stattfinden.

Die sportliche Bilanz ist sehenswert: 20 Siege stehen 13 Pleiten bei fünf Unentschieden gegenüber. Zwischen 2009 und 2012 blieben die Gallier in Mehring gar verlustpunktfrei und legten eine unglaubliche Serie von neun Siegen am Stück hin. Doch es gab auch schockierende Momente: So zogen sich sowohl Diego (2011) als auch Timo (2006) Kreuzbandrisse zu.

Alles in allem machte es großen Spaß, in Mehring zu spielen und zu feiern. Und auch heute ist es nicht ausgeschlossen, dass die Gallier dort mal wieder kicken werden. Zuletzt haben sie öfter in Emmerting gespielt – im vergangenen Jahr auf dem Kleinfeld gegen Zuzeldroom und Meister Peter Burghausen.

Im September 2014 hatte Gauloises erstmals nach 2004 wieder im Waldstadion gespielt: Auf dem B-Platz richteten die Gallier das Jubiläumsturnier anlässlich des 20-jährigen Bestehens aus. Es war eine Rückkehr zu den Wurzeln nach zehn langen, aber auch sehr schönen Jahren im Mehringer Exil.

Mehr zur gallischen Geschichte findet sich unter historie.

Sonntag, 24. März 2019

Soccer-Sommerturnier am 29. Juni

Ein neuer Termin für den gallischen Terminkalender: Die Gendorfer Soccer richten wieder ein Sommerturnier aus - und zwar am 29. Juni. Damit stehen für Juni zwei Optionen zur Auswahl, da eine Woche zuvor (22. Juni) die Black Shoes Braunau zum Kicken auf das Grün bitten.

Nach den spielfreien Februar, März und April soll für das gallische Team aber schon im Mai der Ball rollen. Angedacht ist, ein Kleinfeld-Duell in Emmerting auszutragen - und zwar zu einer Zeit, wo in Burghausen die Maiwiesn stattfindet, damit nach der Partie ein gemeinsamer Besuch des Volksfests möglich ist. Der genaue Termin steht noch nicht, ebenfalls noch ungeklärt ist, gegen welche Mannschaft gespielt wird.

Soccer-Trophäe künftig im Februar

Die Gendorfer Soccer haben übrigens auch schon den Termin für ihr nächstes Hallenturnier bekannt gegeben. Die Soccer-Trophäe wird künftig nicht mehr im März steigen, sondern schon im Februar, kündigte Soccer-Chef Roberto an. Im Jahr 2020 wird der Budenzauber am 15. Februar über die Bühne gehen.

Die gallische Planung für das Jahr 2019 sieht derzeit wie folgt aus:

Mai
Im Mai könnten die Gallier wieder ein Kleinfeld-Duell in Emmerting austragen. Es wird versucht, das Spiel mit einem gemeinsamen Besuch der Burghauser Maiwiesn zu verbinden.

22. oder 29. Juni
Die Black Shoes Braunau haben auf ihrer Facebook-Seite angekündigt, am 22. Juni ein Turnier ausrichten zu wollen. Die Frage ist nur, ob es ein Hobbyfußballturnier wird oder ein Bubble-Soccer-Turnier. So oder so könnte das für Gauloises ein gute Option sein. Eine weitere Alternative ist das beliebte Soccer-Sommerturnier, das am 29. Juni über die Bühne geht.

12. bis 14. Juli
Gauloises feiert sein 25-jähriges Jubiläum mit einem Wochenende im Landhaus Sonnenlehen. Die Villa steht in Großgmain im Salzburger Land, ist 800 Jahre alt und bietet daher ein spezielles Ambiente für das ganz besondere große Fest.

September
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums könnte im September ein Jubiläumsturnier ausgetragen werden. Voraussetzung ist aber, dass sich noch ein Freiwilliger findet, der sich mit Forsti und Michi um die Ausrichtung des Wettkampfs kümmert. So wurde es bei der Weihnachtsfeier entschieden. Alternativ könnte Gauloises wieder ein Kleinfeld-Duell auf die Beine stellen.

Oktober
Ein Städtetrip im Oktober soll das Jubiläumsjahr abrunden, haben die Gallier auf ihrer Weihnachtsfeier beschlossen. Als Reiseziele kommen Prag, Wien, Freiburg und Innsbruck in Frage. Die endgültige Entscheidung wird via Doodle gefällt.

November
Im November könnte es wieder einen Hallen-Freizeitkick gemeinsam mit den Soccer geben. Kommt das nicht zustande, bleibt der Monat spielfrei.

Dezember
Den Abschluss des Jahres bildet traditionell die Weihnachtsfeier.

Donnerstag, 21. März 2019

Jens und Fritzi spielen wieder für die DJK

Fritzi und Jens wollen nun auch
die Gegner der DJK nass machen.
Die Hobbyfußballmannschaft von Gauloises Emmerting hat neuerdings drei Vereinsspieler in ihren Reihen. Neben Maria nehmen nun auch Jens und Fritzi am aktiven Fußball teil. Die beiden schnüren ihre Schuhe wieder für die DJK Emmerting, für die sie schon früher zusammen gespielt haben.

Ihre Vereinslaufbahn können die Gallier nach jahrelanger Pause fortsetzen, da sie zurück in der Heimat sind. Während Fritzi schon etwas länger wieder in Burghausen lebt, organisieren Jens und Frau Agi gerade ihren Umzug in die Salzachstadt. Im April treten die zwei Gauloises-Spieler neue Jobs an (Berichte dazu folgen).

Für Jens stand schnell fest, dass er wieder in den Spielbetrieb einsteigt. „Ganz ohne regelmäßigen Fußball geht es noch nicht bei uns“, erläutert der stellvertretende Gauloises-Kapitän und spricht zugleich für Fritzi. Beide hatten in München regelmäßig zusammen gekickt – für „De Gschmeidigen“ in der Royal Bavarian League, der obersten Hobbyliga. Dort spielten auch Maxi und Benni Eglseer mit, der schon mal bei Gauloises ausgeholfen hat.

Als Fritzi hörte, dass Jens wieder bei der DJK anheuern möchte, schloss er sich mit an. „Ich habe gemerkt, dass ich regelmäßigen Sport brauche, sonst werde ich unausstehlich“, kommentiert der Stürmer süffisant.

Die fünf, sechs Wettkämpfe, die Gauloises im Jahr absolviert, wenn es gut läuft, sind nicht genug für die spielfreudigen Jens und Fritzi. So will das gallische Duo nun in der anstehenden Rückrunde mithelfen, dass die DJK den Kampf um den Klassenerhalt in der A-Klasse 4 meistert. Der Verein ist stark gefährdet, aktuell beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz nur zwei Punkte.

Am Wochenende feierten sie ihr Comeback: Im Vorbereitungsspiel der ersten Mannschaft ging es auf heimischer Anlage gegen den C-Klassisten DJK Raitenhaslach. Die Emmertinger, die von Robert Judenhofer trainiert werden, wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten mit 2:1.

Fritzi lief wie bei Gauloises im Sturm auf, spielte aber auf der linken Außenbahn. Er bereitete das erste Tor vor und wurde nach etwa einer Stunde ausgewechselt. „Es ist bei mir noch viel Luft nach oben, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, mal wieder mit elf Mann auf dem Großfeld zu spielen“, bilanziert der Angreifer.

Jens wiederum bezog seine angestammte Position in der Innenverteidigung und spielte die Partie komplett durch. „Ich war zufrieden, aber ich habe schon gemerkt, dass mir der Rhythmus fehlt. Das ist aber auch nicht verwunderlich, denn ich war nur zwei Mal im Training“, erläutert der Gallier.

Bis zum Rückrundenstart bleibt noch etwas Zeit, um sich in Form zu bringen. Am 31. März tritt die DJK in Kraiburg zum ersten Punktspiel im Jahr 2019 an. Wohl mit Fritzi und Jens als neue Stützen in der Startelf.

Montag, 18. März 2019

Zu wenige Spieler für K.F.F.-Frühjahrsturnier

Nach Februar und März bleibt auch der April spielfrei für die Hobbyfußballer von Gauloises Emmerting. Beim Frühjahrsturnier von K.F.F. Mettenheim am 27. April werden sie nicht mitspielen, weil zu wenige Spieler zur Verfügung stehen. Das ergab die Doodle-Abstimmung, die gestern zu Ende ging.

Sechs Gallier signalisierten grünes Licht für ihren Einsatz beim Mettenheimer Wettkampf. Weit mehr, nämlich zehn Spieler, übermittelten ein „Ich kann leider nicht.“ Somit wurde die Mindestkadergröße von zehn Spielern weit verfehlt. Das K.F.F.-Turnier muss (einmal mehr) ohne Gauloises über die Bühne gehen.

Im Mai soll dann endlich wieder der Ball für das gallische Team rollen. Angedacht ist, ein Kleinfeld-Duell in Emmerting auszutragen, und das Spiel mit einem Besuch der Burghauser Maiwiesn zu verbinden.

Samstag, 16. März 2019

Video: Schöne Spielzüge und tolle Tore aus der Anfangszeit

Seit 25 Jahren frönt Gauloises Emmerting dem gepflegten Hobbyfußball. Manchmal sieht es sogar nach Fußball aus, was die Gallier aufs Spielfeld bringen.

Glanzlichter aus der Anfangszeit sind im nachfolgenden Video zu sehen - genauer gesagt schöne Spielzüge und tolle Tore. Es entstammt der DVD, die Kopy 2004 zum 10-jährigen Jubiläum anfertigte. Zur Video-Seite!

Mittwoch, 13. März 2019

Erste Entscheidungen im Managerspiel sind gefallen

Michi, Spielleiter des gallischen Managerspiels, lobt die starke Saisonleistung der beiden Maiers.
Luca und Jürgen Maier setzen im Gallischen Kicker-Managerspiel in dieser Saison die Maßstäbe: Luca ist klar auf Meisterschaftskurs und sein Vater Jürgen ist der Einzige, der zumindest noch theoretisch die Chance hat, ihn aufzuhalten. Auch im Kampf um den Aufstieg scheint einiges entschieden: Ketti und Werner haben ihre Fahrkarte für die kommende Spielzeit im Oberhaus bereits sicher gebucht.

Mit 1.051 Punkten führt Luca derzeit die „Gallische Eliteliga“ an. Seit dem 1. Spieltag ist er fast ununterbrochen Tabellenführer, und die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass er seine Führung noch einmal abgibt. Nur am 10. Spieltag stand jemand vor Luca – und das war sein Vater Jürgen. Maier senior (970 Punkte) ist auch nach dem 25. Spieltag Lucas ärgster Verfolger, hat aber bereits 81 Punkte Rückstand.

Mit etwas Abstand belegt Jens (907) einen starken 3. Platz, ohne aber eine realistische Chance zu haben, noch in den Meisterschaftskampf eingreifen zu können. Dahinter kommt Toss (901), der sich in der Rückrunde stetig nach vorne gearbeitet hat. Auf den Plätzen 5 bis 8 stehen Lucijan (878), Becki (836), Philipp (802) und Vorjahresmeister Seppo (783). Sie alle haben den Klassenerhalt so gut wie geschafft.

Dahinter kämpfen drei Manager um den heiß begehrten Platz 9, der den Verbleib in der Liga sichert: Fritzi (719) hat nach einer starken Rückrunde aufgeholt und steht nun seit dem 2. Spieltag erstmals wieder auf einem Nichtabstiegsplatz. Nach der Hinrunde hatte er schon fast aussichtslos 99 Punkte zurückgelegen.

Um den Klassenerhalt zittern müssen Kalle (698) und Doc Scheiz (677). Michi (588) hingegen ist weit abgeschlagen und steht als Absteiger eigentlich fest. Aber nur eigentlich, denn als Spielleiter hält sich Michi selbstverständlich die Option offen, die Regeln vernünftigerweise dahingehend zu ändern, dass „der Spielleiter aufgrund seiner herausgehobenen Stellung von so enormer Bedeutung für das allgemeine Wohl des Spiels und all seiner Teilnehmer“ automatisch als Manager in der „Gallischen Eliteliga“ gesetzt ist. Alle einverstanden? :-)

Ketti neuer Spitzenreiter im Unterhaus

In der „Besten Gallischen Liga“ hat Ketti (912 Punkte) am vergangenen Wochenende den zuvor seit 14 Spieltagen führenden Werner (899) an der Spitze abgelöst. Beide können bereits jetzt fest für den Aufstieg planen, da Julia (795) auf dem dritten Aufstiegsplatz und Andreas (763) auf dem ersten Nicht-Aufstiegsplatz bereits 104, bzw. 136 Punkte hinter dem Zweiten zurückliegen. Gute Chancen, den 3. Platz zu ergattern, haben auch noch Maxi (742) und David (736), der immerhin an den ersten fünf Spieltagen Erster war.

Für Nicole (688), Manni (674), Lopo (657), Diego (638) und Franziska (612) auf den Plätzen 7 bis 11 ist der Abstand auf Rang 3 wohl schon zu groß. Die Ränge 12 bis 17 belegen Forsti (540), Benedikt (516), Birgit (510), Fabi (435), Minh (418) und Felix (417).

Ligenvergleich: Elite-Liga hat Nase klar vorne

Wie gut die Maier-Familiy in dieser Saison aufgestellt hat, lässt sich auch daran erkennen, dass selbst Jürgen – obwohl 81 Punkte hinter Luca zurück – nicht nur die Verfolger in der „Gallischen Eliteliga“ deutlich auf Abstand hält, sondern auch klar die „Beste Gallische Liga“ anführen würde. Auch an ihnen liegt es, dass Liga 1 im internen gallischen Ligen-Vergleich klar die Nase vorne hat. Unter insgesamt 9.299 teilnehmenden Ligen belegt die „Gallische Eliteliga“ mit 817,8 Durchschnittspunkten nach 25 Spieltagen Rang 2.188 und liegt damit deutlich vor der „Besten Gallischen Liga“ mit 644,0 Punkten im Schnitt und Platz 8.726.

Toss und Lucijan mit einem Beim im Pokalfinale

Diese Tendenz macht sich auch im Gallischen Pokal-Wettbewerb bemerkbar, wo drei Manager aus der „Gallischen Eliteliga“ im Halbfinale stehen – und nach dem Hinspiel zwei jener drei beste Chancen haben, das Finale zu erreichen: Toss legte gegen Jens mit 46:38 vor, Lucijan besiegte den einzigen Teilnehmer aus der „Besten Gallischen Liga“, Werner, mit 40:28. Das Rückspiel findet am 26. Spieltag statt. - Michi -

Sonntag, 10. März 2019

Diego: "Da war mir Gauloises wichtiger als die DJK!"

Gauloises Emmerting wird 25 Jahre alt. Jedes Mitglied hat dazu beigetragen, dass es zu diesem beachtlichen Jubiläum kommt. Jeder Gallier hat die Mannschaft auf seine Art geprägt und jeder hat seine persönlichen Höhepunkte mit ihr erlebt. Über die schönsten Momente berichten Gallier in ihrem persönlichen Rückblick.

Diego notiert 102 Einsätze. Schwere
Knieverletzungen ließen nicht mehr zu.
Name: Diego
Rückennummer: 18
Bei Gauloises seit: 2003
Einsätze / Tore: 102 / 19
Letzter Einsatz: 20.08.2011
Geburtsjahr: 1986
Wohnort: Emmerting
Weitere Infos im Spielersteckbrief!

Was verbindest Du mit Gauloises?


Kurz gesagt: Spaß am Fußball! Früher als aktiver Vereinsfußballer bei der DJK hatte man einen gewissen Druck: Man musste immer ins Training gehen, durfte vor den Spielen nicht zu lange um die Häuser ziehen und musste nüchtern zu den Spielen zu kommen. Bei Gauloises ist das viel lockerer: Ich konnte einfach nur Fußball spielen - egal, ob ich vorher ein paar Bierchen zu viel hatte oder nicht. Außerdem sind Charaktere am Start, die man so im aktiven Fußball nicht findet. Deswegen macht es so richtig viel Spaß. Zum Team stieß ich ja durch meinen Bruder Bert: erst als Mann an der Pfeife bei den Spielen und dann als Spieler.

Was war das sportliche Highlight für Dich?


Ganz klar: Unser 1. Freizeitkick in Mehring am 1. Oktober 2005. Ich erinnere mich noch gut: Einen Tag vorher hatte ich meinem Trainer bei der DJK für das Spiel gegen TSV Feichten verletzungsbedingt noch abgesagt, weil mein Außenband lädiert war. Doch dann habe ich beim Freizeitkick mitgespielt und sogar einen Hattrick gegen Kaufland erzielt. Es war ein schönes, kurzes Gaudi-Turnier mit vielen geilen Aktionen. Und da war mir Gauloises wichtiger als die DJK!

Was war das nichtsportliche Highlight für Dich?


Das war 2009, als wir in Pfaffenzell bei Viechtach unser 15-jähriges Jubiläum gefeiert haben. Es war ein geiles Wochenende mit allen Beteiligten. Unvergesslich die Party, die Dartmeisterschaft und das Minigolf-Turnier, das ich gewinnen konnte. Wir hatten drei schöne Tage mit vielen Gesprächen und tollen Aktionen.

Was erwartest Du für die Zukunft?


Da ich nach meinen zwei schweren Knieverletzungen nicht mehr mitspiele, erwarte ich aus fußballerischer Sicht nicht viel von der Zukunft. Ich hoffe, dass Gauloises noch lange bestehen wird und wir noch viel miteinander feiern werden.

Was war für Dich das "schönste Spiel"? Und warum?


Im Grunde war es das gesamte DJK-Kleinfeldturnier am 6. Juli 2002. An dem Tag fing nämlich meine Karriere im gallischen Team an, ich hatte meinen ersten Einsatz. Damals als 16-Jähriger und noch Schulz Andreas genannt, da mein Spitzname "Diego" erst ein Jahr später im A-Jugend-Training aufkommen sollte. Dass ich auch 17 Jahre danach Teil von Gauloises bin, obwohl ich nicht mehr mitspiele, find ich schön. Wobei: Wer weiß, vielleicht wird’s ja doch nochmal ein Comeback geben...

Donnerstag, 7. März 2019

Das waren die Jahre 1998 und 1999

Gauloises Emmerting feiert 2019 das 25-jährige Jubiläum. Deshalb lassen wir die gallische Geschichte in einer Zeitreise durch die Jahre Revue passieren und erinnern an unvergessliche Erlebnisse und Meilensteine. Auch berichten Gallier in ihrem persönlichen Rückblick über die schönsten Momente.

Heute blicken wir auf die Jahre 1998 und 1999 zurück. Die Texte stammen überwiegend aus der gallischen Chronik.


1998: Eigenes Bankkonto und neue Leibchen


Manager Bert eröffnete 1998 bei der Raiffeisenbank ein eigenes Konto für Gauloises Emmerting, auf das die Spieler seitdem regelmäßig einen Mitgliedsbeitrag einzahlen. Wir schafften uns einheitliche Leibchen an. Sdumka fertigte die zweite Gauloises-Fahne an.

Die Emmertinger Ortsmeisterschaft war für uns wieder ein kleiner Erfolg. In einer starken Gruppe wurden wir nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses Dritter und so gingen wir ins Spiel um Platz 5, das wir gewannen. Bei diesem Turnier trugen wir erstmals unser neues Outfit: marineblaue Shirts mit weißen Hosen.

Bei der Burghauser Stadtmeisterschaft versuchten wir unser Glück, doch zu starke Gruppengegner und eine falsche Taktik unseres Kapitäns (das Hirngespinnst der zwei Blöcke) führten uns auf den letzten Platz.

Durch unsere schlechte Leistung beim Garchinger Jugendclub-Turnier verloren wir den Wanderpokal und erreichten nur Platz 3.

Die Highlights des Jahres waren die Spiele gegen Mighty Altöttings. Im strömenden Regen am Ostersonntag trennten wir uns in Emmerting durch einen Doppelpack von Scheiz 2:2, im Rückspiel in Töging konnten wir ein 1:5 ausgleichen (Tore: Lopo, 2 x Steini, Kipf, Berges), doch im Elfmeterschießen (6:9) scheiterten wir dann.

Voller Erwartung reisten wir im April zum FSC Hart, um mit diesem renommierten Freizeitverein unsere Kräfte zu messen. In einem kuriosen Spiel behielten die Gastgeber mit 4:3 die Oberhand. Dabei erzielte Kipf ein direktes Anstoßtor und Michi schlug zwei Mal zu. Unvergessen auch das Eigenkopfballtor von Keeper Kopy.

Garchinger Kameraden formierten sich im Juli zu Lucky Strike Garching und forderten uns heraus. Mit einem 11:3-Sieg zeigten wir ihnen ihre Grenzen auf. Tore: Scheiz, Lopo, 4 x Steini, Nino, 2 x Noll, Michi, Eigentor.

In dem von uns veranstalteten "2. Knickfußcompetition" feierten wir eine erfolgreiche Titelverteidigung, die die organisatorischen Probleme vergessen ließ. Acht Teams waren gemeldet, aber es erschienen nur sieben.

Beim großaufgezogenem Kleinfeldturnier der Puckjäger Gendorf belegten wir den 9. Platz von 15 Teilnehmern. Individuelle Fehler in entscheidenden Spielen verbauten uns eine bessere Plazierung.

Im August fand ein Testspiel gegen die Vereinsmannschaft des SV-DJK Emmerting statt. Wir vereinbarten ein Spiel gegen die Reserve, doch zu unserer Überraschung standen einige Spieler der 1. Mannschaft auf dem Platz. Wir gingen mit einer 1:4-Niederlage vom Feld, dennoch waren wir mit unserer Leistung sehr zufrieden.

Beim Hallenturnier des Roten Stern Burghausen, dem Silvestercup, konnten wir dort wieder Land gewinnen. Als Viertplatzierte traten wir die Heimreise an. Bei diesem Wettkampf konnten wir ein Jubiläum feiern: Das Halbfinalspiel war das 100. Spiel von Gauloises.


1999: Auf Kunstrasen, Hartplatz und im World Wide Web


Vier Spiele auf dem Großfeld standen 1999 auf dem Programm – immer gegen einen anderen Gegner. Noch dazu bewegten wir uns auf neuem Terrain: So spielten wir auf Kunstrasen und auf einem Hartplatz. Im Januar brachte Kalle eine gallische Webseite an den Start, die er in den Monaten zuvor kreiert hatte und über Jahre hinweg betreuen sollte. Sie war unter www.emmerting.de aufrufbar. Sdumka präsentierte bei der Hallenortsmeisterschaft seine dritte Gauloises-Fahne. Erstmals wurde der "Gallier des Jahres" gekürt.

Bei der Emmertinger Ortsmeisterschaft trumpften wir groß auf. Kantersiege glückten gegen die Kickboxer (8:0) und Elferradt (6:0). Dabei gelang Aushilfsspieler Thomas Beck ein legendäres Tor: Er traf direkt vom Anstoßpunkt weg. Am Ende stand Platz 6 zu Buche. 

Das Großfeld-Spiel gegen Mighty Altöttings hatten wir im Griff. Mit 4:1 fiel der Erfolg deutlich aus und um ein Haar hätten wir zu Null gespielt. Der Ehrentreffer fiel in der 92. Minute. Unsere Tore schossen Scheiz, Berges, Toss und Michi.

In der Harter Festung gab es erneut eine knappe Pleite (2:3). Tom und Michael Müller, der aushalf, erzielten die gallischen Treffer gegen den FSC.

Im Juli fand ein Spiel gegen „Weißbier 04“ statt, das ebenfalls mit 2:3 verloren ging. Scheiz und Kipf zeichneten sich für die Tore verantwortlich. Für ein Schock-Erlebnis sorgte Lopo, der sich verletzte und auf der Weihnachtsfeier sein Karriereende verkündete. Gottseidank kehrte er Monate später ins Team zurück.

Im August fühlten wir der Reserve des SV DJK Emmerting auf den Zahn. Wir hielten lange gut mit und führten nach Toren von Steini und Tobi mit 2:1 – mussten uns aber am Ende mit 2:4 geschlagen geben.

Erstmals auf einem Hartplatz traten wir beim Blitzturnier in Reischach an. In den drei Begegnungen blieben wir ungeschlagen und landeten etwas unglücklich auf dem 2. Platz.

Unsere „3. Knickfuß-Competition“ trugen wir in Garching aus und bereicherten damit das vom Jugendclub Garching veranstaltete Kult im Zelt. Auf ungewohntem Kunstrasen kamen wir lange nicht zurecht. Die Quittung: Fünfter in der Gruppe von sechs Teilnehmern. 

Der Höhepunkt des Jahres war der Erfolg beim bayerischen Qualifikationsturnier zur Deutschen Hobbyfußball-Meisterschaft (Supercup 2000) in Burgkirchen. Wir kamen ins Viertelfinale und schlossen den Wettkampf schließlich als achtbestes Team des Freistaates ab.

Auf der gallischen Weihnachtsfeier wurde der erste "Gallier des Jahres" gekürt. Diese Ehre wurde Lopo zuteil.

Mehr zur gallischen Geschichte findet sich unter historie.

Montag, 4. März 2019

Wann welcher Spieler zu Gauloises kam

Im Laufe der 25 Jahre hat sich das Gesicht der Freizeitfußballmannschaft Gauloises Emmerting gewandelt. Spieler gingen, neue kamen hinzu. Nachfolgend wird aufgeführt, wann welcher Gallier Mitglied wurde:

1994: Steini, Lopo, Toss, Doc Scheiz, Hofi, Kalle, Becks, Berges, Gerald, Timo

1995: Elnino, Michi, Noll, Kipf

1996: Bert, Kopy

1997: Tobi, Ferdi, Jupper

2000: Tom, Schos

2001: Morse

2003: Diego

2006: Majk

2011: Jens, Forsti, Fabi, Heli

2013: Seppo

2014: Fritzi, Maxi

2017: Maria

Bei Alexandra, Sdumka und Shorty kann man nicht genau sagen, seit wann sie (passive) Mitglieder sind.

Freitag, 1. März 2019

Kopy: Nie mehr Burghauser Halle!

Keeper Kopy will nicht mehr beim 1868-Turnier mitspielen. (c) Ulla
Der gallische Schlussmann Kopy zieht Konsequenzen aus seiner beim 1868-Turnier erlittenen Verletzung. „Ich werde nicht mehr in der Burghauser Halle mitspielen. Das ist sicher“, kündigt der „Gallier des Jahres“ an.

Beim Budenzauber des TV 1868 Burghausen Mitte Januar war Kopy im vierten Gruppenspiel gegen Athletic Binblau umgeknickt. Sein linker Knöchel schwoll schnell an, die Diagnose ein paar Tage später lautete schwere BänderdehnungVier Wochen war der BMW-Arbeiter außer Gefecht gesetzt, und noch immer trägt er beim Arbeiten eine Schiene als Schutz und zur Stabilisation.

Wann er ins Tor zurückkehren wird, ist ungewiss. Unwahrscheinlich, dass dies schon beim nächsten geplanten Wettkampf der Fall ist. Am 27. April wollen die Gallier beim KFF-Frühjahrsturnier mitspielen.

Nicht mehr mit ihm zu rechnen ist bei künftigen 1868-Budenzauber. Das liegt weniger am Turnier selbst, sondern mehr an der Besonderheit der Halle. Sie ist quadratisch, was die Feldspieler erfreut, weil der Weg von Tor zu Tor kurz ist. Den Torhütern beschert das aber viel Arbeit, weil aus allen Lagen und allen Distanzen geschossen wird. Beim letzten Turnier fielen in Spielen mit gallischer Beteiligung 43 Tore (14 erzielte und 29 kassierte) - bei sieben Partien also sechs Treffer pro Match. Das sind mehr als bei jedem anderen Turnier.

Je mehr Bälle auf den Kasten kommen, desto häufiger ist der Schlussmann gefordert. Jedes Hechten bedeutet einen schmerzhaften Bodenkontakt. „Es macht als Torwart wenig Spaß“, bilanziert Kopy. „Die Halle ist einfach zu klein, und die Tore sind zu groß.“

Seine generelle Absage an das 1868-Turnier bringt die Emmertinger Freizeitmannschaft künftig in die Bredouille - schließlich steht in Seppo nur noch ein weiterer Torhüter im Kader. Und sollte dieser für die Burghauser Turniere ausfallen, müssten die Gallier ganz ohne erfahrenen Schlussmann antreten. Ob sie dann beim anspruchsvollen Wettkampf noch mithalten können, ist fraglich. Diesmal fiel es schon schwer, sie wurden Siebte. Dabei machte Elnino, der nach Kopys Verletzung im Tor einsprang, seine Sache eigentlich gut.

Was Kopy zudem besonders wurmt, ist, dass sein Ausfall und die Blessuren zweier weiterer Gallier aus dem 1868-Turnier dazu führten, dass die Emmertinger kein Team für die Soccer-Trophäe am 2. März stellen können. „Wenn wir in Burghausen mitspielen, ist das Risiko groß, dass sich Spieler vor dem legendären Highlight des Jahres verletzen und wir dann die Soccer-Trophäe absagen müssen. So wie in diesem Jahr geschehen“, erläutert der 42-Jährige. Für ihn ist das Hallenturnier der Gendorfer immer etwas Besonderes, wie er in seinem persönlichen Rückblick auf 25 Jahre Gauloises Emmerting hervorhebt.